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	<title>Mark. Alder &#187; Anleitung</title>
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	<description>Reden - und über&#039;s Reden reden</description>
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		<title>Mark. Alder</title>
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		<title>Die (mentale) Geschichte des Fliegens</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 19:40:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer kennt sie nicht: die Gebrüder Wright, Otto Lilienthal oder den berühmten Schneider von Ulm. Pioniere der Luftfahrt, deren Geschichte nach gängiger Vorstellung folgendermassen kurz zusammengefasst werden kann: Zu Beginn des 19. Jh. stürzte der Schneider von Ulm beim Versuch, über die Donau zu Fliegen, unter dem Gespött der Leute in den Fluss ab. 70 [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.philippkeusen.com/?p=931"><img class="alignleft size-medium wp-image-744" title="286365-traffic-" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/06/286365-traffic--300x298.jpg" alt="" width="300" height="298" /></a>Wer kennt sie nicht: die Gebrüder Wright, Otto Lilienthal oder den berühmten Schneider von Ulm. Pioniere der Luftfahrt, deren Geschichte nach gängiger Vorstellung folgendermassen kurz <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flugzeug#Geschichte" target="_blank">zusammengefasst</a> werden kann:</p>
<p>Zu Beginn des 19. Jh. stürzte der Schneider von Ulm beim Versuch, über die Donau zu Fliegen, unter dem Gespött der Leute in den Fluss ab. 70 Jahre später brachte Otto Lilienthal einige lächerliche Hopser zustande.</p>
<p>Ende des 19. Jh., hundert Jahre oder vier Generationen nach dem Schneider von Ulm, schafften verschiedene Protagonisten Hüpfer von einigen Metern mit unterschiedlichen Techniken und unterschiedlicher Resonanz in der Bevölkerung. Teilweise gab es Augenzeugen, teilweise wurden die Anstrengungen sogar fotografiert.</p>
<p>Interessant aber ist, dass in dieser Zeit eine umfangreiche Theorie und Literatur zum Thema Flugzeug der Kategorie „schwerer als Luft“ herausbildete. Die Menschen begannen also sukzessive an eine theoretische Möglichkeit zu glauben, dass so etwas wie das Fliegen möglich sein könnte.</p>
<p>Und zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tipping-Point" target="_blank">Tipping-Point</a> erreicht: Nachdem die Gebrüder Wright 1903 den ersten gesteuerten Motorflug durchgeführt hatten, dauerte es nur bis 1909 um mit einem motorisierten Flugzeug den Ärmelkanal zu überqueren. 1919 schon gelingt der erste Nonstop-Flug über den Atlantik. Und heute überzieht ein dichtes Netzt von Flugstrassen unseren Planeten und das Fliegen ist ein ganz selbstverständlicher Teil unseres täglichen Lebens geworden.</p>
<p>Einerseits ist es erstaunlich, in wie kurzer Zeit der Traum vom Fliegen schliesslich verwirklicht wurde: Es dauerte nur etwa 20 Jahre vom ersten motorisierten Hüpfer bis zum Nonstop-Flug über den Atlantik.</p>
<p>Andererseits ist das absolut verblüffende daran jedoch, wie lange es gedauert hat, denn der Traum des Fliegens ist sehr alt – fast ebenso alt wie die Naturgesetze, die das Fliegen ermöglichen!</p>
<p>Man denke an die griechische Mythologie und die Geschichte von Dädalus und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daidalos#Daidalos_und_Ikaros" target="_blank">Ikarus</a> &#8211; schon damals also träumten die Menschen vom Fliegen. Aber genau solche Überlieferungen und Geschichten sind auch das Problem, denn mit ihnen  wurde im kollektiven Bewusstsein die Idee festgesetzt, dass Fliegen nicht möglich ist und der Versuch dazu die Götter erzürne. Ikarus flog im Übermut zu nahe an die Sonne, seine wächsernen Flügel schmolzen und er stürzte ab.</p>
<p><em>Der kollektive Referenzrahmen sah das Fliegen nicht vor.</em> Es war also immer ein mentales Problem und kein technisches – wenigstens nicht primär! Mit dieser Erkenntnis lässt sich einiges erklären! Man hat beispielsweise 1986 zweifelsfrei nachgewiesen, dass der Flugapparat des Schneiders von Ulm aus dem Jahre 1811 absolut flugtauglich gewesen wäre! Aber die damalige Zeit war nicht bereit dafür, das kollektive Bewusstsein, welches den Referenzrahmen schafft, lehnte die Möglichkeit des Fliegens ab. Darum konnte der Versuch des Schneiders von Ulm nicht gelingen.</p>
<p>Es gab (und gibt!) immer Leute, die nicht so dachten wie alle anderen. Es gab Menschen, die an die Möglichkeit des Fliegens glaubten und daran arbeiteten. Solche Menschen mussten mental stark und eigenständig sein und sich einen eigenen Referenzrahmen schaffen.</p>
<p>Im Verlaufe des 18. Jahrhunderts schafften es die Gebrüder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heissluftballon#Geschichte" target="_blank">Montgolfier</a>, einen Heissluftballon zu konstruieren. Sie kamen drauf, weil sie beobachtet hatten, dass Rauch aufsteigt. So konnten 1783 stieg der erste bemannte Heissluftballon in den Himmel. Mit dieser Erkenntnis hat sich die Idee des Fliegens Schritt für Schritt im kollektiven Bewusstsein der Menschheit einzunisten begonnen. Der kollektive Referenzrahmen begann sich also langsam zu verschieben.</p>
<p>Es fällt auf, dass sowohl die Montgolfieres als auch die Wrights Brüder waren. Das ist deshalb bezeichnend, weil zwischen Geschwistern oftmals ein sehr enges Verhältnis besteht, welches offenbar in der Lage ist, sich einen eigenen Referenzrahmen zu schaffen.</p>
<p><em>Dieses System der schrittweisen Referenzrahmenverschiebung ist tief in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evolution#Fossile_.C3.9Cberlieferung" target="_blank">Evolution</a> verankert.</em> Denn das Fliegen haben ja nicht erst wir Menschen erfunden, sondern wir haben es von den Fischen gelernt! Das Leben ist im Meer entstanden (vor 4 Mia. Jahren), irgendwann hat sich der erste Fisch (entstanden vor 500 Mio. Jahren) an Land getraut (vor 400 Mio. Jahren) und etwas später auch in die Luft (vor 350 Mio. Jahren).</p>
<p>Der kollektive Referenzrahmen verschiebt sich immer noch weiter: Raumfahrt, bemannte Raumfahrt, Mondlandung, Raumstation, kommerzielle Raumfahrt, Besiedlung des Mondes und so weiter.</p>
<p style="text-align: center;">Technik braucht zum Funktionieren<br />
Menschen die experimentieren.<br />
Überdies, das ist zentral,<br />
Braucht&#8217;s Bereitschaft auch mental!</p>
<p style="text-align: right;">22/52</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=741&amp;md5=8dd833291942c34a9753f1e0c791a94a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was Erdbeer-Joghurt und das Internet gemeinsam haben</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 13:01:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich liebe Erdbeer-Joghurt. Aber sie einzukaufen macht mich regelmässig unglücklich. Das ist paradox, aber einfach zu erklären: In einem durchschnittlichen Supermarkt gibt es gut zwei Dutzend Sorten Erdbeer-Joghurt. Alle zu kaufen geht nicht, mehr als zwei oder drei Sorten machen normalerweise keinen Sinn. Also muss ich auf ungefähr 20 Sorten verzichten, was dramatisch mehr ist, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/04/Wasserauswahl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-671" title="Wasserauswahl" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/04/Wasserauswahl-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Ich liebe Erdbeer-Joghurt. Aber sie einzukaufen macht mich regelmässig unglücklich. Das ist paradox, aber einfach zu erklären: In einem durchschnittlichen Supermarkt gibt es gut zwei Dutzend Sorten Erdbeer-Joghurt. Alle zu kaufen geht nicht, mehr als zwei oder drei Sorten machen normalerweise keinen Sinn. Also muss ich auf ungefähr 20 Sorten verzichten, was dramatisch mehr ist, als was ich kaufe. Verzicht aber macht unglücklich – also macht mich Erdbeer-Joghurt einkaufen unglücklich! Zugegeben, Erdbeer-Joghurt ist ein Luxusprodukt. Aber schon der Kauf einer Flasche Wasser fordert massivsten Verzicht.</p>
<p>Wir leben in einer Überflussgesellschaft. Es gibt bei uns nicht nur alles, sondern von allem viel. Ich glaube das ist der Grund, warum mich einkaufen regelmässig unglücklich macht. Bei jedem Einkauf werde ich zu zahlreichen Entscheidungen genötigt, deren Richtigkeit ich nicht überprüfen kann. Denn wenn ich schliesslich ein Erdbeer-Joghurt ausgewählt habe, wie kann ich sicher sein, dass ich tatsächlich die beste Wahl getroffen habe?</p>
<p>Natürlich könnte ich mich durch die zwei Dutzend Sorten durchprobieren, aber damit wäre erst mein Erdbeer-Joghurt-Problem gelöst. Diese Methode funktioniert im Internet nicht. Wenn man, wie das viele tun, beispielsweise die Ferien im World Wide Web bucht, fällt die Erdbeer-Joghurt-Strategie weg, denn alle Ferienangebote durchprobieren, das geht nun mal nicht. Das Angebot auf dem Internet ist zudem viel grösser als das Angebot an Erdbeer-Joghurts im Supermarkt, es ist sogar unüberschaubar gross.</p>
<p>Damit steigt das Potential, dass einem  das Internet unglücklich macht, denn jede Entscheidung ist ziemlich sicher nicht die perfekte. Die perfekte Entscheidung ist nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand zu treffen.</p>
<p>Weil die perfekte Entscheidung nicht möglich ist, macht es auch keinen Sinn, sie anzustreben. Diese Erkenntnis ist vor allem im Internet wichtig. So, wie wir uns abgewöhnen mussten, alles mitzubekommen, was auf Twitter läuft, so müssen wir uns auch abgewöhnen, eine perfekte Entscheidung treffen zu wollen. Nur so können wir wieder glücklich werden.</p>
<p>Als Faustregel gilt: <em>In dem Masse, wie dir die Entscheidung zwischen zwei (oder mehreren) Dingen schwerer fällt, in dem Masse wird sie auch unwichtiger.</em><em> </em>Diese Regel ist zentral, wenn man verhindern möchte, dass einem das Internet und unsere Welt im Allgemeinen unglücklich machen.</p>
<p>Vor dem Buchen der Ferien überlege ich mir also, was mir wirklich wichtig ist. Für den letzten Strandurlaub, den ich vor allem lesender Weise verbringen wollte, war es mir wichtig, nicht von Kindern um die nötige Ruhe gebracht zu werden. Nicht dass ich grundsätzlich etwas gegen Kinder hätte, im Gegenteil. Es gibt aber einfach Situationen, wo wir uns gegenseitig stören, Kinder und ich. Zum Beispiel dann, wenn ich lesen möchte, die Kinder aber nicht. Ich habe mir also Hotels sortiert nach der Bewertung beim Stichwort „Kinderfreundlichkeit“ anzeigen lassen, beginnend bei der tiefsten Bewertung. Dann habe ich mir das Angebot von oben beginnend durchgeschaut, und das erste, das zudem im kulinarischen Bereich gute Bewertungen hatte (mein zweites Kriterium) und das ich mir leisten konnte, habe ich gebucht. All die anderen Möglichkeiten habe ich einfach ausgeblendet. Wie hätte ich auch entscheiden sollen, ob mir eine  Minigolfanlage wichtiger ist als ein klimatisierter Tennisplatz, ob ich mich für Erlebnisduschen oder eine Roof-Top-Bar entscheiden soll, für täglich wechselnde Ausflugsangebote oder die Möglichkeit Fahrräder, Schnellboote, Rollschuhe oder Unterwasserhelikopter zu mieten? Ich habe also keine perfekte Wahl getroffen, aber eine gute.</p>
<p>Und beim Erdbeer-Joghurt? Da ist es mich wichtig, dass Fruchtstückchen drin sind. Entsprechend lasse ich all die weiteren Kriterien (stichfest, fettreduziert, mit verdauungsförderndem Bifidus? Aus Waldbeeren gemacht, aus Beeren aus biologischem Anbau, aus Boden- oder Freilaufhaltung?) unberücksichtigt und nehme das erste Joghurt mit Fruchtstückchen, das mir in die Hände kommt, aus dem Gestell, lege es  in den Einkaufskorb und gehe weiter. Zum Beispiel zum Gestell mit Mineralwasser&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">Sich entscheiden ist oft schwer,<br />
Soll’s perfekt sein, noch viel mehr.<br />
Entscheid’ dich drum, und ist es gut,<br />
Ja, dann reicht das absolut!</p>
<p style="text-align: right;">16/52</p>
<p>Mehr dazu:</p>
<ul>
<li>Barry Schwartz: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548368670/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3548368670" target="_blank">Anleitung zur Unzufriedenheit: Warum weniger glücklicher macht</a></li>
<li>Rolf Dobelli: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446426825/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3446426825" target="_blank">Die Kunst des klaren Denkens</a></li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=669&amp;md5=daa980840a9d7acac8ce209f8e2acd7a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Versionen, nicht Originale</title>
		<link>http://blog.markdot.com/versionen-nicht-originale/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 15:50:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein tiefer Blick, ein langer Kuss, eine heisse Nacht. Am andern Morgen beim Frühstück war es geschehen. Liebe Toastmasters, geschätzte Gäste, was da beim Frühstück geschehen war, das war ich: Sohn meine Vaters, von dem ich meine Frisur und den Humor geerbt habe, und meiner Mutter, die mir meine überragende Intelligenz und meine Bescheidenheit vererbt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/01/Kiss.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-523" title="Kiss" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/01/Kiss-228x300.jpg" alt="" width="228" height="300" /></a>Ein tiefer Blick, ein langer Kuss, eine heisse Nacht. Am andern Morgen beim Frühstück war es geschehen. Liebe Toastmasters, geschätzte Gäste, was da beim Frühstück geschehen war, das war ich: Sohn meine Vaters, von dem ich meine Frisur und den Humor geerbt habe, und meiner Mutter, die mir meine überragende Intelligenz und meine Bescheidenheit vererbt hat. Allerdings ist „Erben“ ein falsches Wort, denn mein Vater hat seine Glatze noch und meine Mutter ihre Bescheidenheit auch. Richtiger wäre der Begriff „Kopieren“, ich bin eine Kopie meiner Eltern – jeder ist eine Kopie seiner Eltern.</p>
<p>Und ich habe es weit gebracht in meinem Leben, in manchen Bereichen weiter als meine Eltern. Wenn ich also weiter gekommen bin, so deshalb, weil ich auf den Schultern meiner Eltern stehe – anders gesagt: Wenn ich weiter gesehen habe, so deshalb weil ich auf den Schultern von Riesen stand. Wisst ihr, von wem dieser Satz ist? Er wird Isaac Newton zugeschrieben (Ende 17. Jh.). Aber: Vor ihm haben diese Metapher schon der englische Schriftsteller Robert Burton, der spanische Theologe Diego de Estella, der französische Philosoph Bernhard von Chartres und der römische Dichter Lucan verwendet. Angeblich geht die Metapher zurück auf den Mythos von Kedalion, der auf den Schultern des blinden Riesen Orion sass und ihn führte. (<a href="http://irights.info/index.php?q=node/34" target="_blank">mehr dazu</a>)</p>
<p>Ihr seht an diesen beiden einfachen Beispielen, dass unser ganzes Leben geprägt ist von Kopien: in der Biologie mit der menschlichen Fortpflanzung, im kulturellen Bereich von Redewendungen über Musik und Geschichten bis zur Wissenschaft, aber auch in der Technik, vom steinzeitlichen Faustkeil zum Raupenschaufelroboter</p>
<p>Und das Internet hat uns erst recht zu einer copy-paste-Gesellschaft gemacht. Es deckt die gesamte Breit von Kopien ab, von der reinen Vervielfältigung bis zur kreativen Adaption. Das Internet ist daher eine Kopiermaschine, aber auch ein globaler Mixer, der neue Kultur, neues Wissen, neue Ideen produziert. Aber spätestens im Internet beginnen die Probleme mit der Kopie, Stichwort Raubkopierer und Raubkopien. Auf dem Internet kann man ohne direkte Kosten identische Kopien herstellen – und diese gegebenenfalls weiter bearbeiten. Das ist rechtlich nicht unproblematisch. Obwohl es so einfach ist und jeder es macht, widerspricht das Kopieren von Inhalten auf dem Internet häufig der geltenden Rechtsordnung.</p>
<p>Irgendwie passt also das geltende Recht nicht zum Internet und dessen Umgang mit Kopien. Es ist veraltet und man ist sich einig, dass es den neuen Gegebenheiten angepasst werden muss. Nicht ganz einig ist man sich in der Frage, wie das zu geschehen habe.</p>
<p>Wer in der grossen weiten Welt etwas ändern will, der beginnt am besten bei sich selber. So kann man auch das Recht ändern, denn das Recht bildet die gesellschaftliche Realität ab, und wenn die sich ändert, dann ändert sich das Recht mit. Es braucht ein Umdenken. Als erstes müssen wir die Ehrfurcht vor dem Original ablegen. Wir müssen wegkommen von der schwarz-weiss-Unterscheidung Original-Kopie. Es gibt nicht DAS Original, es gibt bloss unterschiedliche Versionen, die mehr oder weniger originell sind. Nichts ist je fertig, alles ist Endpunkt und Anfangspunkt in einem, Original und Kopie.</p>
<p>So wie es beispielsweise Newtons Zitat es in Versionen gibt, wie wir gesehen haben. Meine Version lautet: Auf den Schultern der Eltern sieht man weiter. Kurz: Es gibt keine Originale, nur verschiedene Versionen!</p>
<p>Daraus folgt, dass es auch keine Original als Produkt geben kann, weil ja eben jedes Produkt bloss eine Version ist. Wertvoll ist nicht das Produkt, sondern der Entstehungsprozess der Versionen, die Produktion. Statt also ein willkürlich ausgewähltes Produkt ins Zentrum zu stellen, sollten wir uns auf die Produktion konzentrieren. Diesen Gedanken kann man auf dem Internet auch schon in die Tat umsetzen, beispielsweise mit <a href="http://www.kickstarter.com/" target="_blank">Kickstarter</a>.</p>
<p>Mit diesen Änderungen in unseren Köpfen können wir die Welt verändern, langsam, aber sicher und nachhaltig.</p>
<p>Es gibt keine Originale, nur Versionen. Man soll die Produktion wertschätzen, nicht das Produkt. Die Natur hat das schon lange gemerkt und kann uns da als Vorbild dienen. Schauen wir beispielsweise uns Menschen an: Das man selber bloss eine Version ist merkt man spätestens dann, wenn man sich genauer anschaut: es gab und gibt mich als Dreikäsehoch, Neunmalkluger Teenager, fünffacher Patenonkel, Sohn, potentieller Vater, Mitarbeiter, &#8230; Welches soll da das Original sein?</p>
<p>Und das mit der Produktion, die wir wertschätzen sollen, das praktizieren wir schon lange&#8230; naja, ihr wisst schon: Ein tiefer Blick, ein langer Kuss, eine heisse Nacht. &#8211;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Zu denken, was da sei von Wert,<br />
Sei das Produkt, das ist verkehrt!<br />
Das was jedoch verdient den Lohn,<br />
Das ist die Produktion.</p>
<p style="text-align: right;">3/52</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=517&amp;md5=6182972d9ea9514342431fbfa3bff9d0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Das Fahrstuhlknopf-Orakel</title>
		<link>http://blog.markdot.com/das-fahrstuhlknopf-orakel/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 18:07:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dass der Türschliessknopf fast völlig abgewetzt, der Knopf zum Offenhalten der Türe jedoch praktisch unbenutzt ist, lässt tief in die Psyche der Benutzer dieses Fahrstuhls blicken. Offenbar hat man es in diesem Haus eilig. Offenbar sind Rücksicht, Anstand und Nettigkeiten keine Eigenschaften, auf die hier Wert gelegt wird. Ankommen ist wichtiger als unterwegs sein. Ich [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/04/Fahrstuhlknopf2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-363" title="Fahrstuhlknopf" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/04/Fahrstuhlknopf2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Dass der Türschliessknopf fast völlig abgewetzt, der Knopf zum Offenhalten der Türe jedoch praktisch unbenutzt ist, lässt tief in die Psyche der Benutzer dieses Fahrstuhls blicken. Offenbar hat man es in diesem Haus eilig. Offenbar sind Rücksicht, Anstand und Nettigkeiten keine Eigenschaften, auf die hier Wert gelegt wird. Ankommen ist wichtiger als unterwegs sein. Ich bin wichtiger als die anderen.</p>
<p>Das Bild stammt aus dem Fahrstuhl eines Bürogebäudes. Man könnte wohl in irgend ein Bürogebäude gehen und würde dasselbe Phänomen vorfinden: Der Knopf zum Schliessen der Türe ist der meistbenutzte Knopf.</p>
<p>Es wäre auch anders denkbar, dass nämlich der Offenhalten-Knopf der meistbenutze wäre, weil dauernd jeder auf jemanden wartet, mit dem sich die Fahrstuhlfahrt kurzweiliger gestalten lässt. Oder um noch schnell etwas fertig beschwatzen zu können, bevor der Fahrstuhl weiter fährt.</p>
<p>Nur: ein solches Bürogebäude kenne ich nicht.</p>
<p>Der Fahrstuhlknopf auf dem Bild ist mir übrigens deshalb aufgefallen, weil ich ihn wegen der abgewetzten Farbe im schummrigen Fahrstuhllicht nicht sofort fand. Natürlich wollte ich die Tür nur deshalb möglichst schnell schliessen, um den Fahrstuhl umgehend wieder anderen potenziellen Benutzern zur Verfügung zu stellen. Aus Rücksicht, Anstand und Nettigkeit also!</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=358&amp;md5=5b5d6eb306fe898964536cf7665dbb0c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Verführung</title>
		<link>http://blog.markdot.com/verfuhrung/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 19:34:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aus der Trickkiste des Verführers1 mit den Anmerkungen eines (auch durch die Presse) manchmal Verführten2. 1. Lass dir einen Dreitagebart stehen. Männer mit Bart werden generell als dominant und männlich engeschätzt und als bessere Liebespartner. Als bessere Liebespartner? Auf jeden Fall als kratzigere. Und falls der Dreitagebart nicht zum Rest des Mannes passt, dann ist [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/03/Trickkiste-des-Verführers-NZZaS-20-3-11-p79.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-343" title="aus NZZ/Sonntag, 20-3-11, p. 79" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/03/Trickkiste-des-Verführers-NZZaS-20-3-11-p79-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Aus der Trickkiste des Verführers<sup class='footnote'><a href='#fn-342-1' id='fnref-342-1' onclick='return fdfootnote_show(342)'>1</a></sup> mit den Anmerkungen eines (auch durch die Presse) manchmal Verführten<sup class='footnote'><a href='#fn-342-2' id='fnref-342-2' onclick='return fdfootnote_show(342)'>2</a></sup>.</p>
<address style="padding-left: 30px;">1. Lass dir einen Dreitagebart stehen. Männer mit Bart werden generell als dominant und männlich engeschätzt und als bessere Liebespartner.</address>
<address> </address>
<p>Als bessere Liebespartner? Auf jeden Fall als kratzigere. Und falls der Dreitagebart nicht zum Rest des Mannes passt, dann ist er sehr schnell entlarvt und kann seine mögliche Eignung als &#8222;besserer Liebespartner&#8220; gar nicht unter Beweis stellen. Immerhin ein Tipp, der einem 10 Minuten mehr Schlaf ermöglicht&#8230;</p>
<address style="padding-left: 30px;">2. Steh in der Disco niemals alleine in der Ecke und schau in den Raum. Wenn Du das 10 Minuten lang tust, haben dich schon alle Anwesenden als uncoolen Einzelgänger wahrgenommen.</address>
<address style="padding-left: 30px;"> </address>
<p>Kommt drauf an, wie man schaut. Man könnte auch als potentieller Serienkiller, als Soziopath oder als Betrunkener wahrgenommen werden. Und ob es besser ist, wie die Biene von Blüte zu Blüte zu hüpfen, sei mal dahingestellt. Lieber einer, der mit sich selber im Reinen ist und sich auch mal zehn Minuten ohne Ablenkung erträgt als einer, der auf der Flucht vor sich selber jeden anquasselt und volllabert.</p>
<address style="padding-left: 30px;">3. Lächle, egal was du sagst. So wirst du als attraktiver eingestuft. Was wir sagen scheint weniger von Bedeutung zu sein als die Art und Weise, wie wir es sagen.</address>
<p>Das hat die Kommunikationspsychologie schon lange festgestellt &#8211; was wir sagen ist viel weniger wichtig, als wie wir es sagen. Je nach Quelle beträgt der nonverbale Anteil der Kommunikation bis zu 90%! Und lächeln hilft meistens!</p>
<address style="padding-left: 30px;">4. Widersprich zuerst und stimme später zu. Menschen werden von jenen Leuten angezogen, die sich im Verlauf einer Verabredung immer begeisterter zeigen.</address>
<p>Auch das ist psychologisch begründbar und macht Sinn. Ob man ein langsames Begeisterter-Werden spielen kann, ist fraglich. Schwierig wird es spätenstens dann, wenn man überhaupt nicht begeistert ist, von dem, was das Gegenüber zum Besten gibt.</p>
<address style="padding-left: 30px;">5. Zeige Tapferkeit. Erwähne deine Liebe zum Fallschirmspringen, die Notwendigkeit für eine gerechte Sache einzutreten oder dem Ruf des Herzens zu folgen.</address>
<p>Fallschirmkurse gibt es zum Beispiel im <a href="http://www.fallschirmschule.ch/fallschirmkurse.php" target="_blank">Sittertal</a>. Wem das zuviel Aufwand ist, hier zwei gute Möglichkeiten, sich für eine gute Sache einzusetzen:</p>
<pre><span style="font-size: 16px; font-style: italic; font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; line-height: 24px;"><a href="http://www.kiva.org/" target="_blank">Kiva</a> - loans that change lives</span>
<span style="font-size: 16px; font-style: italic; font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; line-height: 24px;"><a href="http://www.kickstarter.com/" target="_blank">Kickstarter</a> - a new way to fund &amp; follow creativity</span></pre>
<address style="padding-left: 30px;">6. Wenn du ein besonders toller Hecht bist, stelle dein Licht ein wenig unter den Scheffel. Oft wählen Frauen nicht die Männer mit den steilsten Karrieren, sondern diejenigen aus dem Mittelfeld.</address>
<p>Diese Auskunft richtet sich nur an notorische Angeber. Denn wer bitte steht schon auf Mittelmass?!</p>
<address style="padding-left: 30px;">7. Bleibe in der Disco bis kurz vor Torschluss. Je länger die Frauen brauchen, um einen Mann zu finden, desto tiefer sinken die Ansprüche.</address>
<p>In gewissen Kreisen nennt man das etwas vulgär &#8222;Reste fi**en&#8220;. Ein Tipp also, den man auf keinen Fall beherzigen sollte! Nie bis zum Schluss bleiben, das ist mein Tipp. Und mit dieser Liste hätte man entsprechend verfahren sollen &#8211; und sie nicht bis zum Schluss lesen. Sechs Punkte reichen vollauf.</p>
<p>Alles in allem aber trotzdem durchaus brauchbare Ansätze, die ich mit den erwähnten Modifikationen als nachahmenswert weiter empfehlen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>_______________</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-342'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-342-1'>Martin Helg hat in der NZZ am Sonntag vom 20. März 2011, S. 79 in die Trickkiste des Verführers Maximilain Pütz geschaut und die folgende Liste zusammengestellt. Ich habe mir erlaubt, diese Liste mit eigenen Anmerkungen zu versehen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-342-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-342-2'>&#8230;und dies durchaus manchmal auch Geniessenden <img src="http://blog.markdot.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";-)" class="wp-smiley" /> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-342-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=342&amp;md5=50e869f7e67a569516355e6bfb360387" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kaizen – mit kleinen Schritten zum grossen Erfolg</title>
		<link>http://blog.markdot.com/kaizen-%e2%80%93-mit-kleinen-schritten-zum-grossen-erfolg/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 20:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[markdot]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprichwort]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaizen ist eine japanische Lebensphilosophie, die eine ständige Verbesserung anstrebt durch kleine aber kontinuierliche Schritte. Diese Art von Lebensphilosophie ist uns auch im Westen nicht unbekannt. Sie kann den beiden folgenden Sprichwörtern zusammen gefasst werden: Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Steter Tropfen höhlt den Stein. Jeder Reise beginnt mit dem ersten Schritt – [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kaizen ist eine japanische Lebensphilosophie, die eine ständige Verbesserung anstrebt durch kleine aber kontinuierliche Schritte. Diese Art von Lebensphilosophie ist uns auch im Westen nicht unbekannt. Sie kann den beiden folgenden Sprichwörtern zusammen gefasst werden:</p>
<p style="text-align: center;"><em>Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Steter Tropfen höhlt den Stein.</em></p>
<p><em>Jeder Reise beginnt mit dem ersten Schritt</em> – darin kommt zum Ausdruck, dass selbst die weiteste Reise nichts weiter ist, als die Aneinanderreihung von einzelnen Schritten. Oder, um es in die Vertikale zu bringen: Selbst der Bau des höchsten Wolkenkratzers beginnt mit dem ersten Stein.</p>
<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2010/08/primetower.jpg"><img class="size-medium wp-image-73 alignright" title="primetower (c) philippkeusen.com" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2010/08/primetower-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Häufig hören wir von gewaltigen Leistungen und können uns nicht vorstellen, wie ein Mensch so etwas bewerkstelligen kann. Wenn du aber genauer und immer genauer hinschaust besteht die grosse Leistung aus nichts weiter als ganz vielen ganz kleinen einzelnen Schritten. Zum Beispiel hat Roz Savage sowohl den Atlantik als auch den Pazifik alleine in einem Ruderboot überquert. Das ist eine unglaubliche Leistung. Aber wenn man ganz genau hinschaut besteht die Leistung aus nichts anderem als ganz vielen, ganz kleinen einzelnen Ruderschlägen.</p>
<p>Jeder Reise beginnt mit dem ersten Schritt, und dieser erste Schritt ist oft der schwierigste. Sobald der einmal getan ist, ist man einen guten Schritt weiter – und jeder weitere Schritt geht etwas leichter.</p>
<p>Damit sind wir beim zweiten Sprichwort: <em>Steter Tropfen höhlt den Stein</em> – darin kommt zum Ausdruck, dass du das Ziel nur erreichen kannst, wenn du immer weiter machst. Mit ganz kleinen Schritten, aber stetig und ohne Unterbruch. Jeder Schritt darf nur so gross sein, dass er ohne weiteres zu bewältigen ist. Der Trick besteht darin, dass du nie aufhörst, sondern immer weiter gehst. Wenn du das durchhältst, dann kannst du auch die stärksten Gewohnheiten verändern.</p>
<p>Hier sind einige Beispiele, wie man mit Kaizen grossen Ziele erreichen kann:</p>
<ul>
<li>Die      Wohnung sauber halten: jeden Tag 5 Minuten putzen.</li>
<li>Körperlich      Fit werden / bleiben: jeden Tag 5 Minuten intensive Bewegung.</li>
<li>Fremdsprache      lernen: jeden Tag ein Wort.</li>
<li>Kontakt      mit der Familie/ Freunden halten/ wieder aufnehmen: sich jede Woche einem      Familienmitglied/ Freund melden.</li>
<li>Einen      Blog aufbauen: Jede Woche einen Post schreiben.</li>
</ul>
<p>Und dieses letzte Ziel möchte ich erreichen. Dieser Post ist mein erster Schritt. Damit hat die Reise begonnen. Jetzt geht es darum, den Stein mit stetem Tropfen zu höhlen.</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=34&amp;md5=95ae1943cc8df03e5bc006659979a551" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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