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	<title>Mark. Alder &#187; Gott</title>
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	<description>Reden - und über&#039;s Reden reden</description>
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	<itunes:author>Mark. Alder</itunes:author>
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		<title>Wir sind im Innern des Computers</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 19:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[markdot]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Idee]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich mag es, die Perspektive zu wechseln. Das bringt Abwechslung und Abwechslung macht Spass. Da ich den Kopfstand nicht kann, muss ich die Perspektive halt gedanklich wechseln. Zum Beispiel in diesem Gedicht: Ein Fahrstuhl hoch ins Welten-All, Den wünschte man sich manches Mal. Es gibt ihn schon, sag ich euch munter, Doch reicht er nicht [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_662" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://pinterest.com/grafdal/"><img class="size-medium wp-image-662" title="Computerinnereien" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/04/Computerinnereien-300x298.jpg" alt="" width="300" height="298" /></a><p class="wp-caption-text">http://pinterest.com/grafdal/</p></div>
<p>Ich mag es, die Perspektive zu wechseln. Das bringt Abwechslung und Abwechslung macht Spass. Da ich den Kopfstand nicht kann, muss ich die Perspektive halt gedanklich wechseln. Zum Beispiel in diesem Gedicht:</p>
<p style="text-align: center;">Ein Fahrstuhl hoch ins Welten-All,<br />
Den wünschte man sich manches Mal.<br />
Es gibt ihn schon, sag ich euch munter,<br />
Doch reicht er nicht zu uns herunter.</p>
<p>So weit, so gut. Auch wenn dieser Fahrstuhl die Erde noch nicht erreicht hat, ist der Mensch in seiner Wahrnehmung doch der Beherrscher der Welt. Das sieht man auch an kleinen, alltäglichen Begebenheiten. Beispiel: Der Hund und sein Herrchen. Klar, das Herrchen beherrscht den Hund, schliesslich gehorcht dieser ja auf die „Platz“, „Sitz“, „Fuss“ und weiteren Befehle. Wenn wir aber die Perspektive wechseln und in die Rolle des Hundes schlüpfen, dann könnte man dieses Verhältnis auch ganz anders sehen. Der Hund macht sein Geschäft auf die Strasse, und Herrchen eilt mit einem Plastikbeutel herbei und entsorgt das Häufchen. Ich meine, wir würden sie sich fühlen als Hund?</p>
<p>Ähnlich sieht es aus mit Smartphones. Im Gegensatz zu einem Hund hat da ja jeder mindestens eins davon. Und ähnlich wie beim Hund sind auch hier die Verhältnisse nicht ganz klar.</p>
<p>Ich habe mein Mobiltelefon vor ein paar Tagen im Zug liegen lassen. Was glauben sie, wie man sich da fühlt? Für mich wäre es weniger schlimm gewesen, wenn ich ohne Kleider auf den Bahnhofplatz getreten wäre. Dieses Gefühl der Nacktheit, der völligen Hilfslosigkeit, dass mich angesichts des Verlustes meines mobilen Telefons überfiel, hat mich nachdenklich gemacht.</p>
<p>Es drängt sich schon die Frage auf, ob wir unsere Computer beherrschen, oder ob sie uns beherrschen. Ich glaube letzteres ist der Fall. Die Geräte haben uns mittlerweile so weit, dass wir uns nicht mehr gut fühlen, wenn sie nicht verfügbar sind. Schlimmer noch, unser Leben hängt davon ab, dass sie funktionieren, da es bestimmt ist von Geräten mit Computerchips. Ohne sie geht nichts mehr, weder die Kaffeemaschine am morgen, noch die Post, die Bahn, die Lichtsignalanlage, es gäbe keine gedruckten Zeitungen, kein Essen, kein gar nichts.</p>
<p>Die virtuelle Welt beherrscht also unser Leben in der sogenannten Wirklichkeit. Heerscharen von menschlichen Arbeitnehmern sind darauf abgerichtet, die virtuelle Welt aufrecht zu erhalten. Menschen stellen Computer her, unterhalten die Mobilfunk- und anderen Netzwerke, entwickeln die Computertechnologie weiter. Alle anderen verbringen den grössten Teil des beruflichen Lebens damit, die virtuelle Welt zu füttern – an wessen Arbeitsplatz steht den heutzutage kein Computer mit Internetzugang? Auch unser privates Leben dient zunehmend dem Internet. Jede und jeder ist in mehreren sozialen Netzwerken präsent. Aber nicht nur Menschen werden im Cyberspace vernetzt. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RFID">RFID</a> sind ein Beispiel dafür, wie zunehmend jedes physische Ding eine Repräsentation im Internet erhält.</p>
<p>So gesehen sind wir im Inneren eines riesigen Computers und halten diesen und den durch ihn erzeugten Cyberspace am Laufen.</p>
<p>Ist das wirklich so? Wohl nicht, aber sicher ein spannender Perspektivenwechsel.</p>
<p>Übrigens habe ich mein Mobiltelefon wieder bekommen. Dank dem online Fundbüro der Schweizerischen Bundesbahnen&#8230; &#8211;</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Wechselt man die Perspektive,<br />
Gibt dem Leben das mehr Tiefe.<br />
Man erkennt Zusammenhänge,<br />
Lernt auch sonst ne ganze Menge!</p>
<p style="text-align: right;">15/52</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=661&amp;md5=2574e87a187885aa359d4dbc44b069fb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gott und die Software</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 18:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[markdot]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Im aktuellen Wired gibt es ein Interview von Kevin Kelly mit George Dyson. Dyson ist in den 50er Jahren in Princeton aufgewachsen, und hat dort schon als Kind die „Proto-Hacker“ und frühen Computer-Genies Alan Turing und John von Neumann kennen gelernt. Dyson sagt über den Computerpionier Alan Turing folgendes: Turing, as a 23-year-old graduate student, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im aktuellen Wired gibt es ein <a href="http://www.wired.com/magazine/2012/02/ff_dysonqa/all/1" target="_blank">Interview</a> von Kevin Kelly mit George Dyson. Dyson ist in den 50er Jahren in Princeton aufgewachsen, und hat dort schon als Kind die „Proto-Hacker“ und frühen Computer-Genies Alan Turing und John von Neumann kennen gelernt. Dyson sagt über den Computerpionier Alan Turing folgendes:</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/03/quote-minion.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-585" title="quote-minion" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/03/quote-minion.gif" alt="" width="100" height="79" /></a>Turing, as a 23-year-old graduate student, derived the principles of modern computation more or less by accident—as a byproduct of his interest in something called the Decision Problem. It can be stated as: Is there a formula or mechanical process that can decide whether a string of symbols is logically provable or not? Turing’s answer was no. He restated the answer in computational terms by showing that there’s no systematic way to tell in advance what a given code is going to do. You can’t predict how software will behave by inspecting it. The only way you can tell is to actually run it. </em></p>
<p>Der junge Turing hat also mathematisch bewiesen, dass es unmöglich ist vorherzusagen, was eine Software machen wird. Man müsse die Software ausführen, um das zu erfahren. Und je grösser, mächtiger eine Software ist, desto mehr Zeit braucht es um herauszufinden, wie sie reagieren wird. Unsere heutigen komplexen Computersysteme, die zudem noch global vernetzt sind, sind also eine Wundertüte. Niemand kann präzise vorhersagen, wie sie reagieren werden.</p>
<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/03/screen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-586" title="screen" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/03/screen-300x286.jpg" alt="" width="300" height="286" /></a>Software, Computercode, ist also fundamental unberechenbar. Das ist einerseits beunruhigend, denn irgendwann kann irgendetwas passieren, von dem niemand auch nur die geringste Ahnung hatte im Voraus.</p>
<p>Beruhigend daran ist hingegen, dass es damit also unmöglich ist, dass es je eine Instanz geben wird, die unser digitales Leben (und damit natürlich zunehmend unser Leben insgesamt) kontrollieren kann. Weder eine menschliche noch eine digitale. Und zwar nicht aus politischen, sondern aus mathematischen Gründen! Es wird also immer Code geben, der Unvorhergesehenes machen wird. Das digitale Universum bleibe eine Wildnis, die nur teilweise zähmbar sei, sagt Dyson. Und das halte ich für sehr beruhigend!</p>
<p>Jetzt kann man diese Aussage auch dazu benutzen, philosophisch zu grübeln und Parallelen zu ziehen: Die Wissenschaften und die Technik die Religion in unserer Gesellschaft abgelöst, verdrängt und ersetzt. Antworten auf die „letzten Fragen“ suchen wir primär in der Wissenschaft. Sie ist das Denksystem, mit deren Hilfe wir unser Weltbild konstruieren. Mit der Mathematik könnte es nun möglich werden, die Widersprüche, die sich zwischen Wissenschaft und der (christlichen) Religion auftaten, zu schliessen. Mehr noch, man könnte damit letzte Fragen plötzlich beantworten, zumindest eine davon:</p>
<p style="text-align: left;">Während Jahrhunderten haben die Menschen nämlich versucht, die Existenz bzw. nicht-Existenz Gottes zu beweisen. Dieser Disput erscheint dank Turings Beweis in einem neuen Licht: Gott kann als der Ur-Programmierer von uns allen und vom Universum insgesamt angeschaut werden. Er hat seiner Schöpfung gewisse Prinzipien und Konstanten mitgegeben, gewisse Algorithmen, die wieder und wieder ausgeführt und repliziert werden, beispielsweise sogenannte Naturgesetze oder auch die Gene. Das Universum besteht also aus Software und Hardware, die so geschickt verbunden sind, dass sie sich gegenseitig beeinflussen können. Letztlich ist Hardware auf Software reduzierbar – dazu habe ich in einem früheren Blogpost unter dem Titel <a href="http://blog.markdot.com/substance-and-form/?lang=en">Substance and Form</a> geschrieben: <em>hardware becomes simply a variety of software</em>.</p>
<p>Aber, und das ist die grosse Erkenntnis, die Turing mathematisch bewiesen hat: Gott kann uns nicht beherrschen, weil seine Software eben auch unberechenbar ist – aus zwingenden mathematischen Gründen. Ist das nicht einfach eine sehr intelligente Antwort auf die Frage nach Gott? Es gibt ihn, aber er kann seine Schöpfung nicht beherrschen – und schaut uns vielleicht staunend zu&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">Auch für das digitale Leben<br />
Hat mathematisch sich ergeben,<br />
Dass niemand es beherrschen kann:<br />
Weder ein Gott noch ein Tyrann!</p>
<p style="text-align: right;">9/52</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=583&amp;md5=ab8d033929eddab1547b5475a069deb3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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