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	<title>Mark. Alder &#187; Erfahrung</title>
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		<title>Die Wirklichkeit &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 08:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[markdot]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu Fragen, was die Realität sei, scheint müssig. So wie ein Fisch einfach im Wasser lebt, ohne es erklären zu müssen, so schwimmen wir gleichsam in der Realität. Aber im Gegensatz zum Wasser ist die Realität, die uns umgibt, begreifbar: Der Stuhl auf dem ich sitze, das Fenster, aus dem ich schaue, die Strasse, das [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Fragen, was die Realität sei, scheint müssig. So wie ein Fisch einfach im Wasser lebt, ohne es erklären zu müssen, so schwimmen wir gleichsam in der Realität. Aber im Gegensatz zum Wasser ist die Realität, die uns umgibt, begreifbar: Der Stuhl auf dem ich sitze, das Fenster, aus dem ich schaue, die Strasse, das Haus, der Wald. Alles ist fass- und damit begreifbar.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-151" title="UnderTheSea (c) philippkeusen.com" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2010/09/UnderTheSea-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" />Forschungen in Physik und insbesondere in der Quantenphysik zeigen nun aber, dass diese Realität gar nicht so fassbar ist, wie wir meinen. Die seit den alten Griechen dauernde Suche nach den kleinsten Teilchen war nämlich bislang erfolglos. Nach den zuerst theoretisch vermuteten und dann praktisch nachgewiesenen Atomen, die ihrerseits aus Atomkern und darum herum kreisenden Elektronen bestehen, war die Suche nach den kleinsten Teilchen nicht zu Ende. Immer kleinere Teilchen wurden gefunden, die sich immer merkwürdiger verhielten. An einem bestimmten Punkt konnte selbst die bis anhin gebräuchliche Trennung zwischen einem Teilchen und einer Welle nicht mehr aufrecht erhalten werden.</p>
<p>Die Welle, also die Art und Weise, wie beispielsweise Licht sich ausbreitet, galt als Gegenspieler zu den Teilchen. Im subatomaren Bereich jedoch verschmelzen die beiden Formen komplett. Ob etwas als Teilchen oder als Welle wahrgenommen wird, wird vom Beobachter bestimmt.</p>
<p>Auf der Ebene der Sprache werden die Teilchen eher mit Substantiven, Wellen eher mit Verben beschrieben. Die Realität besteht aus Teilchen, und damit aus Substantiven. Das deutsche Wort für Realität, Wirklichkeit, enthält das Wort wirken. Interessant ist das vor allem deshalb, weil wirken ein Verb ist. Und Verben, so meinen wir, sind nicht begreifbar, weil sie nicht stofflich sind. Könnte es aber nicht sein, dass das, was die Wirklichkeit im Innersten ausmacht, ein Verb ist, ein Prozess, eine Tätigkeit? Eben: ein Wirken? Viele Begebenheiten, die wir durchaus der Wirklichkeit zuordnen, sind nicht-stofflicher Natur. Zum Beispiel die Liebe – lieben – als Beispiel für Gefühle, welche allesamt nicht-stofflich sind und die wir trotzdem durchaus begreifen und verstehen können<sup class='footnote'><a href='#fn-149-1' id='fnref-149-1' onclick='return fdfootnote_show(149)'>1</a></sup>.</p>
<p>Offenbar gibt es also gar nichts, zumindest keine Teilchen. Alles, was wir als real und wirklich wahrnehmen, ist in Wahrheit einfach nichts. Wenn man diesen Gedanken weiter denkt, dann könnte man zum Ergebnis kommen, dass die Trennung zwischen stofflicher und nicht-stofflicher Welt eine künstliche ist<sup class='footnote'><a href='#fn-149-2' id='fnref-149-2' onclick='return fdfootnote_show(149)'>2</a></sup>. Diese Trennung ist  in der Natur so nicht angelegt ist, trotzdem nehmen wir sie so wahr. Unsere Wahrnehmung ist eingeschränkt und weitgehend angelernt und damit veränderbar. Die Wirklichkeit entsteht im Wechselspiel von „äusseren Begebenheiten“<sup class='footnote'><a href='#fn-149-3' id='fnref-149-3' onclick='return fdfootnote_show(149)'>3</a></sup> mit unserer Wahrnehmung.</p>
<p>Die Realität besteht also im Kern aus etwas nicht be-greif-barem, sie besteht aus nichts. Was die Realität ausmacht ist ein Wirken, man müsste also treffender wohl von einer „Wirkenlichkeit“ sprechen.</p>
<p>_______________</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-149'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-149-1'>diese Einsicht verdanke ich dem Quantenphysiker Hans-Peter Dürr, der seine Sicht der Welt eindrücklich in <span style="color: #000000;"><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=3e6d73db-06d9-4a65-bf5e-e678dc755b16" target="_blank">diesem</a> </span>Interview darlegt <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-149-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-149-2'>mehr dazu im englischen Post <span style="color: #000000;"><a href="http://blog.markdot.com/hello-world/?lang=en" target="_blank">strive for the intangible things</a></span> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-149-2'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-149-3'>Ich habe die Anführungszeichen deshalb gesetzt, weil wohl auch diese Trennung eine künstliche ist <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-149-3'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=149&amp;md5=a924b3a2afd520f2a01d0524d88c6c8c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Erfahrungen zählen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 09:21:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was wir alle im Leben anstreben ist glücklich zu sein. Geht es dir nicht auch so? Eigentlich bräuchtest du doch nichts weiter, wenn du nur glücklich wärst, oder? Aber weil du das eben noch nicht bist, benötigst du noch das eine oder das andere, um dahin zu kommen. Versetze dich einmal zurück in deine Kindheit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was wir alle im Leben anstreben ist glücklich zu sein. Geht es dir nicht auch so? Eigentlich bräuchtest du doch nichts weiter, wenn du nur glücklich wärst, oder? Aber weil du das eben noch nicht bist, benötigst du noch das eine oder das andere, um dahin zu kommen.</p>
<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2010/08/happiness.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-118" title="happiness (c) philippkeusen.com" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2010/08/happiness-300x298.jpg" alt="" width="300" height="298" /></a>Versetze dich einmal zurück in deine Kindheit und versuche dich an einen Moment zu erinnern, an dem du glücklich warst. Einen Moment, wo du im Einklang mit der Welt warst und der dir bis heute in Erinnerung geblieben ist. Und dann versuch dich zu erinnern, was dich in diesen Zustand versetzt hat. War es ein Ding oder eine Erfahrung?</p>
<p>Die Chancen stehen sehr gut, dass es etwas war, was du gemacht hast. Häufig sind es Erlebnisse, die uns in Erinnerung bleiben. Was wirklich zählt sind  nicht die Dinge, die wir besessen haben oder besitzen, sondern Erfahrungen, die wir gemacht haben. Das bestätigt auch die Glücksforschung: Wenn du die Wahl hast, ein Ding zu kaufen oder eine Erfahrung zu machen, dann wähle die Erfahrung. Du erreichst damit eine Zufriedenheit, die länger anhält. Die Freude an einem neuen Gegenstand verblasst relativ schnell und wird abgelöst durch den neuen Wunsch nach einem noch besseren Gegenstand.</p>
<p>Immer das neuste Mobiltelefon, ein noch schnelleres Auto, einen Fernsehapparat mit noch grösserer Bildschirmdiagonale, eine Computer mit noch mehr Speicherplatz, neue Kleider, Schmuck, und so weiter – wer kennt das nicht.</p>
<p>Es gibt ja Leute, die eine Nacht lang vor einem Apple Store campieren, um bei den ersten zu sein, die das neuste Apple-Produkt in der Hand halten. Was glaubst du, woran die sich in 5 Jahren erinnern? An das Erlebnis des Wartens in der Nacht, an die  Begegnungen die sie dabei hatten, die Gespräche, die Gefühle. Das Produkt, das sie schliesslich erstanden haben, wird in ihrer Erinnerung sehr schnell verblassen.</p>
<p>Ein Grund dafür liegt darin, dass man Gegenstände besser miteinander vergleichen kann als  Erfahrungen. Bildschirmdiagonale, Speicherplatz, Batterielebensdauer und vor allem Preis sind feste Grössen. Und wenn der Nachbar eine 0.5 Zoll grössere Bildschirmdiagonale zu einem auch nur minimal geringeren Preis erstanden hat, dann mindert das deine Zufriedenheit über den eigenen neu erworbenen Fernseher überproportional.</p>
<p>Die Freude über Erlebnisse dagegen ist beständiger, nicht zuletzt auch deswegen, weil sie sich nicht ganz so einfach vergleichen lassen. Erlebnisse sind eher qualitativer Natur, während Gegenstände häufig quantitativ gewertet werden.</p>
<p>Kommt dazu, dass es ein Grund- oder Urbedürfnis des Menschen ist, sich selbst zu (er-) kennen und mehr über sich herauszufinden. Mit Erfahrungen und Erlebnissen, die dich aus deiner Komfortzone herausholen, entsteht die Möglichkeit, mehr über dich selber zu erfahren.</p>
<p><strong>Kurz und gut: Wenn du die Wahl hast, dein Geld für Gegenstände oder für Erfahrungen auszugeben, dann wähle die Erfahrung!</strong></p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=114&amp;md5=829aa5e5b85f835fcf1dbafc0721049b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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