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	<title>Mark. Alder &#187; Evolution</title>
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		<title>Mark. Alder</title>
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		<title>Gott und die Software</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 18:33:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im aktuellen Wired gibt es ein Interview von Kevin Kelly mit George Dyson. Dyson ist in den 50er Jahren in Princeton aufgewachsen, und hat dort schon als Kind die „Proto-Hacker“ und frühen Computer-Genies Alan Turing und John von Neumann kennen gelernt. Dyson sagt über den Computerpionier Alan Turing folgendes: Turing, as a 23-year-old graduate student, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im aktuellen Wired gibt es ein <a href="http://www.wired.com/magazine/2012/02/ff_dysonqa/all/1" target="_blank">Interview</a> von Kevin Kelly mit George Dyson. Dyson ist in den 50er Jahren in Princeton aufgewachsen, und hat dort schon als Kind die „Proto-Hacker“ und frühen Computer-Genies Alan Turing und John von Neumann kennen gelernt. Dyson sagt über den Computerpionier Alan Turing folgendes:</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/03/quote-minion.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-585" title="quote-minion" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/03/quote-minion.gif" alt="" width="100" height="79" /></a>Turing, as a 23-year-old graduate student, derived the principles of modern computation more or less by accident—as a byproduct of his interest in something called the Decision Problem. It can be stated as: Is there a formula or mechanical process that can decide whether a string of symbols is logically provable or not? Turing’s answer was no. He restated the answer in computational terms by showing that there’s no systematic way to tell in advance what a given code is going to do. You can’t predict how software will behave by inspecting it. The only way you can tell is to actually run it. </em></p>
<p>Der junge Turing hat also mathematisch bewiesen, dass es unmöglich ist vorherzusagen, was eine Software machen wird. Man müsse die Software ausführen, um das zu erfahren. Und je grösser, mächtiger eine Software ist, desto mehr Zeit braucht es um herauszufinden, wie sie reagieren wird. Unsere heutigen komplexen Computersysteme, die zudem noch global vernetzt sind, sind also eine Wundertüte. Niemand kann präzise vorhersagen, wie sie reagieren werden.</p>
<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/03/screen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-586" title="screen" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/03/screen-300x286.jpg" alt="" width="300" height="286" /></a>Software, Computercode, ist also fundamental unberechenbar. Das ist einerseits beunruhigend, denn irgendwann kann irgendetwas passieren, von dem niemand auch nur die geringste Ahnung hatte im Voraus.</p>
<p>Beruhigend daran ist hingegen, dass es damit also unmöglich ist, dass es je eine Instanz geben wird, die unser digitales Leben (und damit natürlich zunehmend unser Leben insgesamt) kontrollieren kann. Weder eine menschliche noch eine digitale. Und zwar nicht aus politischen, sondern aus mathematischen Gründen! Es wird also immer Code geben, der Unvorhergesehenes machen wird. Das digitale Universum bleibe eine Wildnis, die nur teilweise zähmbar sei, sagt Dyson. Und das halte ich für sehr beruhigend!</p>
<p>Jetzt kann man diese Aussage auch dazu benutzen, philosophisch zu grübeln und Parallelen zu ziehen: Die Wissenschaften und die Technik die Religion in unserer Gesellschaft abgelöst, verdrängt und ersetzt. Antworten auf die „letzten Fragen“ suchen wir primär in der Wissenschaft. Sie ist das Denksystem, mit deren Hilfe wir unser Weltbild konstruieren. Mit der Mathematik könnte es nun möglich werden, die Widersprüche, die sich zwischen Wissenschaft und der (christlichen) Religion auftaten, zu schliessen. Mehr noch, man könnte damit letzte Fragen plötzlich beantworten, zumindest eine davon:</p>
<p style="text-align: left;">Während Jahrhunderten haben die Menschen nämlich versucht, die Existenz bzw. nicht-Existenz Gottes zu beweisen. Dieser Disput erscheint dank Turings Beweis in einem neuen Licht: Gott kann als der Ur-Programmierer von uns allen und vom Universum insgesamt angeschaut werden. Er hat seiner Schöpfung gewisse Prinzipien und Konstanten mitgegeben, gewisse Algorithmen, die wieder und wieder ausgeführt und repliziert werden, beispielsweise sogenannte Naturgesetze oder auch die Gene. Das Universum besteht also aus Software und Hardware, die so geschickt verbunden sind, dass sie sich gegenseitig beeinflussen können. Letztlich ist Hardware auf Software reduzierbar – dazu habe ich in einem früheren Blogpost unter dem Titel <a href="http://blog.markdot.com/substance-and-form/?lang=en">Substance and Form</a> geschrieben: <em>hardware becomes simply a variety of software</em>.</p>
<p>Aber, und das ist die grosse Erkenntnis, die Turing mathematisch bewiesen hat: Gott kann uns nicht beherrschen, weil seine Software eben auch unberechenbar ist – aus zwingenden mathematischen Gründen. Ist das nicht einfach eine sehr intelligente Antwort auf die Frage nach Gott? Es gibt ihn, aber er kann seine Schöpfung nicht beherrschen – und schaut uns vielleicht staunend zu&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">Auch für das digitale Leben<br />
Hat mathematisch sich ergeben,<br />
Dass niemand es beherrschen kann:<br />
Weder ein Gott noch ein Tyrann!</p>
<p style="text-align: right;">9/52</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=583&amp;md5=ab8d033929eddab1547b5475a069deb3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Google: glauben ist sehen&#8230;</title>
		<link>http://blog.markdot.com/google-glauben-ist-sehen/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 18:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[markdot]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Bis anhin galt die Maxime: Sehen ist glauben. Erst was wir sehen, das glauben wir üblicherweise. Allerdings war das schon immer ein Trugschluss. Es ist nämlich genau umgekehrt: Wir sehen nur das, was wir eh schon glauben! Diese Behauptung kann, zumindest was unser „Sehen“ auf dem Internet betrifft, sogar technisch und juristisch belegt werden, nämlich [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/01/google-ich1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-538" title="google - ich" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/01/google-ich1-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Bis anhin galt die Maxime: Sehen ist glauben. Erst was wir sehen, das glauben wir üblicherweise. Allerdings war das schon immer ein Trugschluss. Es ist nämlich genau umgekehrt: Wir sehen nur das, was wir eh schon glauben! Diese Behauptung kann, zumindest was unser „Sehen“ auf dem Internet betrifft, sogar technisch und juristisch belegt werden, nämlich anhand der neuen Datenschutzbestimmungen von Google!</p>
<p>Per 1. März nämlich will Google die über 60 verschiedenen Datenschutzbestimmungen für all die verschiedenen Produkte vereinheitlichen. Das ist sicher vernünftig und löblich. Da solche Datenschutzbestimmungen in der Regel nicht sehr leserfreundlich sind, ja im Gegenteil so gemacht sind, dass sie Leser abschrecken, hat Google eine <a href="http://www.google.de/policies/" target="_blank">Seite</a> aufgeschaltet, auf der die wesentlichen Änderungen zusammen gefasst sind. In fünf einfachen Abschnitten sind die wesentlichen Änderungen zusammen gefasst: Produktevielfalt, personalisierte Suche, Kollaboration, Datenschutz und Datennutzung durch Google. Zu jedem dieser Abschnitte könnte man ein Buch schreiben. Ich schreibe einen Post zur personalisierten Suche. Immerhin. Dieser Abschnitt lautet bei Google wie folgt:</p>
<p style="padding-left: 90px;"><strong><em>Passend für Sie</em></strong></p>
<p style="padding-left: 90px;"><strong><em> </em></strong><em>Wenn Sie in Google angemeldet sind, können wir Ihnen anhand der Interessen, die Sie in Google+, Google Mail und YouTube zum Ausdruck gebracht haben, Vorschläge für Suchanfragen anzeigen und Ihre Suchergebnisse personalisieren. Zum Beispiel können wir für die Suchanfrage „Golf“ (Sport oder Auto?) schneller die gewünschten Ergebnisse liefern.</em></p>
<p>Offenbar wir da für ein ernstes Problem eine Lösung angeboten, so jedenfalls wird diese Änderung kommuniziert. Ich persönlich habe mindestens bei Golf kein Problem, weil ich begeisterter öV-Benutzer bin und Sport verabscheue – insofern ist die angebotene Lösung für mich irrelevant. Interessant übrigens, dass im <a href="http://www.google.com/policies/" target="_blank">englischen Text</a> nicht „Golf“ als Beispiel hinhalten muss, sondern „Jaguar“. Aber auch dieses Beispiel ist in meinem Fall eine Lösung für ein nicht existentes Problem.</p>
<p>Auch für Leute, die Auto fahren und sich für Sport und Tiere begeistern, ist das alles kein Problem. Üblicherweise sucht man ja nicht nach einem Begriff alleine, sondern nach mehreren Begriffen, die zusammen einen Kontext bilden. Wenn man also zusätzlich zum Suchbegriff „Golf“ noch „PS“ oder „Schläger“ eingibt, dann liefern Googles Algorithmen absolut zutreffende Ergebnisse, auch wenn man nicht eingeloggt ist. Die angepriesene Personalisierung macht also eigentlich keinen Sinn. Weshalb aber legt Google doch so einen Wert darauf?</p>
<p>Die Erklärung findet man, wenn man die Datenschutzerklärung dann im <a href="http://www.google.de/policies/privacy/preview/" target="_blank">Volltext</a> liest. Dort nämlich erscheint der Begriff „Suchergebnisse“ immer zusammen mit der Ergänzung „und Werbung“. Darum geht es also: Die Suchergebnisse werden deshalb personalisiert, damit Google personalisierte Werbung schalten kann. Natürlich ist das nichts Verwerfliches, schliesslich verdient Google sein Geld mit uns als Werbeempfänger – wir, bzw. unsere Aufmerksamkeit, sind das Produkt, dass Google verkauft. Aber das nur am Rande.</p>
<p>Konsequenz der personalisierten Suche ist aber, dass wir bei Google je länger je mehr nur noch Suchresultate angezeigt erhalten, die wir erwarten. Das Internet wird demnach immer mehr zu einem Wahrnehmungstunnel, bei dem alles was links und rechts von unserem „Glaubenssystem“ liegt, ausgeblendet wird. Das ist relativ undramatisch, wenn es um Jaguar und Golf geht. Es wird aber dramatisch, wenn es um politische Überzeugungen geht. Ist jemand links, wird er zunehmend nur noch Suchresultate aus dem linken Spektrum erhalten. Jemand der rechts politisiert wird umgekehrt nur noch Resultate angezeigt erhalten, die seine Meinung stützt.</p>
<p>Das ist dramatisch, denn wenn wir nur noch in unserer Meinung bestärkt werden, dann sinkt nicht nur unsere Konsensbereitschaft, es wird sogar so weit kommen, dass wir gar nicht erkennen, dass es einen Konsens brauchen könnte. Dass das jemand anders sehen könnte. Dass unsere Meinung nicht unbestritten ist. Eli Pariser nennt das in ihrem gleichnamigen Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/067092038X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=067092038X" target="_blank">The Filter Bubble</a>. Google lullt uns ein in einer wattierten Blase, in der unsere Meinung alleine und unbestritten da steht.</p>
<p>Technisch wurde die personalisierte Suche von Google schon Ende 2009 eingeführt, still und leise. Über 70 Parameter werden, abgesehen von unserer Suchanfrage, ausgewertet für das personalisierte Suchergebnis. Zu diesen Parametern gehört unser momentaner Standort, welchen Browser mit welchem Computer wir benutzen, was wir früher gesucht haben, was wir in Google+ „geplust“ haben usw. Eli Pariser stellt dazu fest, dass unser Computermonitor so nach und nach zu einem Ein-Weg-Spiegel wird, der bloss noch unsere Meinung wiederspiegelt.</p>
<p>Die Google Algorithmen legen also nicht bloss unsere Suchresultate fest, sondern zunehmend auch unser ganzes Leben!</p>
<p>Jetzt zieht das Unternehmen bloss noch juristisch nach und passt die Datenschutzbestimmungen an. Technisch ist bereits der nächste Schritt erfolgt, die soziale Suche. Mitte Januar wurde die „Search, plus your world“ im <a href="http://googleblog.blogspot.com/2012/01/search-plus-your-world.html" target="_blank">Firmenblog</a> vorgestellt. Der Name sagt eigentlich schon alles: „Suche, und deine Welt“.</p>
<p>Wie es weiter gehen wird ist offensichtlich: „Suche deine Welt“, nur noch deine Welt&#8230; Und dann ist „sehen ist glauben“ endgültig abgelöst durch „glauben ist sehen“, denn dann sehen wir nur noch das, was wir eh schon glauben.</p>
<p style="text-align: center;">Man glaubt nur das, was man auch sieht,<br />
Meint man, doch ist es sehr perfid,<br />
Es ist ganz anders überhaupt:<br />
Man sieht nur, was man eh schon glaubt!</p>
<p style="text-align: right;">4/52</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=531&amp;md5=f43b43dfe6a8b4de5c8d3c52d5542ca6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Glauben und Wissen</title>
		<link>http://blog.markdot.com/glauben-und-wissen/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 18:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[markdot]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
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		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[In fünf Tagen erschafft Gott die Welt. Er begint mit der Erde und dem Licht am ersten Tag, und schafft an den folgenden Tag den Himmel, die Vegetation, das Firmament (d.h. das Universum) und schliesslich die Vögel und Fische. Am sechsten Tag schafft er neben den Tieren auch den Menschen, Adam und Eva. Am siebten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/02/JurassicPark.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-289" title="JurassicPark (C) philippkeusen.com" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/02/JurassicPark-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>In fünf Tagen erschafft Gott die Welt. Er begint mit der Erde und dem Licht am ersten Tag, und schafft an den folgenden Tag den Himmel, die Vegetation, das Firmament (d.h. das Universum) und schliesslich die Vögel und Fische. Am sechsten Tag schafft er neben den Tieren auch den Menschen, Adam und Eva. Am siebten Tag ruht er – die erste Arbeitswoche ist um. In der zweiten Woche beginnt sich die uns bekannte Welt zu drehen. Wegen dem Tipp der Schlange und dem darauf folgenden Biss in einen saftigen Apfel ist auch bei uns nicht mehr jeden Tag Sonntag, sondern wir leben in Arbeitswochen. Eine wunderschöne Geschichte, die den Beginn des Katholizismus markiert. Zumindest ist das der Beginn der Welt im Selbstverständnis der katholischen Kirche. Aber das ist nicht das Thema, zumindest nicht hauptsächlich.</p>
<p>Jedenfalls ist unsere westliche (im Kern griechische) Kultur in den Jahrtausenden vor Christus in Mythen und Legenden gefangen. Praktisches, anwendbares Wissen ist zwar vorhanden, aber die Kenntnis der Zusammenhänge und eine anerkannte und systematische Methode zur Erlangung von gültigem Wissen neben der Religion gibt es nicht.</p>
<p>In <strong><em>Griechenland </em></strong>entwickelt sich im letzten Jahrtausend vor Christus eine Gegenbewegung zu den dort bis dahin gültigen Mythen und Überlieferungen. Die klassische griechische Wissenschaft entsteht und bringt Grössen wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pythagoras" target="_blank">Pythagoras</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thales" target="_blank">Thales</a> hervor, später <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sokrates">Sokrates</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Platon" target="_blank">Platon</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles" target="_blank">Aristoteles</a>. Auch wenn diese Wissenschaft vor allem philosophisch orientiert ist, bringt sie doch auch technische Errungenschaften hervor. Als Beispiel seien hier Leuchttürme genannt. Der älteste bekannte Leuchtturm wird schon 280 v. Chr. auf der Insel <a href="http://www.weltwunder-online.de/antike/leuchtturm-pharos-alexandria.htm" target="_blank">Pharos</a> bei Alexandria errichtet und dient als Vorbild für alle weiteren Leuchttürme.</p>
<p>Im Westen wächst dann <strong><em>im Mittelalter</em></strong> der Katholizismus zur zentralen, alles beherrschenden Macht heran. Auch die Wissenschaft steht unter der Schirmherrschaft der Kirche. Auch hier entwickelt sich praktisches Wissen<sup class='footnote'><a href='#fn-280-1' id='fnref-280-1' onclick='return fdfootnote_show(280)'>1</a></sup>:</p>
<ul>
<li>3. Jh.: Berechnung des Erdumfanges durch <a href="http://eduwww.mikkeli.fi/opetus/myk/pv/comenius/erathostenes.htm" target="_blank">Erathostenes</a>: 39‘690km (nach heutiger Messung beträgt er 40‘075km)</li>
<li>6. Jh.: Hebemaschinen, eine Kombination aus Hebel, Winde und Flaschenzug (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kran" target="_blank">Trispastos</a>)</li>
<li>11./12. Jh.: senkrechte Wasserräder mit Nockenwellen, welche die Kreisbewegung in eine Auf-und-ab-Bewegung übersetzen konnten. Dies waren die Maschinen des Mittelalters</li>
<li>13. Jh.: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4deruhr" target="_blank">Räderuhr</a></li>
</ul>
<p>Eine eigentliche Wissenschaft nach heutigem Verständnis gibt es jedoch nicht. Die Alchemisten sind wohl die ersten Vorläufer. Diese erste Generation von „Wissenschaftlern“ <em>glaubt</em> daran, aus wertlosen Substanzen Gold machen zu können. Auch ihr „Wissen“ entspringt also Mythen und Legenden – und nicht einer <em>wissenschaftlichen</em> Herangehensweise.</p>
<p>Erst im 16./17. Jh., zur Zeit der <strong><em>Renaissance</em></strong>, entwickelt sich nach und nach die moderne Wissenschaft. Sie kennzeichnet sich dadurch aus, dass sie die Erlangung von Wissen systematisch angeht. Im Vordergrund steht also die <em>Methode</em> zur Erlangung von Wissen. Als sicherster Weg zur Erkenntnis der „Natur an sich“ erscheint Francis Bacon (und seinen Zeitgenossen) die auf Beobachtung und Experiment gegründete und von Tatsache zu Tatsache behutsam vorwärtsschreitende Induktion<sup class='footnote'><a href='#fn-280-2' id='fnref-280-2' onclick='return fdfootnote_show(280)'>2</a></sup>. Gepaart mit der Logik und deren strengen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlussregel" target="_blank">Schlussregeln</a> sehen wir hier die Geburtsstunde der modernen Wissenschaft.</p>
<p>Diese <strong><em>wissenschaftliche Methode</em></strong> wird nun nach und nach entwickelt<sup class='footnote'><a href='#fn-280-3' id='fnref-280-3' onclick='return fdfootnote_show(280)'>3</a></sup>:</p>
<ul>
<li>schon 1590 führt Francis Bacon das kontrolliertes Experiment ein, bei dem jeweils nur eine Variable angepasst wird</li>
<li>1665 forderte Robert Boyle die Wiederholbarkeit naturwissenschaftlicher Experimente</li>
<li>1752 wurden peer-reviewd Journals eingeführt. Damit kam eine weitere Ebene der Validierung und Bestätigung über das geteilte Wissen hinzu</li>
<li>1885: Der Zufall wird in den Experimenten mitberücksichtigt</li>
</ul>
<p>Errungenschaften dieser Methode sind beispielsweise das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Morsecode" target="_blank">Morsen</a> 1833 die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfindung_des_Telefons" target="_blank">Erfindung des Telefons</a> durch Bell und Vorläufer im Jahre 1876. Später kommen das Internet und damit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-Mail#Geschichte" target="_blank">E-Mail</a> hinzu.</p>
<p>Diese Objektivität, der sich die Wissenschaft zu verschreiben  beginnt, ist auf den grossen Einfluss der Kirche zurück zu führen. Aber die Trennung von Kirche und Wissenschaft ist unvermeidlich, aber nicht einfach. Schön dazu die Legende, wonach Galileo Galilei, nach dem er vor der Kirche seiner Lehre von der Erdbewegung abgeschworen hatte, den Ausspruch „<a href="http://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=3055" target="_blank">und sie bewegt sich doch</a>“ getan habe.</p>
<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/02/Urknall.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-314" title="Urknall (c) Philippkeusen.com" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/02/Urknall-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Da die Kirche nach wie vor die Autorität über die Seele des Menschen beansprucht, bleibt den Wissenschaften nur die Flucht in die seelenlose Objektivität. Damit findet eine Trennung statt, die bis heute stark spürbar ist: Die Seele „gehört“ der Kirche, den Naturwissenschaften bleibt nur das seelenlose, unbeseelte Welt. Beispielhaft sieht man diese Trennung in der Medizin. Die medizinische Heilung des Menschen wird von seinem seelischen, psychischen Wohlbefinden getrennt behandelt. Der „Medizinmann“ wird also zweigeteilt, einerseits der klinische Arzt, andererseits der Priester. Damit werden die Naturwissenschaften auch von den Emotionen getrennt – seelenlos also im doppelten Wortsinn.</p>
<p>Doch auch diese beabsichtigte klare Trennung zwischen Kirche und Wissenschaft konnte nicht verhindern, dass die Naturwissenschaften mit der Zeit die Autorität der Kirche untergruben und die weltliche Macht übernahmen.</p>
<p>Der <strong><em>Wiener Kreis</em></strong> schliesslich vollendete die Spaltung zwischen Geistes- und Naturwissenschaften, indem die Protagonisten die Trennung von Denken und Rhetorik forderten. Wissen kann nach ihnen nur entweder  induktiv oder deduktiv erlangt werden – das fordert das Denken. Rhetorik hingegen  sollte auf Literatur und Poesie beschränkt werden. Schön formuliert das Wittgenstein im Tractatus Logico Philosophicus<sup class='footnote'><a href='#fn-280-4' id='fnref-280-4' onclick='return fdfootnote_show(280)'>4</a></sup>: „Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen“.</p>
<p>So vervollkommnet sich die <strong><em>wissenschaftliche Methode</em></strong> zusehends:</p>
<ul>
<li>1932: Karl Popper prägt die Ansicht, dass jedes gültige Experiment widerlegbare Testmöglichkeit haben muss</li>
<li>1946: Computer Simulationen ergänzen die wissenschaftliche Methode</li>
<li>1952: double-blind Experimente werden eingeführt</li>
<li>1974: Meta-Analysen werden durchgeführt.</li>
</ul>
<address></address>
<address><span style="font-style: normal;">So ist also die moderne Naturwissenschaft entstanden, als kalte, objektive und eben „seelenlose“ Wissenschaft. Sie war und ist ein beispielloses Erfolgsmodell.</span></address>
<p><strong>Und heute?</strong></p>
<p>Heute hat alles seine naturwissenschaftliche Spezifikation.  Jedes Ding hat seinen Preis, seine Spezifikation und daraus folgende sein Preis-/Leistungsverhältnis. Ein Mobiltelefon bspw. ist definiert durch die Standby-Zeit, den Prozessor, das Display, die Sensoren, und so weiter<sup class='footnote'><a href='#fn-280-5' id='fnref-280-5' onclick='return fdfootnote_show(280)'>5</a></sup>. Es gibt also klare Spezifikationen, die man vergleichen und aufgrund derer man sich für das eine oder andere Modell entscheiden kann. Klare Sache, könnte man meinen. Und dann passiert etwas völlig unerwartetes: Im Jahre 2008 trat ein Mobiltelefon einen beispiellosen Siegeszug an.</p>
<ul>
<li>Die Standby-Zeit war kürzer als bei vergleichbaren Modellen</li>
<li>Die Kamera war mit 2MB schlechter als bei vergleichbaren Modellen</li>
<li>Es hatte viel weniger Speicherplatz als vergleichbare Modelle</li>
</ul>
<address> </address>
<p>Aber: es hatte eine Geschichte, einen Mythos, ein Geheimnis, aber vor allem: es war verbunden mit Emotionen. Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iPhone#Geschichte" target="_blank">iPhone</a> wird von Beginn weg umgeben von einer Aura, wie sie nur von guten Geschichten und Emotionen geschaffen werden kann. Steve Jobs und Apple haben diese Aura meisterhaft geschaffen und damit den grössten Negativpunkt der Naturwissenschaften ausgehebelt: Mit dem Erfolg der Naturwissenschaften geht nämlich einher, dass sie immer dynamischer und komplexer wird. Bei zunehmendem Tempo und zunehmender Komplexität wird das, was wir wirklich wissen – also gedanklich durchdrungen haben – immer kleiner. Wir sind zunehmend umgeben von Black Boxes. Wir integrieren sie nur noch hinsichtlich des In- und Outputs in unsere Überlegungen und sind je nach dem überrascht oder verärgert über den Output dieser Maschinen. Der Teil, den wir einfach glauben müssen, ohne die Erklärung zu verstehen, wird immer grösser. <sup class='footnote'><a href='#fn-280-6' id='fnref-280-6' onclick='return fdfootnote_show(280)'>6</a></sup>. Damit kommt dem Erklärenden eine höhere Bedeutung zu als ihrer Erklärung.</p>
<p>In Zukunft müssen wir wieder mehr mit Bildern und Emotionen überzeugen als mit Argumenten.</p>
<p>Und damit sind wir an einem historisch interessanten Punkt angelangt. Es ist offensichtlich  nicht so, dass wir uns wegen der Naturwissenschaft weiter und weiter weg vom Ursprung bewegen, das Gegenteil ist der Fall. Es dreht sich eben immer weiter: die Legenden und Mythen, die das Leben bestimmten, wurden nicht abgelöst, sondern ersetzt durch neue.</p>
<p>Es gibt übrigens einen mathematischen Begriff dafür: <strong><em>Ergodizität</em></strong>. Sie besagt, vereinfacht gesagt, dass ganz lange Muster sich schliesslich alle gleichen. Und was ist denn das Leben und die Evolution anderes, als eine langes, sich spiralförmig (also auf immer höherem Niveau) wiederholendes Muster<sup class='footnote'><a href='#fn-280-7' id='fnref-280-7' onclick='return fdfootnote_show(280)'>7</a></sup>.</p>
<p>Das Wichtigste ist nach wie vor, schon seit eh und je, eine gute Geschichte! Darum habe ich auch mit Adam und Eva begonnen: <a href="http://www.rafa.at/51sch.htm" target="_blank">Schöpfungsmythen</a> sind stärkere Geschichten und viel emotionaler als die Urknalltheorie. Oder wer kann sich schon vorstellen, wie es vor 13,7 Milliarden Jahren (±0,2 Milliarden Jahren) zu einem Urknall kommt, bei dem die Temperatur (1032 Kelvin) und Dichte (1092 Gramm/cm3) unvorstellbar gross sind bei einer minimalen von 10-33 cm.</p>
<p>Und aus diesem Knall soll  schliesslich, eben 13,7 Milliarden Jahre (±0,2 Milliarden Jahre) später, ein iPhone entstanden sein…</p>
<p>_______________</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-280'>
<div class='footnotedivider'></div>
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<li id='fn-280-1'>Ebers / Melchers / Pawelke, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446230882?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3446230882">WissensWelten Philosophie</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=idomethod-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3446230882" border="0" alt="" width="1" height="1" /> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-280-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-280-2'>Egon Friedell, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3406409881?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3406409881">Kulturgeschichte der Neuzeit</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=idomethod-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3406409881" border="0" alt="" width="1" height="1" /> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-280-2'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-280-3'>Kevin Kelly, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0670022152?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0670022152">What Technology Wants</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=idomethod-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0670022152" border="0" alt="" width="1" height="1" /> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-280-3'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-280-4'>Ludwig Wittgenstein, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518100122?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3518100122">Tractatus logico-philosophicus: Logisch-philosophische Abhandlung (edition suhrkamp)</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=idomethod-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3518100122" border="0" alt="" width="1" height="1" /> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-280-4'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-280-5'>als Beispiel die Spezifikation des <a href="http://www.htc.com/www/product/desirez/specification.html" target="_blank">Mobiltelefons HTC Desire Z</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-280-5'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-280-6'>Dies ist schön dargestellt bei Krogerus / Tschäppeler, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3036955291?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3036955291">50 Erfolgsmodelle. Kleines Handbuch für strategische Entscheidungen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=idomethod-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3036955291" border="0" alt="" width="1" height="1" /> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-280-6'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-280-7'>Nassem Nicholas Taleb, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/352750432X?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=352750432X">Narren des Zufalls: Die verborgene Rolle des Glücks an den Finanzmärkten und im Rest des Lebens</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=idomethod-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=352750432X" border="0" alt="" width="1" height="1" /> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-280-7'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
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 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=280&amp;md5=9266e1c094f8027d9b0b0e7e573faa31" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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