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	<title>Mark. Alder &#187; Internet</title>
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	<description>Reden - und über&#039;s Reden reden</description>
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		<title>Mark. Alder</title>
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	<itunes:author>Mark. Alder</itunes:author>
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		<title>Instagram und NLP</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 11:18:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich habe letzthin wieder einmal die Fotos meiner Kindheit angeschaut, die liebevoll in Alben eingeklebt im Büchergestell meiner Eltern verwahrt sind. Die Aufnahmen sind mittlerweile, nach mehr als dreissig Jahren, leicht verblichen und waren wohl auch ursprünglich nicht besonders farbecht. Die Farben sind zu satt und die Kontraste zu weich, die Konturen sind nicht wirklich [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe letzthin wieder einmal die Fotos meiner Kindheit angeschaut, die liebevoll in Alben eingeklebt im Büchergestell meiner Eltern verwahrt sind. Die Aufnahmen sind mittlerweile, nach mehr als dreissig Jahren, leicht verblichen und waren wohl auch ursprünglich nicht besonders farbecht. Die Farben sind zu satt und die Kontraste zu weich, die Konturen sind nicht wirklich scharf sondern auf eine charmante Weise leicht verschwommen und mit geringer Tiefe. Das verleiht den Fotografien etwas traumhaft-idyllisches, etwas harmonisches und weckt den Anschein, als sei die Welt damals in Ordnung gewesen.</p>
<p>Tatsächlich sind meine Erinnerungen an die Kindheit geprägt von diesen Fotografien. Die Momente, die darauf festgehalten sind, sind auch die Momente, die sich in der Folge in meinem Gedächtnis festgesetzt haben. Und sie haben sich nicht so festgesetzt, wie sie „wirklich“ waren, sondern so, wie sie auf den Fotos dargestellt wurden.</p>
<div id="attachment_706" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/05/Nikolaus.jpg"><img class="size-medium wp-image-706" title="Nikolaus" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/05/Nikolaus-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">blog.philippkeusen.com</p></div>
<p>Natürlich hat das auch Grenzen, so entspricht meine Erinnerung an den Nikolaus, obwohl sie in den 70er Jahren entstanden ist, eher einem Bild aus den 40ern: Schwarz/weiss mit harten Kontrasten, einfach unangenehm.</p>
<p>Der Mensch nimmt die Umwelt mit seinen fünf Sinnen wahr: mit den Augen, den Ohren, mit allen Teilen seines Körpers, mit der Nase und mit dem Gaumen. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistische_Programmierung">neurolinguistische Programmierung</a> (NLP), eine nicht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistische_Programmierung#Kritik" target="_blank">unumstrittene</a> Sammlung von Kommunikationstechniken und Mustern zur Analyse von Wahrnehmung, kürzt diese fünf Kommunikationskanäle mit VAKOG ab (visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch).</p>
<p>Diese Kommunikationskanäle werden nicht gleichwertig eingesetzt. in der Regel werden ein oder zwei Sinneskanäle bevorzugt verwendet. Hierbei handelt es sich häufig um visuelle Repräsentationen, da diese in unserer durch Fernsehen, Internet und Werbung geprägten Umwelt am besten entsprechen.</p>
<p>Bei visuell geprägten Menschen wird auch die Erinnerung primär visuell gespeichert, eben in Bildern und nicht so sehr in Tönen, Gefühlen oder Gerüchen und Geschmäcken. Gemäss NLP kann nun einen Erinnerung verändert werden, in dem man die sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Submodalit%C3%A4t" target="_blank">Submodalitäten</a> verändert, also eine weitere, feinere Unterteilung der Wahrnehmung vornimmt.</p>
<p>Eine Liste visueller Submodalitäten sieht unter anderen folgende Eigenschaften vor: Schwarz/weiss oder farbig, Tageszeit und Jahreszeit, den Lichteinfall, die Perspektive, die Unterscheidung heller und dunkler Teile, die Grösse und die Form des Bildes, den Kontrast, Schärfe oder Unschärfe, Entfernung des Bildes, dargestellte Bewegung etc.</p>
<p>Eine Methode des NLP besteht darin, sich unangenehme Erinnerungen klein, unscharf und mit wenig Farbe vorzustellen. Angenehme und erwünschte Bilder sollen hingegen gross, klar, scharf, farbig und plastisch vor das innere Auge projiziert werden.</p>
<p>Die in den 70er Jahren aufkommende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Farbfotografie" target="_blank">Farbfotografie</a> war perfekt dafür, diese Zeit visuell als angenehm in Erinnerung zu behalten. Sie hat damit die Zeit der harten schwarz/weiss-Aufnahmen mit Rahmen abgelöst.</p>
<p>In den 90er Jahren dann hat die Digitalfotografie ihren Siegeszug angetreten. Eines ihrer Merkmale ist, dass digitale Aufnahmen in hoher Auflösung sehr realitätsnah und detailgetreu gemacht werden können. Vorbei war also die Zeit, wo Fotos die Idealisierung der Vergangenheit förderten. Dies ist erst in letzter Zeit wieder möglich, dank Foto-Apps für Smartphones, wo Aufnahmen mit zahllosen Filtern und Effekten verfremdet werden können. Allen voran ist hier Instagram zu nennen, eine Smartphone-App (für <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.instagram.android" target="_blank">Android</a> und <a href="http://search.itunes.apple.com/WebObjects/MZContentLink.woa/wa/link?path=apps%2finstagram" target="_blank">iOS</a>), deren Siegeszug mit dem <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2012-04/facebook-instagram-mobile-community" target="_blank">Kauf</a> durch Facebook für eine Milliarde Dollar einen vorläufigen Höhepunkt gefunden hat.</p>
<p>Foto-Apps für Smartphones bieten die Möglichkeit, Fotos mit vordefinierten Filtern zu verändern. Diese Effekte erinnern an die visuellen Submodalitäten von NLP. Sie verändern die Sättigung, die Kontraste, mit tilt/shift  und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weichzeichnen" target="_blank">Weichzeichnungs</a>-Effekten entstehen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Miniature_faking" target="_blank">Miniatur-Landschaften</a> etc.</p>
<p>Der Hauptgrund aber, weshalb Instagram soviel Wert ist (zumindest für Facebook) ist die Möglichkeit, dass man mit dieser App Fotos teilen kann. Benutzer zeigen sich also gegenseitig ihre Bilder der Welt. Die Darstellungsmöglichkeiten beeinflussen wiederum unsere Wahrnehmung – das zeigt ein Blick in die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildende_Kunst" target="_blank">Kunstgeschichte</a> eindrücklich: So kommt beispielsweise die perspektivische Darstellung erst in der Renaissance auf und in dieser Zeit beginnt man auch, einen Standpunkt zu haben (mehr dazu in meinem Post <a href="http://blog.markdot.com/die-vierte-dimension/" target="_blank">Die vierte Dimension</a>).</p>
<p>Und das stimmt optimistisch, denn wenn unsere Welt farbenstark, kontrastreich und weichgezeichnet dargestellt wird, dann lässt uns das die Welt in angenehmer Weise wahrnehmen, als einen Ort, an dem man gerne ist.</p>
<p style="text-align: center;">War es richtig schön und toll,<br />
Denk es gross dir, farbig, satt.<br />
War es schlimm und kummervoll,<br />
Mach es klein, schwarz/weiss und matt.</p>
<p style="text-align: right;">18/52</p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=703&amp;md5=883e0392944150d06b80a5fe2397177d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die vierte Dimension</title>
		<link>http://blog.markdot.com/die-vierte-dimension/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 18:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[markdot]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Wirklichkeit?!]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanke]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor der Erfindung der Schrift und des Alphabetes lebt der Stammesmensch in einer rein mündlichen, akustischen und damit mystischen Welt. In einer solchen Welt ist alles im Fluss, so eine Welt kann man nicht festhalten. Geräusche und Töne bestehen nur in der Zeit und können nicht &#8222;eingefroren&#8220; und aufbewahrt werden, wie das für ein Bild [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/04/4te-Dimension.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-654" title="4te Dimension" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/04/4te-Dimension-300x298.jpg" alt="" width="300" height="298" /></a>Vor der Erfindung der Schrift und des Alphabetes lebt der Stammesmensch in einer rein <strong>mündlichen</strong>, akustischen und damit mystischen Welt. In einer solchen Welt ist alles im Fluss, so eine Welt kann man nicht festhalten. Geräusche und Töne bestehen nur in der Zeit und können nicht &#8222;eingefroren&#8220; und aufbewahrt werden, wie das für ein Bild möglich ist. Die Welt und die Erfahrung derselben ist zu dieser Zeit also, könnte man sagen, „eindimensional“. Alles ist in der Gegenwart, alles ist im Fluss, alles ist Prozess. Diese Erfahrungsdimension ist gekennzeichnet durch die Unmittelbarkeit und die Gleichzeitigkeit. In der heutigen Zeit kennen wir diese Art der Erfahrung vor allem von Cocktailpartys und Familienfeiern.</p>
<p>Mit der Erfindung der Schrift und des Alphabetes kommt der Sehsinn dazu. Noch immer ist alles im Fluss, also akustisch, aber es ist möglich, bestimmte Gegebenheiten festzuhalten, aufzuschreiben und damit aufzubewahren. Die beiden Welten hängen noch eng zusammen. In der Antike und im Mittelalter heisst lesen beispielsweise laut lesen: Man liest mit den Ohren. Die rechte Hirnhälfte, die akustisch und sequentiell ist, wird nach und nach mit der linken, der visuellen und räumlichen ergänzt. Zum mündlichen Raum kommt also mit der <strong>Schriftlichkeit</strong> die zweite „Erfahrungsdimension“ des visuellen Raumes hinzu. Heutzutage pflegen wir diese Art der Erfahrung mit Post-it-Zettelchen.</p>
<p>Mit der Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert tritt lautes Lesen nach und nach in den Hintergrund. Man neigt zunehmend dazu, Lippenbewegungen und Murmeln beim Lesen als Halbbildung zu interpretieren. Der Sehsinn wird zum zentralen Sinn. Wissen ist kein Prozess mehr, sondern ein Produkt, eben ein Buch, das man besitzen kann. Die Idee der <a href="http://blog.markdot.com/gutenberg-klammer-und-copyright/">geistigen Urheberschaft</a> entsteht in dieser Zeit. Die Tragbarkeit des Buches trägt zudem zur Individualisierung bei. In der Renaissance beginnt sich die perspektivische Darstellung in der Malerei durchzusetzen. Es wird üblich, einen Standpunkt zu haben, wörtlich und im übertragenen Sinne. Der Erfahrungsraum wird also „dreidimensional“: Neben dem Hören und Sehen kommt in der <strong>gedruckten</strong> Welt der eigene Standpunkt hinzu. Wir pflegen auch heute, leicht angepasst, die gedruckte Erfahrungswelt noch: Man denke an Hochzeits- oder Geburtskärtchen, wo man nach aussen einen (neuen Standpunkt) bezieht, als Ehegatten oder Eltern.</p>
<p>Gegenwärtig sind wir, nach der mündlichen, der schriftlichen und der gedruckten in der vierten Erfahrungsdimension angekommen, der <strong>elektrischen</strong>. Diese schliesst die vorherigen drei Dimensionen mit ein: Der eigene Standpunkt, der es einem erlaubt, die Unmittelbarkeit des akustischen Raumes primär visuell wahrzunehmen. Die drei bekannten Dimensionen „krümmen“ sich jetzt in eine neue Richtung:</p>
<p>Im Internet lesen wir nicht mehr linear, wie das in der gedruckten Erfahrungsdimension der Fall war. Dank Hypertext hüpfen wir von Fragment zu Fragment. Im Internet werden geschriebene Texte also tendenziell so wahrgenommen, wie das bin anhin für mündlich überlieferte Texte galt. Das geschriebene Internet ist eine Welt der Gleichzeitigkeit und der Unmittelbarkeit, beides Eigenschaften einer akustischen Welt.</p>
<p>Auch der eigene Standpunkt bekommt eine völlig neue Qualität. Die physische Welt ist überlagert von einem virtuellen Layer. Diese virtuelle Welt ist aber völlig individualisiert. Während wir unsere physischen Erfahrungen untereinander abgleichen können, ist das in der virtuellen Welt nicht mehr möglich. Jeder ist gefangen in seiner <a href="http://blog.markdot.com/google-glauben-ist-sehen/">eigenen Bubble</a>, die ihm nur das zeigt, was in seiner Welt passt.</p>
<p>Wir sind also gegenwärtig in einem Erfahrungs-Hyperraum in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/4D" target="_blank">vierten Dimension</a>. Der Vergleich mit den Dimensionen ist passend, denn die vierte Dimension kann man sich nicht richtig vorstellen. Und was im Moment mit unserer Erfahrungswelt passiert, das verstehen wir auch (noch?) nicht. Aber wir haben eine Ahnung davon, genauso, wie wir auch eine Ahnung von einem 4-dimensionalen Objekt haben können:</p>
<p>Die erste Dimension ist die Linie. Die zweite Dimension ist die Fläche, die dritte der Würfel. Und die vierte Dimension, das ist der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tesserakt" target="_blank">Tesserakt</a>. Ein 4-dimensionaler Würfel sozusagen. Man kann ihn nicht darstellen, weil uns dazu eine Dimension fehlt, aber man kann ihn erahnen, indem man ihn auf eine Fläche projiziert. Und so richtig lebendig wird er, wenn er dazu noch rotiert. Ein Würfel, der rotiert, tut das um eine Achse. Ein Tesserakt, der rotiert, tut das um eine Fläche – logisch, eine Dimension mehr! Und das sieht dann so aus:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tesserakt"><img class="size-full wp-image-632  aligncenter" title="Tesserakt01" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/04/Tesserakt01.gif" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Oder so, wenn der Tesserakt sogar um zwei Flächen rotiert:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tesserakt"><img class="size-full wp-image-634 aligncenter" title="Tesserakt02" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/04/Tesserakt02.gif" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Diese beiden Animationen eignen sich sehr gut, um über unsere gegenwärtige Erfahrungs- und Erlebniswelt, wo wir ebenfalls die vierte Dimension betreten haben, zu meditieren und gedanklich <a href="http://hypercube.milosz.ca/">herumzuspielen</a>.</p>
<p>Allenfalls kann es für das Verständnis hilfreich sein, wenn man sich die Gedanken nach einer rauschenden Cocktailparty macht&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">An Cocktailpartys redet man,<br />
Auf Post-it&#8217;s schreibt man&#8217;s auf sodann,<br />
Und druckt die eig&#8217;ne Position.<br />
Und jetzt? Die vierte Dimension!</p>
<p style="text-align: right;">14/52</p>
<p style="text-align: left;">Literatur:</p>
<ul>
<li>Backer Dirk, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518294563/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3518294563" target="_blank">Studien zur nächsten Gesellschaft</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=idomethod-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3518294563" border="0" alt="" width="1" height="1" /></li>
<li>McLuhan Marshall, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3943330001/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3943330001" target="_blank">Die Gutenberg-Galaxis: Die Entstehung des typographischen Menschen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=idomethod-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3943330001" border="0" alt="" width="1" height="1" /></li>
<li>Ong Walter J., <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0415281296/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=idomethod-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0415281296" target="_blank">Orality and Literacy (New Accents)</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=idomethod-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0415281296" border="0" alt="" width="1" height="1" /></li>
</ul>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=631&amp;md5=baaf0cb1d5a506106c8288cbd8234a1b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Konsumenten und Benutzer</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 20:46:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In unserem Alltag haben wir viele Rollen, sie wechseln je nach Kontext. Zu Hause sind wir Lebens- oder Ehepartner, vielleicht Eltern und vielleicht auch noch Kinder, bei der Arbeit Vorgesetzte, Mitarbeiter oder Untergebene, in der Freizeit Kollegen, Sportsfreunde oder Bekannte. Verschiedene Situationen erfordern unterschiedliche Verhaltensweisen, der Kontext bestimmt die Rolle. Auch im Internet, im virtuelle [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/02/Konsument.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-560" title="Konsument" src="http://blog.markdot.com/wp-content/uploads/2012/02/Konsument-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>In unserem Alltag haben wir viele Rollen, sie wechseln je nach Kontext. Zu Hause sind wir Lebens- oder Ehepartner, vielleicht Eltern und vielleicht auch noch Kinder, bei der Arbeit Vorgesetzte, Mitarbeiter oder Untergebene, in der Freizeit Kollegen, Sportsfreunde oder Bekannte. Verschiedene Situationen erfordern unterschiedliche Verhaltensweisen, der Kontext bestimmt die Rolle.</p>
<p>Auch im Internet, im virtuelle Raum gibt es unterschiedliche Kontexte, und auch dort nehmen wir Rollen ein: Chatpartner, Wissensdurstige, Suchende und Findende, Shopper und Stöberer. Die Rolle hängt also auch hier davon ab, was wir gerade tun.</p>
<p>Soweit nichts Neues, soweit nichts Überraschendes: Die Rolle, die wir einnehmen, hängt vom Kontext ab – egal ob im „richtigen“ oder im virtuellen Leben. Doch es gibt einen grossen und wesentlichen Unterschied! Obwohl auch im Internet die Rollen wechseln, gibt es eine alles bestimmende und alles überlagernde Rolle, die wir einzunehmen gezwungen werden: die Rolle des potentiellen Konsumenten, des potentiellen Kunden.</p>
<p>Auf den meisten Webseiten sind wir nämlich Werbung ausgesetzt: Banner und Pop-up’s waren es früher. Diese Werbung war auffällig, grell und poppig, blinkte und nervte – aber sie wurde in jedem Fall als Werbung wahrgenommen und konnte entsprechend ignoriert werden. Heute ist die Werbung viel subtiler: Sie wird nicht mehr nach dem Giesskannenprinzip verteilt, sondern sie wird personalisiert. Webseiten sammeln Informationen über die Benutzer. Das ist einerseits deshalb möglich, weil die Benutzer sich auf Webseiten wie Facebook oder bei allen Google-Diensten anmelden müssen, oder weil die Webseiten mittels Cookies wissen, wer ein wiederkehrender Benutzer ist und was er das letzte Mal gemacht hat.</p>
<p>Unternehmen wie Facebook und Google bieten ihre Dienste kostenlos an und finanzieren sich über Werbung. Je personalisierter die Werbung ist, desto weniger nervt sie die Benutzer, und desto teurer kann sie verkauft werden. Eine Win/Win-Situation also, könnte man meinen, denn eigentlich ist das ja eine gute Sache: Ich kriege nicht mehr einfach irgendwelche Werbung für Produkte, die mich absolut nicht interessieren, sondern gezielte Angebote, die mich tatsächlich ansprechen. Die Werbung ist also weniger nervig und bringt sogar einen gewissen Nutzen.</p>
<p>Problematisch dabei ist jedoch, dass wir eine Preis bezahlen dafür, wir geben nämlich unmerklich (aber absolut freiwillig) unser Privatlebens preis: Unseren Beziehungsstatus und die neuesten Bekanntschaften beispielsweise in Facebook, und was uns so interessiert und wonach wir so suchen bei Google (was Google alles weiss ist hier aufgelistet: <a href="https://www.google.com/dashboard/" target="_blank">Google Dashboard</a>). Das ist noch Ok. Dass aber sowohl Google als auch Facebook diese Informationen weiter verkaufen in Form von Werbeplätzen, das stört mich. Denn die Benutzer werden so zur Ware degradiert, mit der diese Unternehmen ihr Geld verdienen: Je mehr sie von uns wissen, desto teurer können sie die Werbeplätze verkaufen.</p>
<p>Ich traue deshalb diesen Unternehmen nicht mehr blind, wenn sie mal wieder ein neues Feature einführen oder einmal mehr die Benutzerrichtlinien anpassen. Dient das wirklich in erster Linie mir als Benutzer, oder geht es nur um mich als potentiellen Konsumenten? Denn diese Rolle als potentieller Konsument, die haben ich im Internet immer, ob ich will oder nicht. Nur wenn ich diese Rolle einnehme, kann ich weiterhin von Diensten wie Google oder Facebook profitieren, die vordergründig gratis sind – im Hintergrund aber unsere Kosten milliardenschwere Unternehmen generieren.</p>
<p>Wir sehen uns als Benutzer, werden aber als Konsumenten behandelt. Diese fehlende Übereinstimmung ist gefährlich. Im Internet haben wir beide Rollen, sie sind untrennbar, und das ist fatal: Was gut ist für Konsumenten, das ist nicht in jedem Fall auch gut für Benutzer. &#8211;</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Auch ohne dass wir das so wollen,</span><br />
<span style="color: #000000;">Haben wir im Netz zwei Rollen:</span><br />
<span style="color: #000000;">Wir sehen uns als User bloss,</span><br />
<span style="color: #000000;">Doch Kunde sein ist unser Los!</span></p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000000;">6/52</span></p>
 <p><a href="http://blog.markdot.com/?flattrss_redirect&amp;id=558&amp;md5=f825f9233140d2e4953f835edafc2d00" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.markdot.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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