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	<title>Mark. Alder &#187; Glück</title>
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	<description>Reden - und über&#039;s Reden reden</description>
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		<title>Mark. Alder</title>
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		<title>Ueli Steck: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jul 2012 21:53:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Eigernordwand ist 1&#8217;650 Meter hoch. Wenn Ueli Steck beim letzten Griff daneben greift, ist er 18 Sekunden später wieder dort, wo er 2 Stunden und 47 Minuten vorher angefangen hat. Aber solche Gedanken kennt Ueli Steck nicht. Der Profibergsteiger und -kletterer weiss, was er kann. Er ist ein Meister seines Fachs. Sein zweiter und bis [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/07/Eiger.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-871" title="Eiger" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/07/Eiger-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Die Eigernordwand ist 1&#8217;650 Meter hoch. Wenn <a href="http://www.uelisteck.ch/" target="_blank">Ueli Steck</a> beim letzten Griff daneben greift, ist er 18 Sekunden später wieder dort, wo er 2 Stunden und 47 Minuten vorher angefangen hat. Aber solche Gedanken kennt Ueli Steck nicht. Der Profibergsteiger und -kletterer weiss, was er kann. Er ist ein Meister seines Fachs.</p>
<p>Sein zweiter und bis heute gültiger Speed Rekord in der Eigernordwand 2008 ist minutiös vorbereitet: Achtzehnjährig durchklettert er die Wand zum ersten Mal und mehr als 20 weitere Male bis zum ersten Rekordversuch 2007. Da er weiss, dass er die erzielten 3 Stunden und 54 Minuten unterbieten kann, übt er weiter: Er trainiert Ausdauer und geht immer wieder in die Wand um die Stellen zu untersuchen, die ihn Zeit gekostet hatten. Er studiert neue Bewegungsabläufe ein, die ohne Seilsicherung möglich sind. Das ist harte, intensive Arbeit, aber Übung macht den Meister. Dank dieser Übung sieht seine Kletterei dermassen leicht und einfach aus (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=2Vx7GKAUDC0&amp;feature=related" target="_blank">Video</a>) und lässt die jahrelange Vorbereitung vergessen.</p>
<p>Aber auch der Speed Rekord am Eiger war bloss eine Übung. Denn dieses Jahr hat Ueli Steck den Himalaya in Rekordzeit und ohne Sauerstoff bezwungen.</p>
<p>Ueli Steck ist ein Meister und überlegt sich nicht, was wäre, wenn er daneben treten würde. Er zeigt uns die zweite und gerne vergessene Bedeutung des Sprichworts: Ein Meister fällt nicht vom Himmel!</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=865&amp;md5=c71325ef1143acb4e7a17136f1569183" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die &#8218;wahre&#8216; Bedeutung des Higgs Bosons</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jun 2012 10:29:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Richtig oder falsch, wahr oder gelogen, schön oder hässlich &#8211; vielen Leuten fällt es leicht, zu urteilen: weisse Socken sind hässlich, dass jetzt Winter ist, ist falsch und im Straßenverkehr kreuzt man sich richtigerweise rechts. Allerdings passen weisse Socken beim Tennis, ist es in Australien jetzt Winter und Autos kreuzen sich ebendort links. Vermeintliche Gewissheiten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.philippkeusen.com/?p=1178"><img class="alignleft  wp-image-846" title="TauTropfen" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/06/TauTropfen-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Richtig oder falsch, wahr oder gelogen, schön oder hässlich &#8211; vielen Leuten fällt es leicht, zu urteilen: weisse Socken sind hässlich, dass jetzt Winter ist, ist falsch und im Straßenverkehr kreuzt man sich richtigerweise rechts. Allerdings passen weisse Socken beim Tennis, ist es in Australien jetzt Winter und Autos kreuzen sich ebendort links. Vermeintliche Gewissheiten werden also je nach Kontext plötzlich ins Gegenteil verkehrt. Was richtig, wahr oder schön etc. ist, kann nicht absolut formuliert werden, sondern immer nur in Abhängigkeit vom Kontext. Entsprechend handelt es sich um blosse Konventionen. Und Konventionen kann man anpassen.</p>
<p>Die genannten Beispiele sind natürlich vergleichsweise trivial. Wie aber sieht es mit den grossen Wahrheiten aus, mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Life,_the_Universe_and_Everything" target="_blank">life, the universe and everything</a>? Wenn der Sinn des Lebens klar definierbar wäre, bräuchte es weder verschiedene Religionen noch würde deswegen Krieg ausbrechen. Wenn die Vergangenheit und die Zukunft des Universums zweifellos bekannt wären, bräuchte es weder Physiker noch physikalische Theorien.</p>
<p>Es gibt aber keine absoluten Werte, alles ist verhandelbar, dynamisch und einem stetigen Wechsel unterworfen. Alles ist abhängig vom Kontext, auch unsere eigene Meinung. Mehr als Konventionen gibt es nicht. Wäre das anders, dann wäre das Leben sehr langweilig.</p>
<p>Das ist schwer zu akzeptieren, denn wir wollen Gewissheit und streben nach der letzten Wahrheit: In der Religion nach einem allwissenden Gott und in der Physik nach einer letzten Formel, die alle Theorien zusammen bringt &#8211; oder wenigstens nach dem <a href="http://www.zeit.de/2008/37/P-Peter-Higgs" target="_blank">Higgs-Boson</a>.</p>
<p>Nach diesem winzigen Teilchen wurde im milliardenteuren, hochkomplexen Teilchenbeschleuniger am <a href="http://public.web.cern.ch/public/" target="_blank">CERN</a> in Genf <a href="https://www.google.ch/search?sugexp=chrome,mod%3D6&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8&amp;q=higgs+boson&amp;sesinv=1#q=higgs+boson&amp;hl=de&amp;prmd=imvnsu&amp;source=lnms&amp;tbm=nws&amp;sa=X&amp;ei=yh7zT6qnLojltQazpJm-CQ&amp;ved=0CFIQ_AUoBA&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&amp;fp=741547350a9f0b10&amp;biw=1323&amp;bih=674" target="_blank">fieberhaft</a> gesucht. Das Higgs Boson ist nämlich das Teilchen, welches das Standardmodell der Physik bestätigen soll. Sinnigerweise wird dieses Teilchen (vor allem in den Medien) auch &#8218;Gottesteilchen&#8216; genannt.</p>
<p>&#8222;Das Standardmodell der Physik&#8220; ist sehr klug formuliert, denn es geht eben nicht um die Weltformel, sondern &#8218;nur&#8216; um die Bestätigung eines Modells &#8211; oder anders gesagt: um die Bestätigung der gegenwärtig in der Physik vorherrschenden Konvention!</p>
<p>Die letzte Wahrheit, die einzige Gewissheit lautet auch in der Physik: Alles ist im Wandel, alles ist im Fluss, und wenn etwas dann doch einmal greifbar sein sollte, dann ist es bloss eine Konvention, ein Modell &#8211; eine Mode.</p>
<p>Und so ist es auch im täglichen Umgang miteinander. Jeder lebt in seiner sozialen Umwelt, seinem Kontext und folgt den dort geltenden Konventionen. Streit entsteht, wenn die Konventionen nicht zusammen passen. Um herauszufinden, auf welche Konvention man sich einigen soll, ist es häufig nötig, das &#8222;zwischenmenschliche Higgs-Teilchen&#8220; zu finden, das die eine oder andere oder (meistens!) eine dritte Konvention bestätigt. Das Higgs-Boson ist das Körnchen Wahrheit, das zwischen Streit und Friede entscheiden kann.</p>
<p>Das Internet, und darin sehe ich eine grosse Chance, schafft einen einheitlichen Kontext und damit die Möglichkeit, sich gemeinsam auf Konventionen zu einigen. Zumindest legt das Internet unterschiedliche Kontexte offen und erleichtert das gegenseitige Verständnis.</p>
<p>So gesehen ist das Internet der Teilchenbeschleuniger, das uns hilft, das Higgs-Boson für eine friedliche Welt nicht nur zu finden, sondern sogar zu machen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<address style="text-align: center;">Weltenfriede und Physik,</address>
<address style="text-align: center;">beiden fehlt im Augenlick</address>
<address style="text-align: center;">nur ein winzig kleines Teil.</address>
<address style="text-align: center;">hat man&#8217;s, sind sie beide heil.</address>
<address style="text-align: center;"> </address>
<p style="text-align: right;">25/52</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=815&amp;md5=a61dd2429bfa4878ad05dd31f769d94b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Instagram und NLP</title>
		<link>http://blog.markdot.com/instagram-und-nlp/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 11:18:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich habe letzthin wieder einmal die Fotos meiner Kindheit angeschaut, die liebevoll in Alben eingeklebt im Büchergestell meiner Eltern verwahrt sind. Die Aufnahmen sind mittlerweile, nach mehr als dreissig Jahren, leicht verblichen und waren wohl auch ursprünglich nicht besonders farbecht. Die Farben sind zu satt und die Kontraste zu weich, die Konturen sind nicht wirklich [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe letzthin wieder einmal die Fotos meiner Kindheit angeschaut, die liebevoll in Alben eingeklebt im Büchergestell meiner Eltern verwahrt sind. Die Aufnahmen sind mittlerweile, nach mehr als dreissig Jahren, leicht verblichen und waren wohl auch ursprünglich nicht besonders farbecht. Die Farben sind zu satt und die Kontraste zu weich, die Konturen sind nicht wirklich scharf sondern auf eine charmante Weise leicht verschwommen und mit geringer Tiefe. Das verleiht den Fotografien etwas traumhaft-idyllisches, etwas harmonisches und weckt den Anschein, als sei die Welt damals in Ordnung gewesen.</p>
<p>Tatsächlich sind meine Erinnerungen an die Kindheit geprägt von diesen Fotografien. Die Momente, die darauf festgehalten sind, sind auch die Momente, die sich in der Folge in meinem Gedächtnis festgesetzt haben. Und sie haben sich nicht so festgesetzt, wie sie „wirklich“ waren, sondern so, wie sie auf den Fotos dargestellt wurden.</p>
<div id="attachment_706" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/05/Nikolaus.jpg"><img class="size-medium wp-image-706" title="Nikolaus" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/05/Nikolaus-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">blog.philippkeusen.com</p></div>
<p>Natürlich hat das auch Grenzen, so entspricht meine Erinnerung an den Nikolaus, obwohl sie in den 70er Jahren entstanden ist, eher einem Bild aus den 40ern: Schwarz/weiss mit harten Kontrasten, einfach unangenehm.</p>
<p>Der Mensch nimmt die Umwelt mit seinen fünf Sinnen wahr: mit den Augen, den Ohren, mit allen Teilen seines Körpers, mit der Nase und mit dem Gaumen. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistische_Programmierung">neurolinguistische Programmierung</a> (NLP), eine nicht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistische_Programmierung#Kritik" target="_blank">unumstrittene</a> Sammlung von Kommunikationstechniken und Mustern zur Analyse von Wahrnehmung, kürzt diese fünf Kommunikationskanäle mit VAKOG ab (visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch).</p>
<p>Diese Kommunikationskanäle werden nicht gleichwertig eingesetzt. in der Regel werden ein oder zwei Sinneskanäle bevorzugt verwendet. Hierbei handelt es sich häufig um visuelle Repräsentationen, da diese in unserer durch Fernsehen, Internet und Werbung geprägten Umwelt am besten entsprechen.</p>
<p>Bei visuell geprägten Menschen wird auch die Erinnerung primär visuell gespeichert, eben in Bildern und nicht so sehr in Tönen, Gefühlen oder Gerüchen und Geschmäcken. Gemäss NLP kann nun einen Erinnerung verändert werden, in dem man die sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Submodalit%C3%A4t" target="_blank">Submodalitäten</a> verändert, also eine weitere, feinere Unterteilung der Wahrnehmung vornimmt.</p>
<p>Eine Liste visueller Submodalitäten sieht unter anderen folgende Eigenschaften vor: Schwarz/weiss oder farbig, Tageszeit und Jahreszeit, den Lichteinfall, die Perspektive, die Unterscheidung heller und dunkler Teile, die Grösse und die Form des Bildes, den Kontrast, Schärfe oder Unschärfe, Entfernung des Bildes, dargestellte Bewegung etc.</p>
<p>Eine Methode des NLP besteht darin, sich unangenehme Erinnerungen klein, unscharf und mit wenig Farbe vorzustellen. Angenehme und erwünschte Bilder sollen hingegen gross, klar, scharf, farbig und plastisch vor das innere Auge projiziert werden.</p>
<p>Die in den 70er Jahren aufkommende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Farbfotografie" target="_blank">Farbfotografie</a> war perfekt dafür, diese Zeit visuell als angenehm in Erinnerung zu behalten. Sie hat damit die Zeit der harten schwarz/weiss-Aufnahmen mit Rahmen abgelöst.</p>
<p>In den 90er Jahren dann hat die Digitalfotografie ihren Siegeszug angetreten. Eines ihrer Merkmale ist, dass digitale Aufnahmen in hoher Auflösung sehr realitätsnah und detailgetreu gemacht werden können. Vorbei war also die Zeit, wo Fotos die Idealisierung der Vergangenheit förderten. Dies ist erst in letzter Zeit wieder möglich, dank Foto-Apps für Smartphones, wo Aufnahmen mit zahllosen Filtern und Effekten verfremdet werden können. Allen voran ist hier Instagram zu nennen, eine Smartphone-App (für <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.instagram.android" target="_blank">Android</a> und <a href="http://search.itunes.apple.com/WebObjects/MZContentLink.woa/wa/link?path=apps%2finstagram" target="_blank">iOS</a>), deren Siegeszug mit dem <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2012-04/facebook-instagram-mobile-community" target="_blank">Kauf</a> durch Facebook für eine Milliarde Dollar einen vorläufigen Höhepunkt gefunden hat.</p>
<p>Foto-Apps für Smartphones bieten die Möglichkeit, Fotos mit vordefinierten Filtern zu verändern. Diese Effekte erinnern an die visuellen Submodalitäten von NLP. Sie verändern die Sättigung, die Kontraste, mit tilt/shift  und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weichzeichnen" target="_blank">Weichzeichnungs</a>-Effekten entstehen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Miniature_faking" target="_blank">Miniatur-Landschaften</a> etc.</p>
<p>Der Hauptgrund aber, weshalb Instagram soviel Wert ist (zumindest für Facebook) ist die Möglichkeit, dass man mit dieser App Fotos teilen kann. Benutzer zeigen sich also gegenseitig ihre Bilder der Welt. Die Darstellungsmöglichkeiten beeinflussen wiederum unsere Wahrnehmung – das zeigt ein Blick in die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildende_Kunst" target="_blank">Kunstgeschichte</a> eindrücklich: So kommt beispielsweise die perspektivische Darstellung erst in der Renaissance auf und in dieser Zeit beginnt man auch, einen Standpunkt zu haben (mehr dazu in meinem Post <a href="http://blog.markdot.com/die-vierte-dimension/" target="_blank">Die vierte Dimension</a>).</p>
<p>Und das stimmt optimistisch, denn wenn unsere Welt farbenstark, kontrastreich und weichgezeichnet dargestellt wird, dann lässt uns das die Welt in angenehmer Weise wahrnehmen, als einen Ort, an dem man gerne ist.</p>
<p style="text-align: center;">War es richtig schön und toll,<br />
Denk es gross dir, farbig, satt.<br />
War es schlimm und kummervoll,<br />
Mach es klein, schwarz/weiss und matt.</p>
<p style="text-align: right;">18/52</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=703&amp;md5=883e0392944150d06b80a5fe2397177d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was Erdbeer-Joghurt und das Internet gemeinsam haben</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 13:01:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich liebe Erdbeer-Joghurt. Aber sie einzukaufen macht mich regelmässig unglücklich. Das ist paradox, aber einfach zu erklären: In einem durchschnittlichen Supermarkt gibt es gut zwei Dutzend Sorten Erdbeer-Joghurt. Alle zu kaufen geht nicht, mehr als zwei oder drei Sorten machen normalerweise keinen Sinn. Also muss ich auf ungefähr 20 Sorten verzichten, was dramatisch mehr ist, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/04/Wasserauswahl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-671" title="Wasserauswahl" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/04/Wasserauswahl-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Ich liebe Erdbeer-Joghurt. Aber sie einzukaufen macht mich regelmässig unglücklich. Das ist paradox, aber einfach zu erklären: In einem durchschnittlichen Supermarkt gibt es gut zwei Dutzend Sorten Erdbeer-Joghurt. Alle zu kaufen geht nicht, mehr als zwei oder drei Sorten machen normalerweise keinen Sinn. Also muss ich auf ungefähr 20 Sorten verzichten, was dramatisch mehr ist, als was ich kaufe. Verzicht aber macht unglücklich – also macht mich Erdbeer-Joghurt einkaufen unglücklich! Zugegeben, Erdbeer-Joghurt ist ein Luxusprodukt. Aber schon der Kauf einer Flasche Wasser fordert massivsten Verzicht.</p>
<p>Wir leben in einer Überflussgesellschaft. Es gibt bei uns nicht nur alles, sondern von allem viel. Ich glaube das ist der Grund, warum mich einkaufen regelmässig unglücklich macht. Bei jedem Einkauf werde ich zu zahlreichen Entscheidungen genötigt, deren Richtigkeit ich nicht überprüfen kann. Denn wenn ich schliesslich ein Erdbeer-Joghurt ausgewählt habe, wie kann ich sicher sein, dass ich tatsächlich die beste Wahl getroffen habe?</p>
<p>Natürlich könnte ich mich durch die zwei Dutzend Sorten durchprobieren, aber damit wäre erst mein Erdbeer-Joghurt-Problem gelöst. Diese Methode funktioniert im Internet nicht. Wenn man, wie das viele tun, beispielsweise die Ferien im World Wide Web bucht, fällt die Erdbeer-Joghurt-Strategie weg, denn alle Ferienangebote durchprobieren, das geht nun mal nicht. Das Angebot auf dem Internet ist zudem viel grösser als das Angebot an Erdbeer-Joghurts im Supermarkt, es ist sogar unüberschaubar gross.</p>
<p>Damit steigt das Potential, dass einem  das Internet unglücklich macht, denn jede Entscheidung ist ziemlich sicher nicht die perfekte. Die perfekte Entscheidung ist nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand zu treffen.</p>
<p>Weil die perfekte Entscheidung nicht möglich ist, macht es auch keinen Sinn, sie anzustreben. Diese Erkenntnis ist vor allem im Internet wichtig. So, wie wir uns abgewöhnen mussten, alles mitzubekommen, was auf Twitter läuft, so müssen wir uns auch abgewöhnen, eine perfekte Entscheidung treffen zu wollen. Nur so können wir wieder glücklich werden.</p>
<p>Als Faustregel gilt: <em>In dem Masse, wie dir die Entscheidung zwischen zwei (oder mehreren) Dingen schwerer fällt, in dem Masse wird sie auch unwichtiger.</em><em> </em>Diese Regel ist zentral, wenn man verhindern möchte, dass einem das Internet und unsere Welt im Allgemeinen unglücklich machen.</p>
<p>Vor dem Buchen der Ferien überlege ich mir also, was mir wirklich wichtig ist. Für den letzten Strandurlaub, den ich vor allem lesender Weise verbringen wollte, war es mir wichtig, nicht von Kindern um die nötige Ruhe gebracht zu werden. Nicht dass ich grundsätzlich etwas gegen Kinder hätte, im Gegenteil. Es gibt aber einfach Situationen, wo wir uns gegenseitig stören, Kinder und ich. Zum Beispiel dann, wenn ich lesen möchte, die Kinder aber nicht. Ich habe mir also Hotels sortiert nach der Bewertung beim Stichwort „Kinderfreundlichkeit“ anzeigen lassen, beginnend bei der tiefsten Bewertung. Dann habe ich mir das Angebot von oben beginnend durchgeschaut, und das erste, das zudem im kulinarischen Bereich gute Bewertungen hatte (mein zweites Kriterium) und das ich mir leisten konnte, habe ich gebucht. All die anderen Möglichkeiten habe ich einfach ausgeblendet. Wie hätte ich auch entscheiden sollen, ob mir eine  Minigolfanlage wichtiger ist als ein klimatisierter Tennisplatz, ob ich mich für Erlebnisduschen oder eine Roof-Top-Bar entscheiden soll, für täglich wechselnde Ausflugsangebote oder die Möglichkeit Fahrräder, Schnellboote, Rollschuhe oder Unterwasserhelikopter zu mieten? Ich habe also keine perfekte Wahl getroffen, aber eine gute.</p>
<p>Und beim Erdbeer-Joghurt? Da ist es mich wichtig, dass Fruchtstückchen drin sind. Entsprechend lasse ich all die weiteren Kriterien (stichfest, fettreduziert, mit verdauungsförderndem Bifidus? Aus Waldbeeren gemacht, aus Beeren aus biologischem Anbau, aus Boden- oder Freilaufhaltung?) unberücksichtigt und nehme das erste Joghurt mit Fruchtstückchen, das mir in die Hände kommt, aus dem Gestell, lege es  in den Einkaufskorb und gehe weiter. Zum Beispiel zum Gestell mit Mineralwasser&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">Sich entscheiden ist oft schwer,<br />
Soll’s perfekt sein, noch viel mehr.<br />
Entscheid’ dich drum, und ist es gut,<br />
Ja, dann reicht das absolut!</p>
<p style="text-align: right;">16/52</p>
<p>Mehr dazu:</p>
<ul>
<li>Barry Schwartz: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548368670/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3548368670" target="_blank">Anleitung zur Unzufriedenheit: Warum weniger glücklicher macht</a></li>
<li>Rolf Dobelli: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446426825/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3446426825" target="_blank">Die Kunst des klaren Denkens</a></li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=669&amp;md5=daa980840a9d7acac8ce209f8e2acd7a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Erfahrungen zählen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 09:21:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was wir alle im Leben anstreben ist glücklich zu sein. Geht es dir nicht auch so? Eigentlich bräuchtest du doch nichts weiter, wenn du nur glücklich wärst, oder? Aber weil du das eben noch nicht bist, benötigst du noch das eine oder das andere, um dahin zu kommen. Versetze dich einmal zurück in deine Kindheit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was wir alle im Leben anstreben ist glücklich zu sein. Geht es dir nicht auch so? Eigentlich bräuchtest du doch nichts weiter, wenn du nur glücklich wärst, oder? Aber weil du das eben noch nicht bist, benötigst du noch das eine oder das andere, um dahin zu kommen.</p>
<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2010/08/happiness.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-118" title="happiness (c) philippkeusen.com" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2010/08/happiness-300x298.jpg" alt="" width="300" height="298" /></a>Versetze dich einmal zurück in deine Kindheit und versuche dich an einen Moment zu erinnern, an dem du glücklich warst. Einen Moment, wo du im Einklang mit der Welt warst und der dir bis heute in Erinnerung geblieben ist. Und dann versuch dich zu erinnern, was dich in diesen Zustand versetzt hat. War es ein Ding oder eine Erfahrung?</p>
<p>Die Chancen stehen sehr gut, dass es etwas war, was du gemacht hast. Häufig sind es Erlebnisse, die uns in Erinnerung bleiben. Was wirklich zählt sind  nicht die Dinge, die wir besessen haben oder besitzen, sondern Erfahrungen, die wir gemacht haben. Das bestätigt auch die Glücksforschung: Wenn du die Wahl hast, ein Ding zu kaufen oder eine Erfahrung zu machen, dann wähle die Erfahrung. Du erreichst damit eine Zufriedenheit, die länger anhält. Die Freude an einem neuen Gegenstand verblasst relativ schnell und wird abgelöst durch den neuen Wunsch nach einem noch besseren Gegenstand.</p>
<p>Immer das neuste Mobiltelefon, ein noch schnelleres Auto, einen Fernsehapparat mit noch grösserer Bildschirmdiagonale, eine Computer mit noch mehr Speicherplatz, neue Kleider, Schmuck, und so weiter – wer kennt das nicht.</p>
<p>Es gibt ja Leute, die eine Nacht lang vor einem Apple Store campieren, um bei den ersten zu sein, die das neuste Apple-Produkt in der Hand halten. Was glaubst du, woran die sich in 5 Jahren erinnern? An das Erlebnis des Wartens in der Nacht, an die  Begegnungen die sie dabei hatten, die Gespräche, die Gefühle. Das Produkt, das sie schliesslich erstanden haben, wird in ihrer Erinnerung sehr schnell verblassen.</p>
<p>Ein Grund dafür liegt darin, dass man Gegenstände besser miteinander vergleichen kann als  Erfahrungen. Bildschirmdiagonale, Speicherplatz, Batterielebensdauer und vor allem Preis sind feste Grössen. Und wenn der Nachbar eine 0.5 Zoll grössere Bildschirmdiagonale zu einem auch nur minimal geringeren Preis erstanden hat, dann mindert das deine Zufriedenheit über den eigenen neu erworbenen Fernseher überproportional.</p>
<p>Die Freude über Erlebnisse dagegen ist beständiger, nicht zuletzt auch deswegen, weil sie sich nicht ganz so einfach vergleichen lassen. Erlebnisse sind eher qualitativer Natur, während Gegenstände häufig quantitativ gewertet werden.</p>
<p>Kommt dazu, dass es ein Grund- oder Urbedürfnis des Menschen ist, sich selbst zu (er-) kennen und mehr über sich herauszufinden. Mit Erfahrungen und Erlebnissen, die dich aus deiner Komfortzone herausholen, entsteht die Möglichkeit, mehr über dich selber zu erfahren.</p>
<p><strong>Kurz und gut: Wenn du die Wahl hast, dein Geld für Gegenstände oder für Erfahrungen auszugeben, dann wähle die Erfahrung!</strong></p>
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