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	<title>Mark. Alder &#187; App</title>
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	<description>Reden - und über&#039;s Reden reden</description>
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		<title>Instagram und NLP</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 11:18:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich habe letzthin wieder einmal die Fotos meiner Kindheit angeschaut, die liebevoll in Alben eingeklebt im Büchergestell meiner Eltern verwahrt sind. Die Aufnahmen sind mittlerweile, nach mehr als dreissig Jahren, leicht verblichen und waren wohl auch ursprünglich nicht besonders farbecht. Die Farben sind zu satt und die Kontraste zu weich, die Konturen sind nicht wirklich [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe letzthin wieder einmal die Fotos meiner Kindheit angeschaut, die liebevoll in Alben eingeklebt im Büchergestell meiner Eltern verwahrt sind. Die Aufnahmen sind mittlerweile, nach mehr als dreissig Jahren, leicht verblichen und waren wohl auch ursprünglich nicht besonders farbecht. Die Farben sind zu satt und die Kontraste zu weich, die Konturen sind nicht wirklich scharf sondern auf eine charmante Weise leicht verschwommen und mit geringer Tiefe. Das verleiht den Fotografien etwas traumhaft-idyllisches, etwas harmonisches und weckt den Anschein, als sei die Welt damals in Ordnung gewesen.</p>
<p>Tatsächlich sind meine Erinnerungen an die Kindheit geprägt von diesen Fotografien. Die Momente, die darauf festgehalten sind, sind auch die Momente, die sich in der Folge in meinem Gedächtnis festgesetzt haben. Und sie haben sich nicht so festgesetzt, wie sie „wirklich“ waren, sondern so, wie sie auf den Fotos dargestellt wurden.</p>
<div id="attachment_706" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/05/Nikolaus.jpg"><img class="size-medium wp-image-706" title="Nikolaus" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/05/Nikolaus-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">blog.philippkeusen.com</p></div>
<p>Natürlich hat das auch Grenzen, so entspricht meine Erinnerung an den Nikolaus, obwohl sie in den 70er Jahren entstanden ist, eher einem Bild aus den 40ern: Schwarz/weiss mit harten Kontrasten, einfach unangenehm.</p>
<p>Der Mensch nimmt die Umwelt mit seinen fünf Sinnen wahr: mit den Augen, den Ohren, mit allen Teilen seines Körpers, mit der Nase und mit dem Gaumen. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistische_Programmierung">neurolinguistische Programmierung</a> (NLP), eine nicht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistische_Programmierung#Kritik" target="_blank">unumstrittene</a> Sammlung von Kommunikationstechniken und Mustern zur Analyse von Wahrnehmung, kürzt diese fünf Kommunikationskanäle mit VAKOG ab (visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch).</p>
<p>Diese Kommunikationskanäle werden nicht gleichwertig eingesetzt. in der Regel werden ein oder zwei Sinneskanäle bevorzugt verwendet. Hierbei handelt es sich häufig um visuelle Repräsentationen, da diese in unserer durch Fernsehen, Internet und Werbung geprägten Umwelt am besten entsprechen.</p>
<p>Bei visuell geprägten Menschen wird auch die Erinnerung primär visuell gespeichert, eben in Bildern und nicht so sehr in Tönen, Gefühlen oder Gerüchen und Geschmäcken. Gemäss NLP kann nun einen Erinnerung verändert werden, in dem man die sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Submodalit%C3%A4t" target="_blank">Submodalitäten</a> verändert, also eine weitere, feinere Unterteilung der Wahrnehmung vornimmt.</p>
<p>Eine Liste visueller Submodalitäten sieht unter anderen folgende Eigenschaften vor: Schwarz/weiss oder farbig, Tageszeit und Jahreszeit, den Lichteinfall, die Perspektive, die Unterscheidung heller und dunkler Teile, die Grösse und die Form des Bildes, den Kontrast, Schärfe oder Unschärfe, Entfernung des Bildes, dargestellte Bewegung etc.</p>
<p>Eine Methode des NLP besteht darin, sich unangenehme Erinnerungen klein, unscharf und mit wenig Farbe vorzustellen. Angenehme und erwünschte Bilder sollen hingegen gross, klar, scharf, farbig und plastisch vor das innere Auge projiziert werden.</p>
<p>Die in den 70er Jahren aufkommende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Farbfotografie" target="_blank">Farbfotografie</a> war perfekt dafür, diese Zeit visuell als angenehm in Erinnerung zu behalten. Sie hat damit die Zeit der harten schwarz/weiss-Aufnahmen mit Rahmen abgelöst.</p>
<p>In den 90er Jahren dann hat die Digitalfotografie ihren Siegeszug angetreten. Eines ihrer Merkmale ist, dass digitale Aufnahmen in hoher Auflösung sehr realitätsnah und detailgetreu gemacht werden können. Vorbei war also die Zeit, wo Fotos die Idealisierung der Vergangenheit förderten. Dies ist erst in letzter Zeit wieder möglich, dank Foto-Apps für Smartphones, wo Aufnahmen mit zahllosen Filtern und Effekten verfremdet werden können. Allen voran ist hier Instagram zu nennen, eine Smartphone-App (für <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.instagram.android" target="_blank">Android</a> und <a href="http://search.itunes.apple.com/WebObjects/MZContentLink.woa/wa/link?path=apps%2finstagram" target="_blank">iOS</a>), deren Siegeszug mit dem <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2012-04/facebook-instagram-mobile-community" target="_blank">Kauf</a> durch Facebook für eine Milliarde Dollar einen vorläufigen Höhepunkt gefunden hat.</p>
<p>Foto-Apps für Smartphones bieten die Möglichkeit, Fotos mit vordefinierten Filtern zu verändern. Diese Effekte erinnern an die visuellen Submodalitäten von NLP. Sie verändern die Sättigung, die Kontraste, mit tilt/shift  und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weichzeichnen" target="_blank">Weichzeichnungs</a>-Effekten entstehen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Miniature_faking" target="_blank">Miniatur-Landschaften</a> etc.</p>
<p>Der Hauptgrund aber, weshalb Instagram soviel Wert ist (zumindest für Facebook) ist die Möglichkeit, dass man mit dieser App Fotos teilen kann. Benutzer zeigen sich also gegenseitig ihre Bilder der Welt. Die Darstellungsmöglichkeiten beeinflussen wiederum unsere Wahrnehmung – das zeigt ein Blick in die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildende_Kunst" target="_blank">Kunstgeschichte</a> eindrücklich: So kommt beispielsweise die perspektivische Darstellung erst in der Renaissance auf und in dieser Zeit beginnt man auch, einen Standpunkt zu haben (mehr dazu in meinem Post <a href="http://blog.markdot.com/die-vierte-dimension/" target="_blank">Die vierte Dimension</a>).</p>
<p>Und das stimmt optimistisch, denn wenn unsere Welt farbenstark, kontrastreich und weichgezeichnet dargestellt wird, dann lässt uns das die Welt in angenehmer Weise wahrnehmen, als einen Ort, an dem man gerne ist.</p>
<p style="text-align: center;">War es richtig schön und toll,<br />
Denk es gross dir, farbig, satt.<br />
War es schlimm und kummervoll,<br />
Mach es klein, schwarz/weiss und matt.</p>
<p style="text-align: right;">18/52</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=703&amp;md5=883e0392944150d06b80a5fe2397177d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mystische Erfahrungen mit Twitter</title>
		<link>http://blog.markdot.com/mystische-erfahrungen-mit-twitter/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 18:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[markdot]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich las kürzlich mal wieder in einem Buch von einem meiner Lieblings-Philosophen, Alan Watts, über die Illusion des Ich &#8211; naja, der Mensch lebt ja bekanntlich nicht vom Brot allein&#8230; Alan Watts plädiert darin für ein grundlegend neues Verständnis unserer Existenz. Das Buch wurde 1966 geschrieben, also kurz vor der Erfindung des Internets. Genau vierzig [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.philippkeusen.com/"><img class="size-medium wp-image-695 alignleft" title="Tramkabel-Netz" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/04/Tramkabel-Netz-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Ich las kürzlich mal wieder in einem Buch von einem meiner Lieblings-Philosophen, <a href="http://alanwatts.com/" target="_blank">Alan Watts</a>, über die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442217172/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3442217172" target="_blank">Illusion des Ich</a> &#8211; naja, der Mensch lebt ja bekanntlich nicht vom Brot allein&#8230;</p>
<p>Alan Watts plädiert darin für ein grundlegend neues Verständnis unserer Existenz. Das Buch wurde 1966 geschrieben, also kurz vor der Erfindung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet" target="_blank">Internets</a>. Genau vierzig Jahre später, am 21. März 2006, wurde der erste Tweet durch den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter" target="_blank">Twitter</a>-Mitgründer Jack Dorsey verschickt.</p>
<p>Beim Wiederlesen des Buches ist mir aufgefallen, dass viele der Anregungen von Watts mit Twitter umgesetzt und auch für ein philosophisch uninteressiertes Publikum erkennbar gemacht wurden. Wir sind heute in der Lage, mit Hilfe von Twitter eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mystische_Erfahrung" target="_blank">mystische Erfahrung</a> zu machen – oder vorsichtiger ausgedrückt: zu erahnen.</p>
<p>Watts bezieht sich auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vedanta" target="_blank">Vedanta</a>, eine 2’800-jährige Richtung der indischen Philosophie. Deren Grundanliegen besteht darin, durch Versuche und Erfahrungen die Illusion zu zerstören, der Einzelne sei ein isoliertes Ich. Letztlich ist alles eins und untrennbar miteinander verbunden. Das können wir im Internet ganz deutlich erleben. Was immer wir tun, wir tun es zwangsläufig im Netz. Alles hängt mit allem Zusammen. Bewegungen (Movements) und Hypes (mehr dazu habe ich <a href="http://blog.markdot.com/hype/" target="_blank">hier</a> geschrieben) entstehen, weil das Netz es so will. Überdies, das zeigt uns beispielsweise Derek Sivers in seinem sehenswerten <a href="http://www.ted.com/talks/lang/en/derek_sivers_how_to_start_a_movement.html" target="_blank">Ted-Talk</a>, wird die Rolle des Erzeugers eines Hypes, des Leaders, massiv überschätzt. Sievers argumentiert sehr anschaulich, dass es erst die Anhänger sind, der einen „einsamen Irren“ zu einem Leader machen. Es ist nicht der Leader, der eine Bewegung verursacht, es sind die Anhänger. Auch hier ist es also nicht das isolierte Ich, dass etwas bewirkt (auch wenn dass all die Internet-Stars gerne hätten), sondern die Gesamtheit.</p>
<p>Twitter generiert immer wieder Hypes und zeigt damit immer wieder, dass dafür nicht jemand alleine verantwortlich sein kann, sondern Twitter insgesamt, alle Twitterer zusammen. Und solche Hypes haben durchaus Sprengpotential, wie man das im Iran 2009 oder im arabischen Frühling 2011 sehen konnte.</p>
<p>Watts argumentiert weiter, dass wir mit unserer bewussten Aufmerksamkeit die Welt fragmentieren. Gemäss Vedanta ist alles Eins, aber wir zerlegen sie fortwährend in getrennte Dinge, Ereignisse, in ursächliche Zusammenhänge. Wir wählen dazu aus, was uns interessant und wichtig erscheint und benennen diese Dinge dann. Unsere bewusste Aufmerksamkeit ist deswegen gleichzeitig Ignoranz. Sobald wir die bewusste Aufmerksamkeit auf etwas richten, blenden wir dabei (zwangsläufig) ganz viele andere Sachen aus. Wo ist das augenfälliger als auf Twitter? Die dort in jedem Augenblick publizierte Fülle an Tweets kann gar nicht in ihrer Gesamtheit erfasst werden, man muss auswählen und bezeichnen. Letzteres macht man auf Twitter mit dem Hashtag #.</p>
<p>Damit wird klar, dass Gegensätze bloss unterschiedliche Ansichten derselben Sache sind. Ohne Ignoranz kann es keine Aufmerksamkeit geben – ohne Dunkel kein Licht, ohne Geräusche keine Stille und ohne Tod auch kein Leben.</p>
<p>Twitter als zugespitztes Beispiel des World Wide Web wird also zur Religion der westlichen Welt im beginnenden dritten Jahrtausend. Und die Bibel dieser Religion ist das Smartphone. Es verkündet Wahrheit und Sinn. Was andere Kulturen mit der Religion geschafft haben, das schafft unsere Kultur die Wissenschaften und die Technik, deren populärer Höhepunkt das World Wide Web, betrachtet durch ein Smartphone ist.</p>
<p>Überflüssig zu erwähnen, dass ich das Buch von Watts mit der <a href="http://www.amazon.com/gp/feature.html?ie=UTF8&amp;docId=1000493771" target="_blank">Kindle-App</a> auf meinem Smartphone gelesen habe&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">Wir unterliegen eben schon<br />
Einer grossen Illusion<br />
Und glauben unser &#8218;Ich&#8216; getrennt<br />
Vom Erdenrund und Firmament.</p>
<p style="text-align: right;">17/52</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=688&amp;md5=d05700a7fe781ab7c27d0604df5210e6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Warum Social Networks die Welt verändern (werden) – Amazon Kindle</title>
		<link>http://blog.markdot.com/warum-social-networks-die-welt-verandern-werden-amazon-kindle/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 19:46:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit nunmehr sechs Wochen bin ich stolzer und zufriedener Besitzer eines Amazon Kindle. Dieses Lesegerät unterscheidet sich punkto Leseerlebnisses, wie zahlreiche namhafte Rezensenten übereinstimmend und überzeugend darlegen, nur minimal von einem richtigen Buch. Das haptische Erlebnis ist natürlich weniger wertig, dafür ist das Gerät leichter als viele Bücher. Was den Kindle aber revolutionär macht, sind [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit nunmehr sechs Wochen bin ich stolzer und zufriedener Besitzer eines Amazon Kindle. Dieses Lesegerät unterscheidet sich punkto Leseerlebnisses, wie zahlreiche namhafte Rezensenten übereinstimmend und überzeugend darlegen, nur minimal von einem richtigen Buch. Das haptische Erlebnis ist natürlich weniger wertig, dafür ist das Gerät leichter als viele Bücher.<br />
Was den Kindle aber revolutionär macht, sind seine social network Komponenten. Ich besitze viele Bücher, die haptisch angenehm und optisch dekorativ in meinem Büchergestell stehen. Viele davon habe ich auch tatsächlich gelesen – davon zeugen zahlreiche Markierungen und Notizen, die ich in den einzelnen Büchern angebracht habe. Ich besitze auch antiquarische Bücher, die teilweise schon Markierungen und Notizen von meinen Vorgängern tragen. Es kommt vor, dass die schon vorhandenen Markierungen sich mit meinen Vorstellungen decken, es kommt aber auch vor, dass dem nicht so ist. Abhängig ist das davon, was für einen Fokus meine Vorgänger jeweils hatten. Und genau darum sind die bereits vorhandenen Markierungen auch nutzlos. Beim Kindle hingegen kann ich nicht nur die Markierungen von einem meiner Vorgänger sehen, sondern die aller, die das Buch schon gelesen haben. Das Feature heisst popular highlights und ist ein Highlight!<a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2010/10/IMG_20101019_212851_edit0.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-160" title="IMG_20101019_212851_edit0" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2010/10/IMG_20101019_212851_edit0-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ich halte also, mit andern Worten, ein neues gebrauchtes Buch in den Händen. Es ist nicht nur von einem Vorgänger gebraucht, so wie meine antiquarischen Bücher, sondern von Dutzenden, Hunderten oder Tausenden! Das Wissen und die Meinung aller meiner „Vorgänger“ sind in diesem meinem Exemplar vereinigt und ich kann darauf aufbauen und mich daran beteiligen. Ich steige also schon mal auf einem viel höheren Niveau ein, weil das Buch mehr als nur die Information des Autors enthält.</p>
<p>Mit meinen Markierungen, den highlights, kann ich mich aber auch weiterhin sozial verhalten. Früher standen meine Markierungen unbemerkt im Gestell, bis vielleicht mal ein Besucher ein Buch in die Hand genommen und durchgeblättert und dabei auf meine Markierungen gestossen ist. Heute kann ich direkt vom Kindle aus die mir wichtigen Stellen markieren und via Twitter und Facebook meinen followern und friends weiter leiten – zusammen mit meinen eigenen Gedanken dazu. Was mich an einem Buch bewegt wird damit zur anregenden Diskussionsgrundlage in meinem eigenen sozialen Gefüge.<br />
Dass ich mit meinen Freunden über die Bücher diskutieren kann, die ich momentan lese – oder zumindest über Zitate aus diesen Büchern – macht die Gespräche in meinem Freundeskreis interessanter. Während nämlich Zeitschriften und Zeitungen nur Lärm enthalten, also viel Information die regelmässig 24h später wenn nicht längst überholt, so doch sicher völlig nutzlos ist, fischen (Sach-) Bücher Signale aus diesem Lärm <sup class='footnote'><a href='#fn-159-1' id='fnref-159-1' onclick='return fdfootnote_show(159)'>1</a></sup>.</p>
<p>Weil Bücher über einen längeren Zeitraum hinweg entstehen, können sie im Gegensatz zu kurzlebigen Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln aus dem unendlichen Strom von Informationen, dem Informationslärm, Signale herausfiltern. Signale sind relevante Information, Information, die es verdient, festgehalten, erinnert und diskutiert zu werden. Und Diskussionen über solche Inhalte ermöglicht der Amazon Kindle auf völlig unaufgeregte Weise. Als mehr oder weniger single-function-device ermöglicht er die entspannte und ungestörte <sup class='footnote'><a href='#fn-159-2' id='fnref-159-2' onclick='return fdfootnote_show(159)'>2</a></sup> Lektüre von relevanter Information, eben von Büchern.</p>
<p>Für alle Fälle:<br />
<iframe src="http://rcm-uk.amazon.co.uk/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;npa=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=idomethod0f-21&#038;o=2&#038;p=8&#038;l=as4&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;ref=ss_til&#038;asins=B002Y27P46" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>_______________</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-159'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-159-1'>Mehr zum interessanten Thema, dass die meiste Information reiner Lärm, und damit sinn- und nutzlos ist, in diesem grossartigen Buch (auch als Kindle-Edition erhältlich) :<br />
<a href="http://www.amazon.co.uk/gp/product/0141031484?ie=UTF8&amp;tag=idomethod0f-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1634&amp;creative=19450&amp;creativeASIN=0141031484">Fooled by Randomness: The Hidden Role of Chance in Life and in the Markets</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.co.uk/e/ir?t=idomethod0f-21&amp;l=as2&amp;o=2&amp;a=0141031484" border="0" alt="" width="1" height="1" /> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-159-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-159-2'>Vgl. dazu den (englischen) Beitrag von Alexander Rose bei den Cool Tools von Kevin Kelly <a href="http://www.kk.org/cooltools/archives/003577.php" target="_blank">hier</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-159-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=159&amp;md5=1f57e830b34d4f04d830878e8f1ab618" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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