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	<title>Mark. Alder &#187; Computer</title>
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	<description>Reden - und über&#039;s Reden reden</description>
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		<title>Rhetorik 2.0</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jul 2013 10:56:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ursprünglich war unsere Kultur eine mündliche. Das ganze Wissen der Menschheit wurde während Jahrtausenden mündlich weiter gegeben. Vor 2,4 Mio. Jahren hat der Mensch begonnen, Werkzeuge aus Stein herzustellen. Eine piktographische Schrift wurde erst vor etwa 8&#8217;000 Jahren in China erfunden. Das Alphabet entstand sogar erst vor ca. 3&#8217;500 Jahren. Die Rhetorik war während den [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;" alt="image" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/07/wpid-4726283672380500411.jpg" width="300" height="298" /></p>
<p>Ursprünglich war unsere Kultur eine mündliche. Das ganze Wissen der Menschheit wurde während Jahrtausenden mündlich weiter gegeben. Vor 2,4 Mio. Jahren hat der Mensch begonnen, Werkzeuge aus Stein herzustellen. Eine piktographische Schrift wurde erst vor etwa 8&#8217;000 Jahren in China erfunden. Das Alphabet entstand sogar erst vor ca. 3&#8217;500 Jahren.<br />
Die Rhetorik war während den letzten 2&#8217;000 Jahren die am höchsten entwickelte Wissenschaft. Erst mit dem Aufkommen der Druckkunst wurde die Rhetorik aus dem Zentrum der akademischen Ausbildung verdrängt.<br />
Der Buchdruck ermöglichte und förderte durch mathematische Analyse und durch den Gebrauch von Diagrammen die Quantifizierbarkeit des Wissens.<br />
Im gegenwärtigen elektronischen Zeitalter wird diese Tendenz auf die Spitze getrieben: jeder Tastenanschlag im Internet wird mathematisch erfasst und statistisch ausgewertet. Quantität kommt vor Qualität. Nur was zählbar ist zählt. Leider ist der Gehalt eines Textes nicht zählbar.<br />
Es ist also an der Zeit, diesem Trend der Quantifizierung des Wissens etwas entgegen zu halten: ich plädiere für eine Wiederbelebung der Rhetorik und hebe hiermit die *Rhetorik 2.0* aus der Taufe.</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=401&amp;md5=b1ee2b0dfdc6fe47849061c865d7711d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mehr Flower Power fürs Copyright</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 16:29:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich einen heissen Sommertag vor. Soeben ist ein Gewitter vorbei gezogen, jetzt scheint die Sonne wieder mit aller Kraft und die Erde dampft. Sie gehen über eine Wiese und nehmen den intensiven Duft wahr. Können Sie die Blumen riechen? &#8211; In solchen Momenten kommt mir immer mein Dusch-Gel in den Sinn und die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/01/Blumenwiesenduschgel.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-497" title="Blumenwiesenduschgel" alt="" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/01/Blumenwiesenduschgel-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>Stellen Sie sich einen heissen Sommertag vor. Soeben ist ein Gewitter vorbei gezogen, jetzt scheint die Sonne wieder mit aller Kraft und die Erde dampft. Sie gehen über eine Wiese und nehmen den intensiven Duft wahr. Können Sie die Blumen riechen? &#8211; In solchen Momenten kommt mir immer mein Dusch-Gel in den Sinn und die Frage drängt sich auf: Riecht die Wiese nach Dusch-Gel oder riecht das Dusch-Gel nach Blumenwiese?</p>
<p>Ok, vielleicht bin ich der einzige, der auf einer Blumenwiese an Dusch-Gel denkt. Aber es gibt andere Bereiche als die Düfte, in denen man die Kopie wahrhaftig nicht mehr vom Original unterscheiden kann. Ich rede – natürlich – von digitalen Daten, vom <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IeTybKL1pM4" target="_blank">digitalen Kopieren</a>.</p>
<p>Kopiert wird aber nicht erst, seit es digitale Medien gibt. Kopiert wurde schon immer: Ein mittelalterlicher Mönch konnte innerhalb eines Jahres eine Bibel kopieren (abschreiben), nach Erfindung der Druckerpressen im 15. Jh. gab es Druckerprivilegien, die regelten, wer kopieren (drucken) durfte. Und in den 1970er und 1980er Jahren haben wir die Radio-Hitparade auf Kassetten aufgenommen und die Machwerke dann auf dem Schulhof ausgetauscht oder verschenkt.</p>
<p>Der Begriff der Kopie hat sich aber auch gewandelt: abgeschriebene Bibeln waren inhaltlich fehlerhaft, die Tonqualität von Kassetten hat von Kopie zu Kopie abgenommen. Abgesehen vom Dusch-Gel, das wohl besser riecht als die originale Blumenwiese, war es so, dass Kopien gegenüber dem Original minderwertig waren.</p>
<p>Bei digitalen Daten jedoch, wie Mp3-Musikdateien, Youtube-Filme oder pdf-Texten sind die Kopien vom Original nicht zu unterscheiden. Man kann in unserem digitalen Zeitalter ohne Schaden und fast ohne Kosten absolute identische Kopien herstellen. Kopierverbote sind deshalb nur schwer durchsetzbar, weil niemand versteht, warum das verboten sein sollte. Der Mensch ist ein soziales Wesen, er sucht und braucht den Austausch mit anderen Menschen, und er hat einen natürlichen Drang zum Teilen und zum Mitteilen. Kopieren ist also letztlich ein sozialer Akt.</p>
<p>Heutzutage ist es einfacher denn je, digitale Daten zu kopieren und beispielsweise auf sozialen Netzwerken auszutauschen. Es ist einfacher denn je, andere an seiner Freude teilhaben zu lassen. Das kann und darf nicht unterbunden werden!</p>
<p>Es braucht also dringend neue Ideen, wie wir im digitalen Zeitalter mit Kopien umgehen sollen. Die geltenden gesetzlichen Regelungen wirken im Zeitalter von mp3 und Facebook geradezu unmenschlich. Ideengeber könnte zum Beispiel das Dusch-Gel sein und dessen Original, die Blumenwiese. In diesem Sinne plädiere ich für mehr Flower-Power im gesetzgeberischen Umgang mit digitalen Kopien.</p>
<p style="text-align: right;">(1/52)</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=493&amp;md5=5b35d67a1e42daecafe705f5cb8732dd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Postkartenfranz</title>
		<link>http://blog.markdot.com/postkartenfranz/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Sep 2012 13:14:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#160; Gestern war ein Paket in meinem Briefkasten, ein Buch. Ich wusste schon gar nicht mehr, dass ich diesen Bildband bestellt hatte. In unserer durchdigitalisierten Welt überkommt mich immer ein ganz besonderes Hochgefühl, wenn statt bloss die Mailbox auch mal der richtige Briefkasten mit etwas gefüllt wird, auf das ich mich freute. Statt Ferien-SMS und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Gestern war ein Paket in meinem Briefkasten, ein Buch. Ich wusste schon gar nicht mehr, dass ich diesen Bildband bestellt hatte. In unserer durchdigitalisierten Welt überkommt mich immer ein ganz besonderes Hochgefühl, wenn statt bloss die Mailbox auch mal der richtige Briefkasten mit etwas gefüllt wird, auf das ich mich freute.</p>
<p><span style="font-size: 20px;"><strong>Statt Ferien-SMS und Mailflut handfeste Post in der Anfass-Welt.</strong></span></p>
<p>Der Mangel an richtiger Post im richtigen Briefkasten erklärt einen guten Teil des Erfolges von Versandhäusern wie Amazon oder Zalando. Man kann sich dort Briefkastenfüllungen kaufen. Leider ist das eine Ersatzbefriedigung. All das Zeug, das man sich unnötigerweise bestellt, macht nicht glücklich. Es verschafft einem bloss einen kurzen Rausch im Moment des Öffnens – und einen Kater, wenn dann die Rechnung kommt.</p>
<p>Zudem werden all die tollen Dinge simple Staubablagen – mein ungelesenes Bücherregal kann ein Lied davon singen. Und ich bin sicher, etliche ungetragene Schuhschränke könnten einstimmen.</p>
<p>Und schliesslich sind diese Pakete im Briefkasten seelenlose Massensendungen und nicht persönliche, liebevoll eingepackte Pakete. Also auch hier nur ein billiger Ersatz.</p>
<div id="attachment_902" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.100-days.net/de/projekt/postkartenabo-ch/project"><img class=" wp-image-902" title="Postkarte" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/09/Postkarte1-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">(C) Postkartenfranz</p></div>
<p>Wem das nicht mehr genügt, für den gibt es jetzt eine geniale, grossartige und persönliche Alternative: Postkarten, wie in der guten alten Zeit. Handverlesen, handgeschrieben und persönlich zum Briefkasten getragen vom Postkartenfranz. Wenn man sie hochkant aufstellt oder an den Kühlschrank pinnt, bieten sie auch fast keine Staubflächen. Und sie erinnern daran, dass jemand an einen dachte.</p>
<p>Dieser Jemand heisst Claudio Zemp und ist passionierter <a href="http://www.schreibgarten.ch/" target="_blank">Schreibkünstler</a>. Er versteckt sich schon seit Jahren hinter dem Pseudonym von Postkartenfranz und schreibt regelmässig Ansichtskarten &#8211; allerdings bis jetzt bloss auf einer (sehr besuchenswerten!)  <a href="http://postkartenfranz.twoday.net/" target="_blank">Webseite</a>!</p>
<p>Neu kann man die Karten von Franz auch in echt erhalten, sogar im Abo. Wer ein Postkartenabo abschliesst, kriegt jeden Monat einen Gruss mit einem schönen Bild von irgendwoher auf der Welt. Dieses einmalige Angebot kann man sich über die Crowdfunding-Platttform <a href="http://www.100-days.net/de/projekt/postkartenabo-ch/project" target="_blank">100-days.net</a> sichern. Das hat den Vorteil, dass die Zeit der Vorfreude massiv verlängert wird: Erst wenn sich genügend sogenannte <em>Booster</em> gefunden haben, kommt das Projekt zustande. Bis Mitte Dezember 2012 kann man noch boosten &#8211; so eignet sich das Postkartenabo auch als Weihnachtsgeschenk.</p>
<p>Persönliche, witzige und handfeste <a href="http://www.100-days.net/de/projekt/postkartenabo-ch/project" target="_blank">Postkartengrüsse im Abo</a> &#8211; der günstige Weg, um neben all der elektronischen Post auch mal welche in der Anfass-Welt zu erhalten.</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=890&amp;md5=8e33559bc93004afc6091ea4d24004a6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Blackout</title>
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		<pubDate>Mon, 28 May 2012 19:55:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Beim Computer nennt man es „blue screen“, wenn er plötzlich bockt und einfach nichts mehr geht. Blue screen kennzeichnet eine bestimmte Kategorie von Fehlermeldungen, die insbesondere (aber nicht nur, leider) von Microsoft Computern angezeigt werden. Dabei wird nach einem kritischen System- oder Programmfehler das System gestoppt. Um Schäden an Betriebssystem und Hardware zu verhindern, wird [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/05/bluescreen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-736" title="bluescreen" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/05/bluescreen-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Beim Computer nennt man es „blue screen“, wenn er plötzlich bockt und einfach nichts mehr geht. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Screen_of_Death" target="_blank">Blue screen</a> kennzeichnet eine bestimmte Kategorie von Fehlermeldungen, die insbesondere (aber nicht nur, leider) von Microsoft Computern angezeigt werden. Dabei wird nach einem kritischen System- oder Programmfehler das System gestoppt. Um Schäden an Betriebssystem und Hardware zu verhindern, wird die Bedienoberfläche des Betriebssystems vollständig durch einen blauen Bildschirm ersetzt, auf dem in weißer Schrift die Fehlerinformationen erscheinen – für einen Laien total unverständlich und sehr ärgerlich.</p>
<p>Ärgerlich auch deshalb, weil das meistens dann passiert, wenn man stundenlang an einem Text gearbeitet hat, ohne ihn gelegentlich zu speichern. Und dann fragt man sich, wie so etwas möglich ist. Seit dem letzten Samstag weiss ich die Antwort – aber ich muss dazu etwas ausholen.</p>
<p>Computer werden von Menschen erdacht, hergestellt und programmiert. Der Begriff der „künstlichen Intelligenz“ zeigt, welches Ziel dabei, bewusst und unbewusst, verfolgt wird: Das Erschaffen einer menschenähnlichen Maschine. Bagger verlängern unsere Arme, Autos ersetzen unsere Beine und Computer vervielfachen die Leistungsfähigkeit unseres Hirns.</p>
<p>Was Menschen machen, wird immer menschlich sein, ein Abbild des Erschaffers. Wenn Ingenieurinnen eine Organisation bilden, dann sieht die völlig anders aus, als eine Organisation von Kindergärtnern.</p>
<p>Wenn Menschen also eine künstliche Intelligenz erschaffen, dann ist dieses mechanische oder elektronische Hirn eben halt auch menschlich – und damit fehlerbehaftet. Natürlich ist irren menschlich, aber der Mensch vererbt diese Eigenschaft weiter an seine Schöpfungen. (und nebenbei gesagt ist, zumindest in einem religiösen Kontext, die Frage interessant, woher der Mensch seinerseits diese Eigenschaft geerbt haben könnte&#8230;?!).</p>
<p>Der Computer hat, so meine Erkenntnis, den blue screen von uns gelernt. Am letzten Samstag habe ich nämlich persönlich die „Mutter des blue screens“ kennen gelernt, das Blackout:</p>
<p>Ich stand auf einer Bühne vor vielen Leuten, ein wichtiger und bedeutungsvoller Anlass. Meine Rede sollte sieben Minuten dauern, aber nach 90 Sekunden war Schluss, wenigstens vorläufig. Ich hatte ein komplettes Blackout und keine Ahnung mehr, was ich als nächstes sagen wollte.</p>
<p>Computerbildschirme werden blau, mir wurde schwarz vor Augen. Computer müssen in dieser Situation neu gestartet werden. Ich hingegen musste ein wenig auf der Bühne hin und her gehen, belämmert drein schauen und hilflos mit den Armen rudern.</p>
<p>Computer sind uns Menschen also ähnlicher, als man denkt. So ähnlich, dass wir sogar von ihnen lernen können: Computer tun nämlich nach dem Neustart so, als sei überhaupt nichts passiert. Ich hingegen hatte Schweissperlen auf der Stirn und einen roten Kopf. Immerhin hat der Mund wieder funktioniert, und ich habe die Rede fertig gehalten.</p>
<p>Meine Erkenntnis: Nie mehr über einen blue screen schimpfen, denn das kann ja jedem mal passieren&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">Du kennst doch das Gefühl genau,<br />
Wenn plötzlich wird dein Bildschirm blau?<br />
Dann denk&#8216;, wenn es dir davor graut,<br />
Du hast das auch, man nennt&#8217;s Blackout.</p>
<p style="text-align: right;">21/52</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=734&amp;md5=9f46237472e7183d47fb9abc553cd05e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Meta-Fenster zur Welt</title>
		<link>http://blog.markdot.com/ein-meta-fenster-zur-welt/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 18:58:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Früher begann ich meinen Tag mit dem Durchblättern einer Tageszeitung während des Kaffees am Frühstückstisch. Journalisten, Korrespondenten und Redakteure hatten darin die wichtigsten Ereignisse der letzten 24 Stunden sortiert, zusammengefast und aufbereitet. Das Meiste davon interessierte mich nicht, in der Regel las ich einen oder zwei Artikel. Die Zeitung kam anschliessend auf einen Stapel, dieser [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/05/meta-schnittstelle.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-724" title="meta schnittstelle" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/05/meta-schnittstelle-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Früher begann ich meinen Tag mit dem Durchblättern einer Tageszeitung während des Kaffees am Frühstückstisch. Journalisten, Korrespondenten und Redakteure hatten darin die wichtigsten Ereignisse der letzten 24 Stunden sortiert, zusammengefast und aufbereitet. Das Meiste davon interessierte mich nicht, in der Regel las ich einen oder zwei Artikel. Die Zeitung kam anschliessend auf einen Stapel, dieser wurde einmal pro Monat gebündelt und diese Bündel wurden zweimal jährlich von Schulkindern eingesammelt. Trotzdem war die Zeitung mein Fenster, meine Schnittstelle zur Welt.</p>
<p>Heute greife ich schon vor dem Aufstehen nach dem Handy und scrolle durch den Twitterstream, die RSS-Feeds und die Facebook timeline. Ich finde dort Informationen zu Themen, die mich interessieren, aufbereitet von unzähligen Menschen. Unbekannte, Freunde, Gleichgesinnte haben Texte und Tweets geschrieben, gegenseitig kommentiert und weiter verbreitet. Auch ich verarbeite das Gelesene weiter, indem ich kommentiere und einzelne Artikel und Meldungen weiter empfehle. Man nennt dieses Aufbereiten, Zusammentragen und Weiterverbreiten von Information <a href="http://de.wiktionary.org/wiki/kuratieren" target="_blank">Kuratieren</a>. All diese kuratierenden Menschen sind mein neues Fenster zur Welt.</p>
<p>Und zunehmend werden Menschen dabei von Tools unterstützt. Diese helfen dabei, Informationen zu finden und anschliessend aufzubewahren.  Ausserdem fördern sie die Zusammenarbeit zwischen Gleichgesinnten. Für Fotos kennt man solche Tools (<a href="http://instagr.am/" target="_blank">Instagram</a>, <a href="http://pinterest.com/" target="_blank">Pinterest</a>) schon lange. Wenn es um Information geht, heissen sie beispielsweise <a href="http://storify.com/" target="_blank">Storify</a> oder <a href="http://www.pearltrees.com/" target="_blank">Pearltree</a>.</p>
<p>Noch eine Stufe weiter geht <a href="http://www.narrativescience.com/" target="_blank">Narrative Science</a>, eine Firma aus Chicago, Illinois. Hier unterstützen Tools, also Algorithmen, nicht nur beim Kuratieren, hier verfassen diese Algorithmen eigenständig Texte: Computer analysieren Daten von Baseball-Spielen oder Börsenkurse und andere Datenströme und verfassen daraus journalistische Texte. <a href="http://www.wired.com/gadgetlab/2012/04/can-an-algorithm-write-a-better-news-story-than-a-human-reporter/all/1" target="_blank">Wired</a> fragt dazu, ob Algorithmen bessere Newsstorys schreiben können als Menschen. Wir sind wohl (noch?) nicht so weit, dass ein Computer den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henri-Nannen-Preis" target="_blank">Henri-Nannen-Preis</a> gewinnen könnte. Aber der Schritt zu computergeneriertem Inhalt ist logisch und macht Sinn. Computer belegten zuerst die Schnittstelle zur realen Welt. Zunehmend produzieren sie nun aber auch eigenständige Informationen zu dieser Welt in Form von Daten. Prädestiniert dafür sind der Sport und die Finanzwelt, wo Daten in einer unüberschaubaren Fülle und in hoher Qualität erzeugt werden. Daten aber sind nichts als Zahlen. Und die Interpretation von Zahlen war noch nie eine Stärke von uns Menschen, wir ziehen in der Regel Buchstaben vor: Alle Internetadressen sind letztlich Zahlen. Sie werden vom sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Domain_Name_System" target="_blank">Domain Name System</a> in Buchstaben übersetzt, die wir uns merken können.</p>
<p>Und genauso verfährt Narrative Science, deren Algorithmen aus den Zahlenbergen verständliche Texte machen. Man kann das verstehen wie eine weitere Schnittstelle zur Welt, aber auf einer höheren Ebene: Der Computer ist nicht mehr bloss das Fenster zur Welt, sondern eine Schnittstelle zu computergenerierten Daten über die Welt, quasi eine Meta-Schnittstelle also.</p>
<p>Allerdings werde ich wohl auch morgen früh wieder selber all die Tweets, RSS-feeds und die Facebook timeline lesen müssen. Inhalt kann wie gesehen mittlerweile maschinell hergestellt werden, die Konsumation jedoch bleibt nach wie vor „Handarbeit“. Es braucht uns Menschen also noch <img src="http://blog.markdot.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";-)" class="wp-smiley" /></p>
<p style="text-align: center;">Zeitung war ein Fenster hin<br />
Zu der Welt, das machte Sinn.<br />
Doch Computer kuratieren<br />
Meta-Daten zum studieren!</p>
<p style="text-align: right;">19/52</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=717&amp;md5=b85d07045f3c2851de115075cb01fa34" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wir sind im Innern des Computers</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 19:00:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich mag es, die Perspektive zu wechseln. Das bringt Abwechslung und Abwechslung macht Spass. Da ich den Kopfstand nicht kann, muss ich die Perspektive halt gedanklich wechseln. Zum Beispiel in diesem Gedicht: Ein Fahrstuhl hoch ins Welten-All, Den wünschte man sich manches Mal. Es gibt ihn schon, sag ich euch munter, Doch reicht er nicht [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_662" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://pinterest.com/grafdal/"><img class="size-medium wp-image-662" title="Computerinnereien" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/04/Computerinnereien-300x298.jpg" alt="" width="300" height="298" /></a><p class="wp-caption-text">http://pinterest.com/grafdal/</p></div>
<p>Ich mag es, die Perspektive zu wechseln. Das bringt Abwechslung und Abwechslung macht Spass. Da ich den Kopfstand nicht kann, muss ich die Perspektive halt gedanklich wechseln. Zum Beispiel in diesem Gedicht:</p>
<p style="text-align: center;">Ein Fahrstuhl hoch ins Welten-All,<br />
Den wünschte man sich manches Mal.<br />
Es gibt ihn schon, sag ich euch munter,<br />
Doch reicht er nicht zu uns herunter.</p>
<p>So weit, so gut. Auch wenn dieser Fahrstuhl die Erde noch nicht erreicht hat, ist der Mensch in seiner Wahrnehmung doch der Beherrscher der Welt. Das sieht man auch an kleinen, alltäglichen Begebenheiten. Beispiel: Der Hund und sein Herrchen. Klar, das Herrchen beherrscht den Hund, schliesslich gehorcht dieser ja auf die „Platz“, „Sitz“, „Fuss“ und weiteren Befehle. Wenn wir aber die Perspektive wechseln und in die Rolle des Hundes schlüpfen, dann könnte man dieses Verhältnis auch ganz anders sehen. Der Hund macht sein Geschäft auf die Strasse, und Herrchen eilt mit einem Plastikbeutel herbei und entsorgt das Häufchen. Ich meine, wir würden sie sich fühlen als Hund?</p>
<p>Ähnlich sieht es aus mit Smartphones. Im Gegensatz zu einem Hund hat da ja jeder mindestens eins davon. Und ähnlich wie beim Hund sind auch hier die Verhältnisse nicht ganz klar.</p>
<p>Ich habe mein Mobiltelefon vor ein paar Tagen im Zug liegen lassen. Was glauben sie, wie man sich da fühlt? Für mich wäre es weniger schlimm gewesen, wenn ich ohne Kleider auf den Bahnhofplatz getreten wäre. Dieses Gefühl der Nacktheit, der völligen Hilfslosigkeit, dass mich angesichts des Verlustes meines mobilen Telefons überfiel, hat mich nachdenklich gemacht.</p>
<p>Es drängt sich schon die Frage auf, ob wir unsere Computer beherrschen, oder ob sie uns beherrschen. Ich glaube letzteres ist der Fall. Die Geräte haben uns mittlerweile so weit, dass wir uns nicht mehr gut fühlen, wenn sie nicht verfügbar sind. Schlimmer noch, unser Leben hängt davon ab, dass sie funktionieren, da es bestimmt ist von Geräten mit Computerchips. Ohne sie geht nichts mehr, weder die Kaffeemaschine am morgen, noch die Post, die Bahn, die Lichtsignalanlage, es gäbe keine gedruckten Zeitungen, kein Essen, kein gar nichts.</p>
<p>Die virtuelle Welt beherrscht also unser Leben in der sogenannten Wirklichkeit. Heerscharen von menschlichen Arbeitnehmern sind darauf abgerichtet, die virtuelle Welt aufrecht zu erhalten. Menschen stellen Computer her, unterhalten die Mobilfunk- und anderen Netzwerke, entwickeln die Computertechnologie weiter. Alle anderen verbringen den grössten Teil des beruflichen Lebens damit, die virtuelle Welt zu füttern – an wessen Arbeitsplatz steht den heutzutage kein Computer mit Internetzugang? Auch unser privates Leben dient zunehmend dem Internet. Jede und jeder ist in mehreren sozialen Netzwerken präsent. Aber nicht nur Menschen werden im Cyberspace vernetzt. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RFID">RFID</a> sind ein Beispiel dafür, wie zunehmend jedes physische Ding eine Repräsentation im Internet erhält.</p>
<p>So gesehen sind wir im Inneren eines riesigen Computers und halten diesen und den durch ihn erzeugten Cyberspace am Laufen.</p>
<p>Ist das wirklich so? Wohl nicht, aber sicher ein spannender Perspektivenwechsel.</p>
<p>Übrigens habe ich mein Mobiltelefon wieder bekommen. Dank dem online Fundbüro der Schweizerischen Bundesbahnen&#8230; &#8211;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Wechselt man die Perspektive,<br />
Gibt dem Leben das mehr Tiefe.<br />
Man erkennt Zusammenhänge,<br />
Lernt auch sonst ne ganze Menge!</p>
<p style="text-align: right;">15/52</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=661&amp;md5=2574e87a187885aa359d4dbc44b069fb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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