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	<title>Mark. Alder &#187; Tipp</title>
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	<description>Reden - und über&#039;s Reden reden</description>
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		<title>Postkartenfranz</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Sep 2012 13:14:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#160; Gestern war ein Paket in meinem Briefkasten, ein Buch. Ich wusste schon gar nicht mehr, dass ich diesen Bildband bestellt hatte. In unserer durchdigitalisierten Welt überkommt mich immer ein ganz besonderes Hochgefühl, wenn statt bloss die Mailbox auch mal der richtige Briefkasten mit etwas gefüllt wird, auf das ich mich freute. Statt Ferien-SMS und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Gestern war ein Paket in meinem Briefkasten, ein Buch. Ich wusste schon gar nicht mehr, dass ich diesen Bildband bestellt hatte. In unserer durchdigitalisierten Welt überkommt mich immer ein ganz besonderes Hochgefühl, wenn statt bloss die Mailbox auch mal der richtige Briefkasten mit etwas gefüllt wird, auf das ich mich freute.</p>
<p><span style="font-size: 20px;"><strong>Statt Ferien-SMS und Mailflut handfeste Post in der Anfass-Welt.</strong></span></p>
<p>Der Mangel an richtiger Post im richtigen Briefkasten erklärt einen guten Teil des Erfolges von Versandhäusern wie Amazon oder Zalando. Man kann sich dort Briefkastenfüllungen kaufen. Leider ist das eine Ersatzbefriedigung. All das Zeug, das man sich unnötigerweise bestellt, macht nicht glücklich. Es verschafft einem bloss einen kurzen Rausch im Moment des Öffnens – und einen Kater, wenn dann die Rechnung kommt.</p>
<p>Zudem werden all die tollen Dinge simple Staubablagen – mein ungelesenes Bücherregal kann ein Lied davon singen. Und ich bin sicher, etliche ungetragene Schuhschränke könnten einstimmen.</p>
<p>Und schliesslich sind diese Pakete im Briefkasten seelenlose Massensendungen und nicht persönliche, liebevoll eingepackte Pakete. Also auch hier nur ein billiger Ersatz.</p>
<div id="attachment_902" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.100-days.net/de/projekt/postkartenabo-ch/project"><img class=" wp-image-902" title="Postkarte" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/09/Postkarte1-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">(C) Postkartenfranz</p></div>
<p>Wem das nicht mehr genügt, für den gibt es jetzt eine geniale, grossartige und persönliche Alternative: Postkarten, wie in der guten alten Zeit. Handverlesen, handgeschrieben und persönlich zum Briefkasten getragen vom Postkartenfranz. Wenn man sie hochkant aufstellt oder an den Kühlschrank pinnt, bieten sie auch fast keine Staubflächen. Und sie erinnern daran, dass jemand an einen dachte.</p>
<p>Dieser Jemand heisst Claudio Zemp und ist passionierter <a href="http://www.schreibgarten.ch/" target="_blank">Schreibkünstler</a>. Er versteckt sich schon seit Jahren hinter dem Pseudonym von Postkartenfranz und schreibt regelmässig Ansichtskarten &#8211; allerdings bis jetzt bloss auf einer (sehr besuchenswerten!)  <a href="http://postkartenfranz.twoday.net/" target="_blank">Webseite</a>!</p>
<p>Neu kann man die Karten von Franz auch in echt erhalten, sogar im Abo. Wer ein Postkartenabo abschliesst, kriegt jeden Monat einen Gruss mit einem schönen Bild von irgendwoher auf der Welt. Dieses einmalige Angebot kann man sich über die Crowdfunding-Platttform <a href="http://www.100-days.net/de/projekt/postkartenabo-ch/project" target="_blank">100-days.net</a> sichern. Das hat den Vorteil, dass die Zeit der Vorfreude massiv verlängert wird: Erst wenn sich genügend sogenannte <em>Booster</em> gefunden haben, kommt das Projekt zustande. Bis Mitte Dezember 2012 kann man noch boosten &#8211; so eignet sich das Postkartenabo auch als Weihnachtsgeschenk.</p>
<p>Persönliche, witzige und handfeste <a href="http://www.100-days.net/de/projekt/postkartenabo-ch/project" target="_blank">Postkartengrüsse im Abo</a> &#8211; der günstige Weg, um neben all der elektronischen Post auch mal welche in der Anfass-Welt zu erhalten.</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=890&amp;md5=8e33559bc93004afc6091ea4d24004a6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Versionen, nicht Originale</title>
		<link>http://blog.markdot.com/versionen-nicht-originale/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 15:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[markdot]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein tiefer Blick, ein langer Kuss, eine heisse Nacht. Am andern Morgen beim Frühstück war es geschehen. Liebe Toastmasters, geschätzte Gäste, was da beim Frühstück geschehen war, das war ich: Sohn meine Vaters, von dem ich meine Frisur und den Humor geerbt habe, und meiner Mutter, die mir meine überragende Intelligenz und meine Bescheidenheit vererbt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/01/Kiss.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-523" title="Kiss" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/01/Kiss-228x300.jpg" alt="" width="228" height="300" /></a>Ein tiefer Blick, ein langer Kuss, eine heisse Nacht. Am andern Morgen beim Frühstück war es geschehen. Liebe Toastmasters, geschätzte Gäste, was da beim Frühstück geschehen war, das war ich: Sohn meine Vaters, von dem ich meine Frisur und den Humor geerbt habe, und meiner Mutter, die mir meine überragende Intelligenz und meine Bescheidenheit vererbt hat. Allerdings ist „Erben“ ein falsches Wort, denn mein Vater hat seine Glatze noch und meine Mutter ihre Bescheidenheit auch. Richtiger wäre der Begriff „Kopieren“, ich bin eine Kopie meiner Eltern – jeder ist eine Kopie seiner Eltern.</p>
<p>Und ich habe es weit gebracht in meinem Leben, in manchen Bereichen weiter als meine Eltern. Wenn ich also weiter gekommen bin, so deshalb, weil ich auf den Schultern meiner Eltern stehe – anders gesagt: Wenn ich weiter gesehen habe, so deshalb weil ich auf den Schultern von Riesen stand. Wisst ihr, von wem dieser Satz ist? Er wird Isaac Newton zugeschrieben (Ende 17. Jh.). Aber: Vor ihm haben diese Metapher schon der englische Schriftsteller Robert Burton, der spanische Theologe Diego de Estella, der französische Philosoph Bernhard von Chartres und der römische Dichter Lucan verwendet. Angeblich geht die Metapher zurück auf den Mythos von Kedalion, der auf den Schultern des blinden Riesen Orion sass und ihn führte. (<a href="http://irights.info/index.php?q=node/34" target="_blank">mehr dazu</a>)</p>
<p>Ihr seht an diesen beiden einfachen Beispielen, dass unser ganzes Leben geprägt ist von Kopien: in der Biologie mit der menschlichen Fortpflanzung, im kulturellen Bereich von Redewendungen über Musik und Geschichten bis zur Wissenschaft, aber auch in der Technik, vom steinzeitlichen Faustkeil zum Raupenschaufelroboter</p>
<p>Und das Internet hat uns erst recht zu einer copy-paste-Gesellschaft gemacht. Es deckt die gesamte Breit von Kopien ab, von der reinen Vervielfältigung bis zur kreativen Adaption. Das Internet ist daher eine Kopiermaschine, aber auch ein globaler Mixer, der neue Kultur, neues Wissen, neue Ideen produziert. Aber spätestens im Internet beginnen die Probleme mit der Kopie, Stichwort Raubkopierer und Raubkopien. Auf dem Internet kann man ohne direkte Kosten identische Kopien herstellen – und diese gegebenenfalls weiter bearbeiten. Das ist rechtlich nicht unproblematisch. Obwohl es so einfach ist und jeder es macht, widerspricht das Kopieren von Inhalten auf dem Internet häufig der geltenden Rechtsordnung.</p>
<p>Irgendwie passt also das geltende Recht nicht zum Internet und dessen Umgang mit Kopien. Es ist veraltet und man ist sich einig, dass es den neuen Gegebenheiten angepasst werden muss. Nicht ganz einig ist man sich in der Frage, wie das zu geschehen habe.</p>
<p>Wer in der grossen weiten Welt etwas ändern will, der beginnt am besten bei sich selber. So kann man auch das Recht ändern, denn das Recht bildet die gesellschaftliche Realität ab, und wenn die sich ändert, dann ändert sich das Recht mit. Es braucht ein Umdenken. Als erstes müssen wir die Ehrfurcht vor dem Original ablegen. Wir müssen wegkommen von der schwarz-weiss-Unterscheidung Original-Kopie. Es gibt nicht DAS Original, es gibt bloss unterschiedliche Versionen, die mehr oder weniger originell sind. Nichts ist je fertig, alles ist Endpunkt und Anfangspunkt in einem, Original und Kopie.</p>
<p>So wie es beispielsweise Newtons Zitat es in Versionen gibt, wie wir gesehen haben. Meine Version lautet: Auf den Schultern der Eltern sieht man weiter. Kurz: Es gibt keine Originale, nur verschiedene Versionen!</p>
<p>Daraus folgt, dass es auch keine Original als Produkt geben kann, weil ja eben jedes Produkt bloss eine Version ist. Wertvoll ist nicht das Produkt, sondern der Entstehungsprozess der Versionen, die Produktion. Statt also ein willkürlich ausgewähltes Produkt ins Zentrum zu stellen, sollten wir uns auf die Produktion konzentrieren. Diesen Gedanken kann man auf dem Internet auch schon in die Tat umsetzen, beispielsweise mit <a href="http://www.kickstarter.com/" target="_blank">Kickstarter</a>.</p>
<p>Mit diesen Änderungen in unseren Köpfen können wir die Welt verändern, langsam, aber sicher und nachhaltig.</p>
<p>Es gibt keine Originale, nur Versionen. Man soll die Produktion wertschätzen, nicht das Produkt. Die Natur hat das schon lange gemerkt und kann uns da als Vorbild dienen. Schauen wir beispielsweise uns Menschen an: Das man selber bloss eine Version ist merkt man spätestens dann, wenn man sich genauer anschaut: es gab und gibt mich als Dreikäsehoch, Neunmalkluger Teenager, fünffacher Patenonkel, Sohn, potentieller Vater, Mitarbeiter, &#8230; Welches soll da das Original sein?</p>
<p>Und das mit der Produktion, die wir wertschätzen sollen, das praktizieren wir schon lange&#8230; naja, ihr wisst schon: Ein tiefer Blick, ein langer Kuss, eine heisse Nacht. &#8211;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Zu denken, was da sei von Wert,<br />
Sei das Produkt, das ist verkehrt!<br />
Das was jedoch verdient den Lohn,<br />
Das ist die Produktion.</p>
<p style="text-align: right;">3/52</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=517&amp;md5=6182972d9ea9514342431fbfa3bff9d0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Gamification meines Lebens &#8211; Teil 1: #apoemaday</title>
		<link>http://blog.markdot.com/die-gamification-meines-lebens-teil-1-apoemaday/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 21:24:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[markdot]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[In ihrem Buch Reality Is Broken: Why Games Make Us Better and How They Can Change the World – geht Jane McGonigal der Frage nach, warum Spiele so viel befriedigender sind als die Realität selber. McGonigal bezieht sich vor allem auf Computerspiele. Die Antworten, die sie findet, können aber ohne weiteres verallgemeinert werden. Schon ihre Definition [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1594202850/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1594202850">Reality Is Broken: Why Games Make Us Better and How They Can Change the World</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=idomethod-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=1594202850" border="0" alt="" width="1" height="1" /> – geht Jane McGonigal der Frage nach, warum Spiele so viel befriedigender sind als die Realität selber. McGonigal bezieht sich vor allem auf Computerspiele. Die Antworten, die sie findet, können aber ohne weiteres verallgemeinert werden.</p>
<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/10/plastic.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-439" title="plastic" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/10/plastic-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Schon ihre <strong>Definition von Spiel </strong>ist sehr weit: Die Schlüsselelemente, die jedes Spiel haben muss, sind ein Ziel, Regeln, ein Feedback-System und die freiwillige Teilnahme.  Diese Punkte sind bei traditionellen Spielen einfach festzumachen. Bei Golf beispielsweise besteht das Ziel darin, mit möglichst wenig Schlägen ein Ball in mehrere Löcher nacheinander zu schlagen. Die Regeln legen fest, wie das zu geschehen hat, von wo aus man schlagen darf etc. Das Feedback-System ist sehr unmittelbar, man erfährt die Anzahl der Schläge sofort. Dass man Golf nicht spielen muss, versteht sich von selber.</p>
<p>Noch pointierter ist Bernard Suits mit seiner Definition eines Spieles: Ein Spiel ist der freiwillige Versuch, unnötige Hindernisse zu überwinden.  Bei Golf wäre es viel einfacher, den Ball in die Hand zu nehmen und so in die Löcher zu stopfen. Aber das Spiel sieht die „unnötigen Hindernisse“ vor, dass man den Ball nicht anfassen darf, sondern ihn mit einem spezielle Schläger schlagen muss, dass man möglichst weit weg vom Loch damit beginnen muss, und so weiter. Der Reiz des Spieles besteht eben gerade darin, dass man diese „unnötigen“ Regeln einhält. Wenn dann der Ball trotzdem eingelocht wird, ist das ungleich befriedigender, als wenn man ihn einfach mit der Hand ins Loch gelegt hätte – obwohl der Effekt am Ende der gleiche ist.</p>
<p>McGonigal kommt zum Ergebnis, dass die Realität, verglichen mit Spielen, viel zu einfach sei. Wenn man alles auf dem logischsten und effizientesten Weg erreicht, geht viel vom Reiz des Spielerischen verloren, und damit auch von der Befriedigung, die man daraus gewinnen kann. Vergleichen wir zwei Menschen auf dem Gipfel eines Berges. Der eine hat die effizienteste Möglichkeit gewählt auf den Berg zu kommen, er hat sich von einem Helikopter fliegen lassen. Der andere hingegen ist mühsam und beschwerlich zu Fuss hoch gestiegen. Er hat sich dieses Ziel freiwillig gesetzt und erhielt durch die zunehmend spektakulärer werdende Aussicht unmittelbares Feedback für seine Anstrengungen. Die Regeln sind denkbar einfach: keine fremden Hilfsmittel, nur Muskelkraft darf eingesetzt werden. Letztlich haben beide dasselbe Ziel erreicht: Sie sind auf dem Gipfel des Berges angekommen. Dass der Bergsteiger ein tieferes Zufriedenheitsgefühl hat als der Helikopterpassagier liegt auf der Hand.  Offenbar lassen sich die Spieldefinitionen von McGonigal und von Suits auch auf das Bergsteigen anwenden.</p>
<p>Die Vermutung liegt nahe, dass das Leben insgesamt diesen Definitionen folgen könnte. Diese These möchte ich, ausgehend von den Erkenntnissen von McGonigal, in meinem Leben umzusetzen versuchen.  Ihr erster <strong>Reparaturvorschlag für die Realität, der Fix # 1,</strong> sieht vor, uns herauszufordern, um unsere persönlichen Stärken besser einsetzen zu können. Diese Erkenntnis hat mir unmittelbar eingeleuchtet, als ich sie das erste Mal las.</p>
<p>Da ich nicht mein ganzes Leben auf einen Schlag dieser Erkenntnis unterordnen konnte und wollte, habe ich einen kleinen Teilbereich davon dazu ausersehen, diese Erkenntnis zu testen: Ich habe in den letzten vier Monaten jeden Tag einen Gedanken oder eine Idee oder eine kurze Geschichte in einem kurzen Gedicht festgehalten – soweit das Ziel.  Die Regeln sehen vor, dass täglich ein Gedicht verfasst werden muss, das vier oder fünf (bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Limerick_(Gedicht)" target="_blank">Limericks</a>) Zeilen mit Endreim haben soll, und das wenn immer möglich nicht mehr als 140 Zeichen haben sollte, so dass es gewittert werden kann. Das Feedback-System war zu Beginn nicht ganz klar. Ich ging davon aus, dass ich von den Lesern Feedback erhalten würde. Das war auch der Fall, allerdings in geringerem Masse als erwartet. Ich habe das Gedicht dann deshalb zusätzlich auch auf Facebook und dann auch auf Google Plus veröffentlicht. Das Feedback blieb auch so verhalten. Ich war also eigentlich davon ausgegangen, dass ich das Feedback brauchen würde, um motiviert zu bleiben. Es hat sich interessanterweise gezeigt, dass das gar nicht nötig ist: Die Überwindung des unnötigen Hindernisses, jeden Tag ein Gedicht zu verfassen, ist in sich befriedigend. Die intrinsische Motivation ist also viel grösser als ich erwartet hatte.</p>
<p>Letztlich ist das Verfassen eines Gedichtes nicht viel anders, als das Lösen von beispielsweise einem Sudoku. Wenn man das fertige Ergebnis vor sich sieht, dann ist das sehr befriedigend und erfreulich. Und eben auch motivierend. Und es ist immer noch befriedigend, weshalb mein Projekt #apoemaday (ein Gedicht pro Tag) unvermindert weiter läuft:</p>
<address style="padding-left: 30px;">Gedichte dichten, macht das Sinn?</address>
<address style="padding-left: 30px;">Ja, es bringt mir viel Gewinn!</address>
<address style="padding-left: 30px;">Ein selbst gestelltes Reimproblem</address>
<address style="padding-left: 30px;">zu lösen, das ist angenehm.</address>
<p>Die Gamification meines Lebens hat also gut angefangen. Und sie geht weiter…</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=430&amp;md5=bac11908befa09b8bf9d44a8f365503d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Verführung</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 19:34:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aus der Trickkiste des Verführers1 mit den Anmerkungen eines (auch durch die Presse) manchmal Verführten2. 1. Lass dir einen Dreitagebart stehen. Männer mit Bart werden generell als dominant und männlich engeschätzt und als bessere Liebespartner. Als bessere Liebespartner? Auf jeden Fall als kratzigere. Und falls der Dreitagebart nicht zum Rest des Mannes passt, dann ist [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/03/Trickkiste-des-Verführers-NZZaS-20-3-11-p79.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-343" title="aus NZZ/Sonntag, 20-3-11, p. 79" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/03/Trickkiste-des-Verführers-NZZaS-20-3-11-p79-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Aus der Trickkiste des Verführers<sup class='footnote'><a href='#fn-342-1' id='fnref-342-1' onclick='return fdfootnote_show(342)'>1</a></sup> mit den Anmerkungen eines (auch durch die Presse) manchmal Verführten<sup class='footnote'><a href='#fn-342-2' id='fnref-342-2' onclick='return fdfootnote_show(342)'>2</a></sup>.</p>
<address style="padding-left: 30px;">1. Lass dir einen Dreitagebart stehen. Männer mit Bart werden generell als dominant und männlich engeschätzt und als bessere Liebespartner.</address>
<address> </address>
<p>Als bessere Liebespartner? Auf jeden Fall als kratzigere. Und falls der Dreitagebart nicht zum Rest des Mannes passt, dann ist er sehr schnell entlarvt und kann seine mögliche Eignung als &#8222;besserer Liebespartner&#8220; gar nicht unter Beweis stellen. Immerhin ein Tipp, der einem 10 Minuten mehr Schlaf ermöglicht&#8230;</p>
<address style="padding-left: 30px;">2. Steh in der Disco niemals alleine in der Ecke und schau in den Raum. Wenn Du das 10 Minuten lang tust, haben dich schon alle Anwesenden als uncoolen Einzelgänger wahrgenommen.</address>
<address style="padding-left: 30px;"> </address>
<p>Kommt drauf an, wie man schaut. Man könnte auch als potentieller Serienkiller, als Soziopath oder als Betrunkener wahrgenommen werden. Und ob es besser ist, wie die Biene von Blüte zu Blüte zu hüpfen, sei mal dahingestellt. Lieber einer, der mit sich selber im Reinen ist und sich auch mal zehn Minuten ohne Ablenkung erträgt als einer, der auf der Flucht vor sich selber jeden anquasselt und volllabert.</p>
<address style="padding-left: 30px;">3. Lächle, egal was du sagst. So wirst du als attraktiver eingestuft. Was wir sagen scheint weniger von Bedeutung zu sein als die Art und Weise, wie wir es sagen.</address>
<p>Das hat die Kommunikationspsychologie schon lange festgestellt &#8211; was wir sagen ist viel weniger wichtig, als wie wir es sagen. Je nach Quelle beträgt der nonverbale Anteil der Kommunikation bis zu 90%! Und lächeln hilft meistens!</p>
<address style="padding-left: 30px;">4. Widersprich zuerst und stimme später zu. Menschen werden von jenen Leuten angezogen, die sich im Verlauf einer Verabredung immer begeisterter zeigen.</address>
<p>Auch das ist psychologisch begründbar und macht Sinn. Ob man ein langsames Begeisterter-Werden spielen kann, ist fraglich. Schwierig wird es spätenstens dann, wenn man überhaupt nicht begeistert ist, von dem, was das Gegenüber zum Besten gibt.</p>
<address style="padding-left: 30px;">5. Zeige Tapferkeit. Erwähne deine Liebe zum Fallschirmspringen, die Notwendigkeit für eine gerechte Sache einzutreten oder dem Ruf des Herzens zu folgen.</address>
<p>Fallschirmkurse gibt es zum Beispiel im <a href="http://www.fallschirmschule.ch/fallschirmkurse.php" target="_blank">Sittertal</a>. Wem das zuviel Aufwand ist, hier zwei gute Möglichkeiten, sich für eine gute Sache einzusetzen:</p>
<pre><span style="font-size: 16px; font-style: italic; font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; line-height: 24px;"><a href="http://www.kiva.org/" target="_blank">Kiva</a> - loans that change lives</span>
<span style="font-size: 16px; font-style: italic; font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; line-height: 24px;"><a href="http://www.kickstarter.com/" target="_blank">Kickstarter</a> - a new way to fund &amp; follow creativity</span></pre>
<address style="padding-left: 30px;">6. Wenn du ein besonders toller Hecht bist, stelle dein Licht ein wenig unter den Scheffel. Oft wählen Frauen nicht die Männer mit den steilsten Karrieren, sondern diejenigen aus dem Mittelfeld.</address>
<p>Diese Auskunft richtet sich nur an notorische Angeber. Denn wer bitte steht schon auf Mittelmass?!</p>
<address style="padding-left: 30px;">7. Bleibe in der Disco bis kurz vor Torschluss. Je länger die Frauen brauchen, um einen Mann zu finden, desto tiefer sinken die Ansprüche.</address>
<p>In gewissen Kreisen nennt man das etwas vulgär &#8222;Reste fi**en&#8220;. Ein Tipp also, den man auf keinen Fall beherzigen sollte! Nie bis zum Schluss bleiben, das ist mein Tipp. Und mit dieser Liste hätte man entsprechend verfahren sollen &#8211; und sie nicht bis zum Schluss lesen. Sechs Punkte reichen vollauf.</p>
<p>Alles in allem aber trotzdem durchaus brauchbare Ansätze, die ich mit den erwähnten Modifikationen als nachahmenswert weiter empfehlen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>_______________</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-342'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-342-1'>Martin Helg hat in der NZZ am Sonntag vom 20. März 2011, S. 79 in die Trickkiste des Verführers Maximilain Pütz geschaut und die folgende Liste zusammengestellt. Ich habe mir erlaubt, diese Liste mit eigenen Anmerkungen zu versehen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-342-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-342-2'>&#8230;und dies durchaus manchmal auch Geniessenden <img src="http://blog.markdot.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";-)" class="wp-smiley" /> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-342-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=342&amp;md5=50e869f7e67a569516355e6bfb360387" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von der Monotonisierung der Welt</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 13:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[markdot]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Wirklichkeit?!]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
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		<description><![CDATA[„Stärkster geistiger Eindruck von jeder Reise in den letzten Jahre, trotz aller einzelnen Beglückungen: ein leises Grauen vor der Monotonisierung der Welt. Alles wird gleichförmiger in  den äusseren Lebensformen, alles nivelliert sich auf ein einheitliches kulturelles Schema.“ „Immer mehr scheinen die Länder gleichsam ineinandergeschoben, die Menschen nach einem Schema tätig und lebendig, immer mehr Städte [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<address style="padding-left: 60px; text-align: right;">„Stärkster geistiger Eindruck von jeder Reise in den letzten Jahre, trotz aller einzelnen Beglückungen: ein leises Grauen vor der Monotonisierung der Welt. Alles wird gleichförmiger in  den äusseren Lebensformen, alles nivelliert sich auf ein einheitliches kulturelles Schema.“</address>
<p><br class="spacer_" /></p>
<address style="padding-left: 60px; text-align: right;"></address>
<address style="padding-left: 60px; text-align: right;"></address>
<address style="padding-left: 60px; text-align: right;"></address>
<address style="padding-left: 60px; text-align: right;">„Immer mehr scheinen die Länder gleichsam ineinandergeschoben, die Menschen nach einem Schema tätig und lebendig, immer mehr Städte einander äusserlich ähnlich.“</address>
<address style="padding-left: 60px; text-align: right;"></address>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; line-height: 19px; white-space: normal; font-size: 13px;">Diese Zitate stammen aus dem Aufsatz <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518014935?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3518014935">Die Monotonisierung der Welt</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=idomethod-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3518014935" border="0" alt="" width="1" height="1" /> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Zweig" target="_blank">Stefan Zweig</a>. Wer hat das nicht schon selber erlebt: Wo immer man hinkommt, Starbucks, McDonalds, H&amp;M, Nike, Coca Cola waren schon vor uns da. Und der Schluss ist naheliegend, dass sich diese äussere Monotonie auch nach innen wenden muss. Weil die Menschheit zunehmend gleichgeschaltet ist durch TV und Internet liegt es nahe, dass auch eine „Gleichartigkeit der Seelen“ entsteht. Zweig führt das vor allem darauf zurück, dass alle Welt zur gleichen Musik tanzt und den gleichen Sport treibt. Alles Individuelle werde zertanzt und zersportet. Dass sich die Körper immer ähnlicher werden, weil alle an den gleichen Fitnessgeräten die gleichen Muskeln trainieren, kann jeder selber beobachten (<a href="http://www.google.com/images?hl=en&amp;newwindow=1&amp;biw=1173&amp;bih=778&amp;tbs=isch:1&amp;sa=1&amp;q=sixpack&amp;aq=0&amp;aqi=g4g-s1g2g-s1g2&amp;aql=&amp;oq=sixp" target="_blank">Beispiel</a>).</span></p>
<p>Als Grund für diese Verflachung ortet Zweig eine Kraft, die nicht zu überwältigen sei:</p>
<address style="padding-left: 60px; text-align: right;">„Denn sie alle erfüllen das höchste Ideal des Durchschnittes: Vergnügen zu bieten, ohne Anstrengung zu fordern. … Wenn die Menschheit sich jetzt zunehmend verlangweiligt und monotonisiert, so geschieht ihr eigentlich nichts anderes, als was sie im Innersten will.“</address>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/01/sail.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-258" title="sail" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2011/01/sail-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Wer nickt zu solchen Worten nicht innerlich und streckt seinen Zeigefinger in Gedanken schon aus, um auf all die anderen zu zeigen…</p>
<p>Was irritierend ist, ist die Tatsache, dass Zweig diesen so aktuell scheinenden Aufsatz schon 1925 geschrieben hat, vor bald 100 Jahren also. Das lässt zwei mögliche Schlüsse zu: Entweder ist die Monotonisierung der Welt etwas, was vor 100 Jahren ihren Anfang genommen hat und sich seither zunehmend verschlimmert und zugespitzt hat. Oder die Klage über die Monotonisierung der Welt vergleichbar mit derjenigen über die Jugend, die ja angeblich immer schlimmer wird. Wenn letzteres nämlich zuträfe, dann würde heute niemand mehr Kinder in die Welt setzen: Die Verrohung der Jugend nahm nämlich nicht erst vor 100 Jahren ihren Anfang. Nein,  die Griechen hatten offenbar schon vor 2‘500 Jahren damit zu kämpfen, wie folgendes Zitat von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sokrates" target="_blank">Sokrates</a> belegt<sup class='footnote'><a href='#fn-242-1' id='fnref-242-1' onclick='return fdfootnote_show(242)'>1</a></sup>:</p>
<address style="padding-left: 60px; text-align: right;">„Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“</address>
<address style="padding-left: 90px; text-align: right;"></address>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Kurzum, ich denke, dass die Klage über die Monotonisierung der Welt keine Tatsache ist, sondern dass es sich dabei um ein Problem der Wahrnehmung handelt. So wie sich offenbar bei allen Menschen die Wahrnehmung auf dem Weg vom jugendlichen ins Erwachsenenalter verschiebt, so ist auch unsere Wahrnehmung anderer Kulturen verzerrt.</p>
<p>So wie schwangere Frauen plötzlich überall andere Schwangere sehen und Männer mit Haarausfall schlagartig von Glatzköpfen umgeben scheinen, so sehen wir in fremden Städten auch zuerst das bekannte. So ist unsere Wahrnehmung eingestellt, wir sind trainiert darauf, Muster zu sehen.</p>
<p>Eingedenk dieser Tatsache finde ich Zweigs Vorschlag zur Rettung vor der Monotonisierung sehr befolgungswürdig:</p>
<address style="padding-left: 60px; text-align: right;">„Flucht, Flucht in uns selbst. Man kann nicht das individuelle in der Welt retten, man kann nur das Individuum verteidigen in sich selbst.“</address>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Wenn wir also das nächste Mal vor der Frage stehen, ob wir das neueste Gadget wirklich anschaffen, den letzten Modeschrei tragen oder unsere Ferien in der angesagtesten Destination verbringen sollen, dann hält Zweig einen ganz handfesten Rat bereit, der aktueller ist denn je:</p>
<address style="padding-left: 60px; text-align: right;"></address>
<address style="padding-left: 60px; text-align: right;">Nicht hochmütig wegsehen, nicht frech sich weghalten, sondern zusehen, zu erkennen suchen und dann wissend ablehnen, was uns nicht zugehört, und wissend erhalten, was uns notwendig erscheint.“</address>
<address style="padding-left: 60px; text-align: right;"></address>
<address style="padding-left: 60px; text-align: right;"></address>
<address style="padding-left: 60px; text-align: right;"></address>
<address style="padding-left: 60px; text-align: right;"></address>
<p>_______________</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-242'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-242-1'>andere Quellen übersetzten dieses Zitat aus Platons Dialog &#8222;Der Staat&#8220; anders, beispielsweise so: Der Lehrer fürchtet und hätschelt seine Schüler, die Schüler fahren den Lehrern über die Nase und so auch ihren Erziehern. Und überhaupt spielen die jungen Leute die Rolle der alten und wetteifern mit ihnen in Wort und Tat, während Männer mit grauen Köpfen sich in die Gesellschaft der jungen Burschen herbeilassen <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-242-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=242&amp;md5=190b18d9e4659b2f1b900d608e12410a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Warum Social Networks die Welt verändern (werden) – Amazon Kindle</title>
		<link>http://blog.markdot.com/warum-social-networks-die-welt-verandern-werden-amazon-kindle/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 19:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[markdot]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit nunmehr sechs Wochen bin ich stolzer und zufriedener Besitzer eines Amazon Kindle. Dieses Lesegerät unterscheidet sich punkto Leseerlebnisses, wie zahlreiche namhafte Rezensenten übereinstimmend und überzeugend darlegen, nur minimal von einem richtigen Buch. Das haptische Erlebnis ist natürlich weniger wertig, dafür ist das Gerät leichter als viele Bücher. Was den Kindle aber revolutionär macht, sind [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit nunmehr sechs Wochen bin ich stolzer und zufriedener Besitzer eines Amazon Kindle. Dieses Lesegerät unterscheidet sich punkto Leseerlebnisses, wie zahlreiche namhafte Rezensenten übereinstimmend und überzeugend darlegen, nur minimal von einem richtigen Buch. Das haptische Erlebnis ist natürlich weniger wertig, dafür ist das Gerät leichter als viele Bücher.<br />
Was den Kindle aber revolutionär macht, sind seine social network Komponenten. Ich besitze viele Bücher, die haptisch angenehm und optisch dekorativ in meinem Büchergestell stehen. Viele davon habe ich auch tatsächlich gelesen – davon zeugen zahlreiche Markierungen und Notizen, die ich in den einzelnen Büchern angebracht habe. Ich besitze auch antiquarische Bücher, die teilweise schon Markierungen und Notizen von meinen Vorgängern tragen. Es kommt vor, dass die schon vorhandenen Markierungen sich mit meinen Vorstellungen decken, es kommt aber auch vor, dass dem nicht so ist. Abhängig ist das davon, was für einen Fokus meine Vorgänger jeweils hatten. Und genau darum sind die bereits vorhandenen Markierungen auch nutzlos. Beim Kindle hingegen kann ich nicht nur die Markierungen von einem meiner Vorgänger sehen, sondern die aller, die das Buch schon gelesen haben. Das Feature heisst popular highlights und ist ein Highlight!<a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2010/10/IMG_20101019_212851_edit0.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-160" title="IMG_20101019_212851_edit0" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2010/10/IMG_20101019_212851_edit0-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ich halte also, mit andern Worten, ein neues gebrauchtes Buch in den Händen. Es ist nicht nur von einem Vorgänger gebraucht, so wie meine antiquarischen Bücher, sondern von Dutzenden, Hunderten oder Tausenden! Das Wissen und die Meinung aller meiner „Vorgänger“ sind in diesem meinem Exemplar vereinigt und ich kann darauf aufbauen und mich daran beteiligen. Ich steige also schon mal auf einem viel höheren Niveau ein, weil das Buch mehr als nur die Information des Autors enthält.</p>
<p>Mit meinen Markierungen, den highlights, kann ich mich aber auch weiterhin sozial verhalten. Früher standen meine Markierungen unbemerkt im Gestell, bis vielleicht mal ein Besucher ein Buch in die Hand genommen und durchgeblättert und dabei auf meine Markierungen gestossen ist. Heute kann ich direkt vom Kindle aus die mir wichtigen Stellen markieren und via Twitter und Facebook meinen followern und friends weiter leiten – zusammen mit meinen eigenen Gedanken dazu. Was mich an einem Buch bewegt wird damit zur anregenden Diskussionsgrundlage in meinem eigenen sozialen Gefüge.<br />
Dass ich mit meinen Freunden über die Bücher diskutieren kann, die ich momentan lese – oder zumindest über Zitate aus diesen Büchern – macht die Gespräche in meinem Freundeskreis interessanter. Während nämlich Zeitschriften und Zeitungen nur Lärm enthalten, also viel Information die regelmässig 24h später wenn nicht längst überholt, so doch sicher völlig nutzlos ist, fischen (Sach-) Bücher Signale aus diesem Lärm <sup class='footnote'><a href='#fn-159-1' id='fnref-159-1' onclick='return fdfootnote_show(159)'>1</a></sup>.</p>
<p>Weil Bücher über einen längeren Zeitraum hinweg entstehen, können sie im Gegensatz zu kurzlebigen Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln aus dem unendlichen Strom von Informationen, dem Informationslärm, Signale herausfiltern. Signale sind relevante Information, Information, die es verdient, festgehalten, erinnert und diskutiert zu werden. Und Diskussionen über solche Inhalte ermöglicht der Amazon Kindle auf völlig unaufgeregte Weise. Als mehr oder weniger single-function-device ermöglicht er die entspannte und ungestörte <sup class='footnote'><a href='#fn-159-2' id='fnref-159-2' onclick='return fdfootnote_show(159)'>2</a></sup> Lektüre von relevanter Information, eben von Büchern.</p>
<p>Für alle Fälle:<br />
<iframe src="http://rcm-uk.amazon.co.uk/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;npa=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=idomethod0f-21&#038;o=2&#038;p=8&#038;l=as4&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;ref=ss_til&#038;asins=B002Y27P46" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>_______________</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-159'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-159-1'>Mehr zum interessanten Thema, dass die meiste Information reiner Lärm, und damit sinn- und nutzlos ist, in diesem grossartigen Buch (auch als Kindle-Edition erhältlich) :<br />
<a href="http://www.amazon.co.uk/gp/product/0141031484?ie=UTF8&amp;tag=idomethod0f-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1634&amp;creative=19450&amp;creativeASIN=0141031484">Fooled by Randomness: The Hidden Role of Chance in Life and in the Markets</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.co.uk/e/ir?t=idomethod0f-21&amp;l=as2&amp;o=2&amp;a=0141031484" border="0" alt="" width="1" height="1" /> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-159-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-159-2'>Vgl. dazu den (englischen) Beitrag von Alexander Rose bei den Cool Tools von Kevin Kelly <a href="http://www.kk.org/cooltools/archives/003577.php" target="_blank">hier</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-159-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=159&amp;md5=1f57e830b34d4f04d830878e8f1ab618" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Erfahrungen zählen</title>
		<link>http://blog.markdot.com/erfahrungen-zahlen/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 09:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[markdot]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirklichkeit?!]]></category>
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		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
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		<description><![CDATA[Was wir alle im Leben anstreben ist glücklich zu sein. Geht es dir nicht auch so? Eigentlich bräuchtest du doch nichts weiter, wenn du nur glücklich wärst, oder? Aber weil du das eben noch nicht bist, benötigst du noch das eine oder das andere, um dahin zu kommen. Versetze dich einmal zurück in deine Kindheit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was wir alle im Leben anstreben ist glücklich zu sein. Geht es dir nicht auch so? Eigentlich bräuchtest du doch nichts weiter, wenn du nur glücklich wärst, oder? Aber weil du das eben noch nicht bist, benötigst du noch das eine oder das andere, um dahin zu kommen.</p>
<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2010/08/happiness.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-118" title="happiness (c) philippkeusen.com" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2010/08/happiness-300x298.jpg" alt="" width="300" height="298" /></a>Versetze dich einmal zurück in deine Kindheit und versuche dich an einen Moment zu erinnern, an dem du glücklich warst. Einen Moment, wo du im Einklang mit der Welt warst und der dir bis heute in Erinnerung geblieben ist. Und dann versuch dich zu erinnern, was dich in diesen Zustand versetzt hat. War es ein Ding oder eine Erfahrung?</p>
<p>Die Chancen stehen sehr gut, dass es etwas war, was du gemacht hast. Häufig sind es Erlebnisse, die uns in Erinnerung bleiben. Was wirklich zählt sind  nicht die Dinge, die wir besessen haben oder besitzen, sondern Erfahrungen, die wir gemacht haben. Das bestätigt auch die Glücksforschung: Wenn du die Wahl hast, ein Ding zu kaufen oder eine Erfahrung zu machen, dann wähle die Erfahrung. Du erreichst damit eine Zufriedenheit, die länger anhält. Die Freude an einem neuen Gegenstand verblasst relativ schnell und wird abgelöst durch den neuen Wunsch nach einem noch besseren Gegenstand.</p>
<p>Immer das neuste Mobiltelefon, ein noch schnelleres Auto, einen Fernsehapparat mit noch grösserer Bildschirmdiagonale, eine Computer mit noch mehr Speicherplatz, neue Kleider, Schmuck, und so weiter – wer kennt das nicht.</p>
<p>Es gibt ja Leute, die eine Nacht lang vor einem Apple Store campieren, um bei den ersten zu sein, die das neuste Apple-Produkt in der Hand halten. Was glaubst du, woran die sich in 5 Jahren erinnern? An das Erlebnis des Wartens in der Nacht, an die  Begegnungen die sie dabei hatten, die Gespräche, die Gefühle. Das Produkt, das sie schliesslich erstanden haben, wird in ihrer Erinnerung sehr schnell verblassen.</p>
<p>Ein Grund dafür liegt darin, dass man Gegenstände besser miteinander vergleichen kann als  Erfahrungen. Bildschirmdiagonale, Speicherplatz, Batterielebensdauer und vor allem Preis sind feste Grössen. Und wenn der Nachbar eine 0.5 Zoll grössere Bildschirmdiagonale zu einem auch nur minimal geringeren Preis erstanden hat, dann mindert das deine Zufriedenheit über den eigenen neu erworbenen Fernseher überproportional.</p>
<p>Die Freude über Erlebnisse dagegen ist beständiger, nicht zuletzt auch deswegen, weil sie sich nicht ganz so einfach vergleichen lassen. Erlebnisse sind eher qualitativer Natur, während Gegenstände häufig quantitativ gewertet werden.</p>
<p>Kommt dazu, dass es ein Grund- oder Urbedürfnis des Menschen ist, sich selbst zu (er-) kennen und mehr über sich herauszufinden. Mit Erfahrungen und Erlebnissen, die dich aus deiner Komfortzone herausholen, entsteht die Möglichkeit, mehr über dich selber zu erfahren.</p>
<p><strong>Kurz und gut: Wenn du die Wahl hast, dein Geld für Gegenstände oder für Erfahrungen auszugeben, dann wähle die Erfahrung!</strong></p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=114&amp;md5=829aa5e5b85f835fcf1dbafc0721049b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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